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bildungswissenschaft

Aktuelle Zitate

 

 

 

Schulwirklichkeit vor Unterrichtsministerium schützen:

„Uns geht es immer um die Frage, wie Lehrer, Schüler und Eltern am Ende von der Bildungsreform profitieren.“
Mag. Herbert Weiß, Vorsitzender der AHS-Gewerkschaft, Vorarlberger Nachrichten online am 9. März 2017

Das Demokratieverständnis einer Bildungsministerin:

„Das Paket wird jetzt zum Wohl unserer Kinder durchgezogen.“
BM Mag. Dr. Sonja Hammerschmid, Presseaussendung vom 17. März 2017

Eine unglaubliche Entgleisung:

„Wir haben eines der teuersten Schulsysteme im OECD-Vergleich, schneiden bei internationalen Testungen aber maximal durchschnittlich ab. Das zeigt ganz klar, dass das Problem nicht am Mangel an finanziellen Mitteln liegt.“
BM Mag. Dr. Sonja Hammerschmid, Der Standard online am 21. März 2017

„Trotz …“

„In Finnland gibt es so wenig Arbeiterkinder an den Unis wie nirgends sonst in der Europäischen Union, trotz eines lückenlosen Gesamtschulsystems.“
Univ.-Prof. Dr. Rainer Dollase, „Profil“ (Zeitung des dphv) vom März 2017, S. 3

Unrealistisch, verantwortungslos und verlogen:

„‚Unrealistisch, verantwortungslos und verlogen‘ sei das Vorhaben der Regierung, die Sonderschulen bis 2020 zu schließen.“
Dr. Matthias Strolz, Neos-Vorsitzender, Die Presse online am 9. März 2017

Behindertenrechtskonvention wird politisch missbraucht:

„Diese UN-Konvention enthält keinerlei Passus, mit dem die Beschulung in Förderschulen als Diskriminierung betrachtet würde.“
Josef Kraus, Präsident des deutschen Lehrerverbands, www.jungefreiheit.de am 18. März 2017

Sonderschulen unverzichtbar:

„Sonderschulen erweisen sich als gut funktionierende und notwendige Bildungseinrichtungen. Ihr Erhalt garantiert die Wahlfreiheit. Sie grenzen nicht aus! Sie ermöglichen vielen Kindern den Weg in ein selbstbestimmtes Leben!“
Dr. Astrid Ebenberger, Vizepräsidentin des Katholischen Familienverbandes, Kleine Zeitung vom 10. Februar 2017

Eltern machen sich für die Rechte ihrer Kinder stark:

„Ich war gerade einmal zwei Stunden angelobt und schon hatte ich die Mails von betroffenen Eltern im Postfach. Tenor: ‚Wir fürchten uns vor der Abschaffung der Sonderschulen, weil unsere Kinder eine spezielle Unterstützung benötigen.‘“
Mag. Heinrich Himmer, seit 16. Februar 2017 Präsident des Wiener Stadtschulrates, Kurier online am 25. Februar 2017

Bildungswissenschaft versus Ganztagsschulpropaganda:

„In ein paar Jahren wird man überrascht tun, wenn sich zeigt: Nichts von dem, was versprochen wurde, ist eingetreten. Lösen lässt sich auf diese Weise maximal das Betreuungsproblem berufstätiger Eltern.“
Univ.-Prof. Dr. Stefan Hopmann, „Das Schulblatt“ (Printmedium des CLV Oberösterreich) vom Februar 2017, S. 11

Irrsinn!

„Der Akademisierungswahn ist ein Irrsinn. Es gibt auch andere gute Möglichkeiten – eine Lehre etwa.“
Mag. Johann Heuras, Landesschulratspräsident Niederösterreichs, Die Presse online am 28. Juni 2016

In Österreich neues Phänomen:

„Ende Februar waren beim AMS insgesamt 24.500 Akademiker als arbeitslos gemeldet, um 1139 bzw. 4,9 Prozent mehr als vor einem Jahr. Inklusive Schulungsteilnehmern waren es knapp 30.000.“
Kurier online am 1. März 2017

Womit Österreichs LehrerInnen alleine gelassen werden:

„Insgesamt sprechen Österreichs Schüler mehr als 80 Umgangssprachen.“
Oberösterreichische Nachrichten online am 17. Februar 2016

Allianz-Studie 2017:

„Am meisten gestresst sind die Lehrer (45 Prozent), gefolgt von der Handelsbranche (43 Prozent) und dem Transportwesen (42 Prozent).“
Die Presse online am 22. Februar 2017

Lehrerberuf zusehends härter:

„Die Situation an den Schulen ist für Lehrer in den vergangenen Jahren härter geworden. Die Kinder sind deutlich schwieriger geworden.“
Paul Kimberger, Vorsitzender der ARGE LehrerInnen, Oberösterreichische Nachrichten online am 10. Jänner 2017

Würden die Abgeordneten dies doch öffentlich sagen!

„Bei den frühzeitigen SchulabbrecherInnen übertrifft Österreich mit 7,3% derzeit deutlich das EU-Ziel von 10%.“
Parlamentskorrespondenz vom 10. Februar 2017

Die 7,3 % statt der korrekten 7,0 % seien der Politik verziehen!

Das von der OECD seit zwei Jahrzehnten propagierte Wettrennen um immer höhere Maturanten- und Akademikerquoten:

„Diese Quoten lassen sich nur durch ein gezieltes Notendumping erreichen. So erreicht man Quantität auf Kosten der Qualität.“

Univ.-Prof. Dr. Hans Peter Klein, Die Welt online am 17. Dezember 2016

Ein gerechtes Schulwesen:

„Es sei eine Frage der Chancengerechtigkeit, dabei nicht nur die leistungsschwachen, sondern auch die leistungsstarken Schüler in den Blick zu nehmen. Auch diese bedürften einer individuellen Förderung.“
Brunhild Kurth, Kultusministerin Sachsens, Focus online am 29. Jänner 2017

Massiver Handlungsbedarf:

„Gerade Talentierte werden etwa nicht in ihren Stärken gefördert – hier hinkt Österreich anderen Ländern massiv hinterher.“
Harald Zierfuß, Österreichs Bundesschulsprecher, Die Furche vom 5. Jänner 2017

Schön wär’s!

Bildungspolitiker sollten sich […] zunächst einmal kritisch mit der [Pisa-]Studie auseinandersetzen, bevor sie aus ihr zitieren. Denn nur so können sie beurteilen, welche Schlussfolgerungen aus den Pisa-Ergebnissen zulässig sind – und welche nicht.“
Univ.-Prof. Dr. Erich Neuwirth, Falter vom 2. Februar 2017, S. 14

Der hohe Wert des Elternhauses für das Kind und die gesamte Gesellschaft:

„Eine auf Neuseeland bezogene Arbeit zeigte, dass 20 Prozent der Bevölkerung 80 Prozent der Probleme verursachen, also etwa Kriminalität, hohe Gesundheitskosten, wenig Bildung, Drogenmissbrauch. Im Alter von drei bis fünf Jahren kann man relativ gut vorhersagen, wer davon betroffen sein wird.“
Univ.-Prof. Dr. James Heckman, Nobelpreisträger des Jahres 2000 für Wirtschaftswissenschaften, Der Standard online am 17. Jänner 2017

Was BM Hammerschmid als „Autonomie“ verkaufen möchte:

„In den Plänen zum Autonomiepaket im Zuge der Bildungsreform ist unter anderem vorgesehen, dass die Schulpartner in pädagogischen Fragen wie der Gruppengröße oder der Festlegung von Aufnahmekriterien (an höheren Schulen) ihre Mitentscheidungsrechte verlieren.“
ORF online am 29. Jänner 2017

Selbsterkenntnis ist der erste Schritt zur Besserung:

„Wer heute nur einen Pflichtschulabschluss hat, für den gibt es keinen Job mehr.“
Dr. Michael Häupl, Wiens Bürgermeister, Der Standard online am 22. Jänner 2017) 

An den Schulen brodle es:

„Wir wollen nicht, dass auf Kosten der Kinder gespart wird. […] Wir werden uns wehren.“
Mag. Sylvia Bäck, Vorsitzende der AHS-Gewerkschaft Oberösterreich, 
Oberösterreichische Nachrichten online am 13. Jänner 2017

Gilt das Wort der Unterrichtsministerin?

„Die Schulen entscheiden selbst, ob sie sich zu Clustern zusammenschließen. Wir diktieren das in keiner Weise.“
BM Mag. Dr. Sonja Hammerschmid, Oberösterreichische Nachrichten online am 13. Jänner 2017

Politik auf Kosten der Zukunft:

„Wir haben in Teilbereichen, etwa bei den Naturwissenschaften oder den Sonderpädagogen, schon jetzt zu wenig Lehrer, es muss allen klar sein, dass wir derzeit viel zu wenig Menschen für den Lehrerberuf ausbilden.“
Paul Kimberger, Vorsitzender der ARGE LehrerInnen, Kurier online am 10. Jänner 2017

Pseudo-ExpertInnen täuschen Politik:

„Alle sagen immer, dass unser Schulsystem so teuer ist, dabei könnten noch zwei Milliarden Euro pro Jahr investiert werden, um überhaupt den OECD-Schnitt zu erreichen. Banken werden auch gerettet, warum nicht Bildung?“
Paul Kimberger, Vorsitzender der ARGE LehrerInnen, Kronen Zeitung online am 16. Dezember 2016

Ein Politiker, der die Wahrheit ohne Beschönigung ausspricht:

„Tatsache ist, dass im OECD-Durchschnitt die Länder 3,8 Prozent ihres Bruttoinlandsprodukts für Schule ausgeben und Österreich dafür nur 3,2 Prozent aufwendet. Die Differenz auszugleichen, hieße zusätzlich zwei Milliarden Euro pro Jahr in die Schulen zu stecken.“
Mag. Johann Heuras, Landesschulratspräsident Niederösterreichs, Niederösterreichische nachrichten online am 13. Jänner 2017

„Weil unser duales Ausbildungssystem Weltklasse ist“:

„Unsere Zukunft und die Stärke unserer Wirtschaft hängt von der Qualität unserer Facharbeiter ab. Das ist der größte Wettbewerbsvorteil, den wir haben.“
Bundeskanzler Mag. Christian Kern, Rede zur Zukunft Österreichs, Wels am 11. Jänner 2017

Autonomie, wie wir sie fordern:

„Ich muss den Schulen so viel Freiheit einräumen, dass sie den Unterricht für genau die Schüler gestalten können, die sie haben. Das geht, man muss sie nur lassen. Für die Politik würde das aber Machtabgabe bedeuten. Und das will man nicht.“
Univ.-Prof. Dr. Stefan Hopmann, Neue Vorarlberger Tageszeitung vom 8. Dezember 2016