Frühkarenzurlaub  – „Babymonat“

75d BDG / § 29o VBG

  • BeamtInnen und Vertragsbediensteten ist auf Antrag im Zeitraum von der Geburt bis längstens zum Ende des Beschäftigungsverbots der Mutter (gemäß MSchG) ein Frühkarenzurlaub von bis zu 4 Wochen zu gewähren (Rechtsanspruch!), wenn er/sie mit der Mutter in einer Lebensgemeinschaft und mit der Mutter und dem Kind im gemeinsamen Haushalt lebt.
  • Ähnlich lautende Regelungen gibt es für gleichgeschlechtliche Partnerschaften, Adoptionen und Aufnahmen von Pflegekindern.
  • Wenn der gemeinsame Haushalt aufgegeben wird, endet die Frühkarenz vorzeitig.
  • Die Inanspruchnahme eines Frühkarenzurlaubs durch eine Person für dasselbe Kind ist nur einmal zulässig.
  • Der /die Bedienstete hat Beginn und Dauer des Frühkarenzurlaubs spätestens eine Woche vor dem beabsichtigten Antritt schriftlich zu melden. Für einen Frühkarenzurlaub gleich nach der Geburt des Kindes reicht eine Meldung unter Bekanntgabe des voraussichtlichen Geburtstermins und der gewünschten Dauer (vgl. BKA-Rundschreiben vom 20.02.2013, BKA III/5/2013).
  • Auswirkungen in dienst-, besoldungs- und pensionsrechtlicher Hinsicht:
    • Entfall der Bezüge,
    • Krankenversicherung bleibt aufrecht
    • volle Anrechnung für Vorrückung und Pension (ohne Beitragszahlung)
    • Kündigungsschutz und Rückkehrrecht an den Arbeitsplatz (= Schule)

(Zuletzt aktualisiert: August 2019)


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