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Vergütung für Kustodiate und Nebenleistungen (EDV-Kustos, Schulbibliothek, Schülerberater)

Kustodiate Schulbibliothek
IT-Kustos Schülerberater

Rechtsgrundlage: § 61b GG, § 22 VBG, § 9 BLVG, §59 Abs. 1 PG

Alle genannten Bestimmungen gelten für Beamte und Vertragslehrer in gleicher Weise.

Kustodiate:

Einem Lehrer, der für ein Schuljahr eine der angeführten organisationsmäßig vorgesehenen und tatsächlich bestehenden Lehrmittelsammlungen (Kustodiate) verwaltet oder eine der angeführten Nebenleistungen erbringt, gebührt in den Monaten September bis Juni des betreffenden Schuljahres (also zehnmal jährlich) eine monatliche Vergütung in folgender Höhe (Werte ab 1.1.2017):

Für die in der Anlage 2 zum Bundeslehrer-Lehrverpflichtungsgesetz angeführten Tätigkeiten jeweils im Ausmaß einer Wochenstunde der Lehrverpflichtungsgruppe II (Verwaltung einer Fachbücherei, soweit sie von der Schulbibliothek getrennt verwaltet wird und mindestens 1.000 Bände umfasst; Verwaltung der audiovisuellen Unterrichtsbehelfe ausgenommen an Pädagogischen und Berufspädagogischen Akademien, Kustodiat für Geografie und Geschichte; Kustodiat für Physik; Kustodiat für Chemie; Kustodiat für Biologie)

a) für Lehrer der Verwendungsgruppen L1 und LPA 156,0 €,
b) für Lehrer der übrigen Verwendungsgruppen 132,4 €.

Dieselbe Vergütung gebührt auch den Bildungsberatern je nach Ausmaß der gebührenden Wochenstunden (0,5 bis 6,0) pro Wochenstunde.

Für die in der Anlage 3 des BLVG angeführten Tätigkeiten jeweils im Ausmaß einer Wochenstunde der Lehrverpflichtungsgruppe V (Verwaltung der Turnsaaleinrichtung sowie der Turn- und Sportgeräte; Kustodiat für Mathematik und Darstellende Geometrie; Kustodiat für Musikerziehung; Kustodiat für Bildnerische Erziehung; Kustodiat für Handarbeit und Werkerziehung):

a) für Lehrer der Verwendungsgruppen L1 und LPA 122,1 €
b) für Lehrer der übrigen Verwendungsgruppe 107,8 €.

Für das Kustodiat Hauswirtschaft (Verwaltung, Vorbereitung und Ausgabe des Arbeitsmaterials) jeweils im Ausmaß einer Wochenstunde der Lehrverpflichtungsgruppe VI (wenn der Lehrer mehr als 10 WE unterrichtet):

a) für Lehrer der Verwendungsgruppen L1 und LPA 107,8 €,
b) für Lehrer der übrigen Verwendungsgruppen  88,2 €.

Zusätzlich zu diesen Vergütungen für Nebenleistungen und Kustodiate kann der Schulleiter für besondere Nebenleistungen an mittleren und höheren Schulen mit mindestens 11 Klassen Tätigkeiten im Ausmaß von einer Wochenstunde, mit mindestens 20 Klassen Tätigkeiten im Ausmaß von zwei Wochenstunden, mit mindestens 30 Klassen Tätigkeiten im Ausmaß von drei Wochenstunden, mit mindestens 40 Klassen Tätigkeiten im Ausmaß von vier Wochenstunden der Lehrverpflichtungsgruppe II einem Lehrer oder mehreren Lehrern zuweisen. Für diese Tätigkeit gebührt die oben genannte Vergütung (154,0 € bzw. 130,7 €). Diese dem Schulleiter als besondere Vergütung für Nebenleistungen wie z.B. Öffentlichkeitsarbeit und Public Relation etc. zur Verfügung stehenden Werteinheiten können auf mehrere Lehrer beliebig aufgeteilt werden und gebühren als Zulage im aliquoten Ausmaß.

Beispiel: An einer Schule mit mindestens 20 Klassen erhält ein Lehrer für Öffentlichkeitsarbeit (Presse, Jahresbericht, Festschriften, Website etc.) 1 Stunde zugeordnet, ein weiterer Lehrer erhält als Aufwertung des IKT-Kustodiats eine halbe Stunde ein weiterer Lehrer erhält als Aufwertung des AV-Kustodiats eine halbe Stunde aus diesem besonderen „Werteinheitenpool“ des Schulleiters. Eine Einrechnung in die Lehrverpflichtung ist aus diesem Titel nicht möglich. Es gebührt jedenfalls ausschließlich eine (aliquotierte) Zulage in der genannten Höhe.

Der Schulleiter kann unter Berücksichtigung der unterschiedlichen Belastung der Lehrer durch die Nebenleistungen eine andere Verteilung der für die betreffende Schule nach den oben skizzierten Bestimmungen vorgesehenen Tätigkeiten vornehmen, das heißt, die Kustodiate an der Schule innerhalb des zur Verfügung stehenden Gesamtrahmens schulautonom anders bewerten (nicht immer in vollen Stunden etc.). Der Schulleiter hat hierbei im Einvernehmen mit dem Dienststellenausschuss vorzugehen.

Das zuständige Bundesministerium kann entweder allgemein durch Verordnung oder im Einzelfall bestimmen, inwieweit für die nachstehend angeführten Nebenleistungen, die durch die obigen Bestimmungen nicht erfasst sind und vom Lehrer außerhalb der mit dem Unterricht verbundenen Pflichten erbracht werden, monatliche Vergütungen vorgesehen werden. Dabei kann es sich um folgende Nebenleistungen handeln:

  • Nebenleistungen, die in keinem inhaltlichen Zusammenhang mit den nach dem Bundeslehrer- Lehrverpflichtungsgesetz durch Einrechnungen in die Lehrverpflichtung abzugeltenden Nebenleistungen stehen;
  • Nebenleistungen, die in der Verwaltung einer Schüler-, Lehrer- oder Fachbücherei bestehen;
  • sonstigen Nebenleistungen, die in einem Ausmaß bemessen sind, das höchstens einer Einrechnung von 2 Wochenstunden der Lehrverpflichtungsgruppe II in die Lehrverpflichtung entspricht (zum Beispiel Bildungsberatung).

Maßgebend für die Bestimmung ist die aus der Nebenleistung erwachsende zusätzliche Belastung des Lehrers im Vergleich zu den durch Vergütung abgegoltenen Leistungen im Sinne des §61 b/1 des Gehaltgesetzes.

Auf die Vergütungen nach GehG 61 b sind die für die nebengebührenzulagenrechtliche Behandlung maßgebenden Bestimmungen des Pensionsgesetzes (PG 59/1) anzuwenden. Das heißt, die Zulagen für Kustodiate und Nebenleistungen werden als „Nebengebühren" (ebenso wie Mehrdienstleistungen) behandelt, mit denen man Nebengebührenwerte für die Nebengebührenzulage zum Ruhegenuss sammelt. Die Vergütung für Kustodiate begründet mithin einen Anspruch auf eine Nebengebührenzulage zum Ruhegenuss.

Wird während eines Monats ein anderer Lehrer mit Tätigkeiten für Nebenleistungen und Kustodiate betraut, ist die Vergütung für diesen Monat unter den betreffenden Lehrern entsprechend der Dauer der Betrauung aufzuteilen (= zeitliche Aliquotierung). Für Kalendermonate, in denen diese Tätigkeit nicht ausgeübt wird, entfällt die Vergütung zur Gänze (GehG 61 b/5).

Bei Schularten mit einem gemäß Schulzeitgesetz abweichenden Verlauf des Unterrichtsjahres (Saisonunterricht, Berufsschulen etc.) gebührt die Vergütung für Nebenleistungen und Kustodiate beginnend mit dem ersten Monat des betreffenden Unterrichtsjahres, höchstens aber zehnmal pro Schuljahr (GehG 61 b/6).

Die Betreuung einer nach dem Modell „Schulbibliothek an höheren Schulen unter Mitarbeit von Schülern" eingerichteten Schulbibliothek an AHS (Bundeslehrer-Lehrverpflichtungsgesetz, BLVG 9/2 a) wird durch eine Einrechnung in die Lehrverpflichtung abgegolten. Hiebei gelten je nach Größe der Schule und der Bibliothek folgende Einrechnungen:

  • 6 Wochenstunden der Lehrverpflichtungsgruppe II für die Betreuung einer Schulbibliothek der Größenklasse 1 (bis 600 Schüler, rund 5.000 Bände, wöchentliche Öffnungszeit: 9 Stunden);
  • siebeneinhalb Wochenstunden der Lehrverpflichtungsgruppe II für die Betreuung einer Schulbibliothek der Größenklasse II (über 600 Schüler, rund 7.500 Bände, wöchentliche Öffnungszeit: 11 Stunden);
  • 9 Wochenstunden der Lehrverpflichtungsgruppe II für die Betreuung einer Schulbibliothek der Größenklasse III (über 1.000 Schüler, rund 10.000 Bände, wöchentliche Öffnungszeit: 13,5 Stunden).

Das IT-Kustodiat wird gleichfalls durch eine Einrechnung in die Lehrverpflichtung abgegolten (je nach Zahl der SchülerInnen bzw. PC-Rechner). (Neuregelung mit 1.9.2014)

Gemäß § 6 der „Verordnung des BMU vom 15. Dezember 2004, BGBI. 11 481/04 (= MVBI. 14/05), zuletzt geändert mit 1.9.2014, über die Einrechnung von Nebenleistungen in die Lehrverpflichtung der Bundeslehrer" ist die pädagogisch-fachliche Betreuung von Informationstechnologie-Arbeitsplätzen (IT-Arbeitsplätzen) an AHS in dem in Abs. 2 angeführten Ausmaß in die Lehrverpflichtung einzurechnen.. Diese Betreuung umfasst im pädagogisch-fachlichen Bereich insbesondere:

  • diedie Betreuung von IT-Anlagen für alle Unterrichtsbereiche und pädagogische Maßnahmen am Schulstandort, vor allem auch hinsichtlich wichtiger und abschließender Prüfungen, und die Durchführung einer standortbezogenen Internetpolicy einschließlich einem Ausbildungsübereinkommen für die Schülerinnen und Schüler,
  • die unterrichtsorganisatorische Betreuung des IT-Unterrichts und die Umsetzung einer zeitgemäßen Medienpädagogik,
  • die Betreuung der Lehrkräfte sowie der Schülerinnen und Schüler im e-learning-, Web- und ITBetrieb der Schule unter besonderer Beachtung von Sicherheitsmaßnahmen inventarisierter ITArbeitsplätze,
  • die Mitwirkung am facheinschlägigen Beschaffungswesen sowie
  • die organisatorische Betreuung von Notebook- und Netbookklassen.

Das Ausmaß der Einrechnung in die Lehrverpflichtung beträgt für

Schulen mit
SchülerInnen
Werteinheiten
bis 200 2,5
201 bis 400 3,3
401 bis 500 3,75
501 bis 600 4,2
601 bis 700 4,65
701 bis 800 5,1
801 bis 900 5,55
901 bis 1000 6
1001 bis 1100 6,45
1101 bis 1200 6,9
1201 bis 1300 7,35
1301 bis 1400 7,8
1401 bis 1500 8,25
1501 bis 1600 8,7
1601 bis 1700 9,15
1701 bis 1800 9,6
1801 bis 1900 10,05
1901 bis 2000 10,5
2001 bis 2100 10,95
2101 bis 2200 11,4
2201 bis 2300 11,85
2301 bis 2400 12,3
2401 bis 2500 12,75
2501 bis 2600 13,2
2601 bis 2700 13,65
2701 bis 2800 14,1
2801 bis 2900 14,55
2901 bis 3000 15
3001 bis 3100 15,45
mehr als 3100 17

Die Anzahl der Schülerinnen und Schüler bemisst sich für das jeweilige Schuljahr auf Grund der Gesamtzahl der Schülerinnen und Schüler zum Stichtag der österreichischen Schulstatistik zum vorangegangenen Schuljahr für die betreffende Schulart. Mit den oben angeführten sich an der Anzahl der Schülerinnen und Schüler bemessenden Werteinheiten gelten die gleichfalls mitzubetreuenden Lehrkräfte als berücksichtigt.(VO 6/2).

Für die pädagogisch-fachliche Betreuung von IT-Arbeitsplätzen an einem Schulstandort mit einer IT-Fachrichtung oder einem IT-Ausbildungsschwerpunkt oder für Schulen mit einem IT-Schwerpunkt im Umfang von insgesamt mindestens zusätzlichen sechs Wochenstunden gebührt eine (zusätzliche) Einrechnung in die Lehrverpflichtung von 1,105 Werteinheiten. (VO 6/3)

Für die pädagogisch-fachliche Betreuung von im Unterricht verwendeten Lernplattformen (LMSSystemen) wie beispielsweise Moodle oder dotLRN, wenn mindestens die Hälfte der Schülerinnen und Schüler sowie der Lehrkräfte eines Schulstandortes mit LMS-Systemen verwaltet werden, gebührt eine (zusätzliche) Einrechnung in die Lehrverpflichtung von 1,105 Werteinheiten. (VO 6/4)

Schulen ohne externe Unterstützung (bis 31.8.2015)

Für die pädagogisch-fachliche Betreuung von Informationstechnologie-Arbeitsplätzen (ITArbeitsplätzen) an Schulen gemäß § 6 Abs. 1, denen keine Unterstützung für die Betreuung der ITAufgaben zugewiesen worden ist, gebührt Lehrkräften insbesondere für

  • die anwendungsnahe Hard- und Softwareunterstützung im Server/Clientbetrieb einschließlich Internetanbindung und Anwenderprogramme,
  • den Einsatz von IT-Entwicklungsumgebungen und IT-Werkzeugen in den Unterrichtsgegenständen, die IT-Support brauchen,
  • die Betreuung der Lehrkräfte sowie der Schülerinnen und Schüler im Web- und IT-Betrieb der Schule unter besonderer Beachtung von Sicherheitsmaßnahmen inventarisierter IT-Arbeitsplätze,
  • die Mitwirkung am facheinschlägigen Beschaffungswesen,
  • die Führung der Fachbibliothek und von elektronischen webgestützten Fachglossaren und
  • die Erstellung eigener und die Evidenthaltung elektronischer Publikationen sowie von Web 2.0 - Anwendungen des Fachgebietes eine Einrechnung in die Lehrverpflichtung. (VO 6a/1)

Das Ausmaß der Einrechnung in die Lehrverpflichtung beträgt für bis zu 20 IT-Arbeitsplätze 3 Wochenstunden sowie für jeden weiteren IT-Arbeitsplatz je 0,05 Wochenstunden der Lehrverpflichtungsgruppe II. Diese Einrechnung gebührt jedoch nur in folgendem Höchstausmaß:

Gesamtzahl der SchülerInnen
sowie Lehrkräfte
Wochenstunden
d. LVGr II
bis 150 3
151 bis 300 4
301 bis 500 5
501 bis 800 6
801 bis 1100 8
1101 bis 1500 10
1501 bis 1900 12
1901 bis 2300 14
2301 bis 2700 16
3001 bis 3100 17
mehr als 3100 18

Unter IT-Arbeitsplätzen im Sinne der voranstehenden Absätze sind sowohl nicht vernetzte als auch vernetzte inventarisierte IT-Arbeitsplätze (einschließlich Intranet) zu verstehen, sofern sie dauernd für den Unterricht verwendet werden. Als IT-Arbeitsplätze zählen unter den Voraussetzungen, dass alle Schülerinnen und Schüler der betreffenden Klasse einen NotebookPC oder NetbookPC im Unterricht verwenden und das Unterrichtsprogramm dieser Klasse in der Mehrzahl der Unterrichtsgegenstände auf
diese Unterrichtstechnologie abgestimmt ist, weiters schulnetzexterne PC-analoge mobile Endgeräte wie NotebookPCs oder NetbookPCs der Schülerinnen und Schüler. Die Anzahl der Schülerinnen und Schüler gemäß Abs. 2 bemisst sich für das jeweilige Schuljahr auf Grund der Schülerzahl zum Stichtag der österreichischen Schulstatistik zum vorangegangenen Schuljahr für die betreffende Schulart. Die Anzahl der Lehrkräfte bemisst sich an der Zahl der jeweils am 1. Oktober des vorangegangenen Schuljahres am betreffenden Schulstandort unterrichtenden Lehrkräfte und die Anzahl der IT-Arbeitsplätze bestimmt sich nach den für den betreffenden Schulstandort im vorangegangenen Schuljahr inventarisierten ITArbeitsplätzen. Die Anzahl der zu berücksichtigenden NotebookPCs oder NetbookPCs der Schülerinnen und Schüler richtet sich nach der Anzahl der von allen Schülerinnen und Schülern der betreffenden
Klasse im vorangegangenen Schuljahr im Unterricht verwendeten NotebookPCs oder NetbookPCs, sofern das Unterrichtsprogramm dieser Klasse in der Mehrzahl der Unterrichtsgegenstände auf diese Unterrichtstechnologie abgestimmt war. (VO 6a/3)

Für die pädagogisch-fachliche Betreuung von IT-Arbeitsplätzen an einem Schulstandort mit einer IT-Fachrichtung oder einem IT-Ausbildungsschwerpunkt oder für Schulen mit einem IT-Schwerpunkt im Umfang von insgesamt mindestens zusätzlichen acht Wochenstunden gebührt eine Einrechnung in die Lehrverpflichtung von 1,105 Werteinheiten. (VO 6a/4)

Für die pädagogisch-fachliche Betreuung von im Unterricht verwendeten Lernplattformen (LMSSystemen) wie beispielsweise Moodle oder dotLRN, wenn mindestens die Hälfte der Schülerinnen und Schüler und der Lehrkräfte eines Schulstandortes mit LMS-Systemen verwaltet werden, gebührt eine Einrechnung in die Lehrverpflichtung von 1,105 Werteinheiten. (VO 6a/5)

Zur Ausübung der IT-Betreuung ist eine entsprechende fachliche Eignung durch einen
facheinschlägigen Studienabschluss, durch den Nachweis einer mindestens dreijährigen
facheinschlägigen Tätigkeit in der Schule oder Wirtschaft oder entsprechende IT-Zertifikate, die sich auf eine Betreuung von komplexen IT-Anlagen beziehen, nachzuweisen. Überdies ist je Schuljahr eine facheinschlägige Weiterbildung im Ausmaß von 15 Stunden zu absolvieren. (VO 6a/6)

Die Einrechnungen in die Lehrverpflichtung gemäß Abs. 4 und 5 gebühren zusätzlich zu den sich gemäß den Abs. 1 und 2 für die genannten Schulen ergebenden Einrechnungen. (VO 6a/7)

Werden dieselben IT-Arbeitsplätze von mehreren Schulen gemeinsam benutzt, so darf die Gesamteinrechnung nur einmal erfolgen, wobei die Schülerinnen und Schüler der betreffenden Schulen zusammenzuzählen sind. (VO 10)

Abgeltung für Schülerberater

Die Vergütung für Bildungs- bzw. Schülerberater begründet (wie die Abgeltung für Kustodiate oder jene für die Klassenvorstandsfunktion) einen Anspruch auf eine Nebengebührenzulage zum Ruhegenuss.

Auf Vertragslehrer des Entlohnungsschemas 1 L sind gemäß Vertragsbedienstetengesetz (VBG) 41/4 die Vergütung für die Führung der Klassenvorstandsgeschäfte und die Vergütung für Kustodiate und Nebenleistungen in gleicher Höhe wie für pragmatisierte Lehrer analog anzuwenden.

Ebenso gebühren den Vertragslehrern des Entlohnungsschemas 11 L die Vergütungen für die Führung der Klassenvorstandsgeschäfte und die Vergütungen für Kustodiate und Nebenleistungen in gleicher Höhe wie den pragmatisierten Lehrern (VBG 44 e).

Siehe auch "Abgeltung Kustodiat und Ordinariat" (PDF-Datei)

Zuletzt aktualisiert: Jänner 2017

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Aktuelle Zitate

 

 

Wertlose Regeln:

„Wenn es keine Sanktionen gibt, haben Regeln relativ wenig Wert für die Kinder.“
Mag. Herbert Weiß, Vorsitzender der AHS-Gewerkschaft, Die Ganze Woche vom 30. Jänner 2018

Deutsch-Förderklasse Gebot der Stunde:

„Generationen von Kindern erhalten nun erstmals die Chance, mit gleichen Chancen und Möglichkeiten eine erfolgreiche Schulkarriere zu starten. Die Einrichtung von Deutsch-Förderklassen ist vor allem in Wien ein Gebot der Stunde sowie eine Frage der Fairness, der Vernunft und der Chancengerechtigkeit.“
LT-Abg. Sabine Schwarz, Bildungssprecherin der ÖVP Wien, Presseaussendung vom 30. Jänner 2018

Keine Zeit zu verlieren:

„Das Problem, dass so viele Kinder dem Unterricht nicht folgen können, ist so ernsthaft, dass wir keine Zeit verlieren dürfen.“
BM Univ.-Prof. Dr. Heinz Faßmann, Kurier online am 25. Jänner 2018

Enorme Versäumnisse:

„Viel zu lange wurde das Problem der sprachlichen Integration von den bildungspolitischen Verantwortungsträgern vernachlässigt und die Lehrerinnen und Lehrer sehr oft alleingelassen.“
Paul Kimberger, Vorsitzender der ARGE LehrerInnen, Presseaussendung vom 24. Jänner 2018

Teppich gehoben:

„Jahrelang hat Österreichs Politik insgesamt und die Bildungspolitik im Besonderen das Problem der sprachlichen Integration unter den Teppich gekehrt. Mit BM Faßmann kann eine neue Ära beginnen, in der Leistung und Vielfalt im Bildungswesen wieder den ihnen gebührenden Stellenwert erhalten.“
HR Mag. Dr. Günter Schmid, Vorsitzender der „Bildungsplattform Leistung & Vielfalt“ (www.bildungsplattform.or.at), Presseaussendung vom 22. Jänner 2018

Leistungsrückstand mit 10:

„Alarmierend ist […] die Leistungsdifferenz zwischen Kindern mit und ohne Migrationshintergrund. Sie beträgt im Durchschnitt 51 Punkte und entspricht damit dem Fortschritt von zwei Lernjahren. Damit scheitern die Volksschulen bei ihrer wichtigsten schulischen und demokratischen Aufgabe: dem Ausgleich unterschiedlicher Startbedingungen.“
Mag. Dr. Wolfgang Feller, Projektleiter Bildung der „Agenda Austria“, Der Standard online am 28. Dezember 2017

Balsam auf die Wunden der von Österreichs „Schulpolitik“ lang genug geplagten Betroffenen:

„Es tut gut zu sehen, dass am Minoritenplatz (Sitz des Bildungsministeriums, Anm.) endlich auf die Expertise der Betroffenen gehört wird und nicht nur auf die Meinung selbsternannter Experten.“
Mag. Herbert Weiß, Vorsitzender der AHS-Gewerkschaft, Niederösterreichische Nachrichten online am 16. Jänner 2018

Vernünftiges Maß finden!

„Es ist nicht alles messbar, und es passt auch nicht alles in eine Rangliste. Die OECD, die Medien sowie übermütige Wissenschafter und Politiker haben die Messbarkeit von Bildung überschätzt.“
Dr. Hans Ambühl, Generalsekretär der Schweizerischen Konferenz der kantonalen Erziehungsdirektoren (EDK) a. D., Neue Zürcher Zeitung online am 30. Dezember 2017

Schule in der Zwangsjacke:

„Die effizienz- und kompetenzorientierte Schule hindert junge Menschen, die nötige Fantasie und Kreativität zu entwickeln. […] Die Bildung des Menschen beinhaltet Formung, Entfaltung, Orientierung, Selbstgestaltung und das Gewinnen einer auch ästhetischen Urteilskraft. Bildung lässt sich nicht reduzieren auf den Erwerb von Wissen, aber auch nicht auf den Erwerb von Kompetenzen.“
Univ.-Prof. Mag. Dr. Konrad Paul Liessmann, t-online.de am 26. Dezember 2017

Wie wahr!

„Lernen sei nicht immer nur Spaß, es gehe dabei natürlich auch um Disziplin.“
BM Univ.-Prof. Dr. Heinz Faßmann, Kurier online am 21. Dezember 2017

Die „Matura für alle“-Politik beginnt zu wirken:

„Während es bei Personen mit maximal Pflichtschulausbildung (-3,8 Prozent), Lehrausbildung (-5,2 Prozent) und mittlerer Ausbildung (-1,9 Prozent) zu einem Rückgang der Arbeitslosen kam, verzeichnete das AMS bei Personen mit höherer Ausbildung (+2,8 Prozent) und akademischer Ausbildung (+4,8 Prozent) einen Anstieg.“
Die Presse online am 2. Jänner 2018

Österreichs schwierige Aufgabe:

„Die Integration derer, die 2015 und 2016 gekommen sind, wird schwierig, da sollte man sich nichts vormachen.“
Univ.-Prof. Dr. Heinz Faßmann, seit 18. Dezember 2017 Österreichs Bildungsminister, 
Kleine Zeitung online am 24. August 2017

Rückkehr zur Vernunft:

„Die duale Ausbildung und die Facharbeiter-Ausbildung sind international anerkannte Besonderheiten des österreichischen Bildungssystems. Wir wollen den Wert und die Bedeutung dieser Ausbildungsformen stärken und wollen jene, die eine solche Ausbildung anstreben, zusätzlich unterstützen.“
„Zusammen. Für unser Österreich“ (Regierungsprogramm 2017-2012), präsentiert am 16. Dezember 2017, S. 66

Das Wichtigste für das Leben nach der Schule:

„Die Einordnung in Regeln, in eine Ordnung, in Gesetze, in Leistungsbereitschaft ist zusammen mit Lesen, Schreiben, Rechnen das Wichtigste, was Jugendliche aus der Schule ins künftige Berufsleben mitnehmen sollten.“
Dr. Andreas Unterberger, Online-Journalist des Jahres 2010, www.andreas-unterberger.at am 5. Dezember 2017

Niederösterreich startet im Februar 2018 Deutschklassen-Offensive:

„Die deutsche Sprache ist die entscheidende Grundlage für eine erfolgreiche Integration und auch eine wichtige Grundlage für ein gutes Miteinander.“
Mag. Johanna Mikl-Leitner, Landeshauptfrau Niederösterreichs, Presseaussendung vom 3. Dezember 2017

Elternhaus erste und wichtigste Bildungsinstitution:

„Auch die Eltern müssen ihre Verantwortung wahrnehmen. Die bildungsfernen müssen gezielt unterstützt und bei ihrer Pflicht gepackt werden. Wer Kindern keine lesefreundliche Umgebung schafft, ihnen nie vorliest, nicht mit ihnen redet, in den ständig laufenden Fernseher starrt oder am Handy spielt, der kann auch nicht erwarten, dass die Kinder sich für Bücher begeistern.“
Dr. Heike Schmoll, Frankfurter Allgemeine Zeitung online am 5. Dezember 2017

„System überstrapaziert“:

„Natürlich müssen die Schulen die Folgen einer nicht gelungenen Zuwanderungs- und Integrationspolitik ausbaden. Wobei es eine Illusion ist, jede Integrationsaufgabe in der Regelklasse zu lösen: Das hat das System überstrapaziert.“
Dr. Martina Salomon, stv. Chefredakteurin, Kurier online am 29. November 2017

„Außerordentliche SchülerInnen“:

„Im Schuljahr 2016/17 sprachen rund 40.000 Schüler in Österreich nicht ausreichend Deutsch, um dem Unterricht ausreichend folgen zu können. […] Am höchsten ist der Anteil der ‚Außerordentlichen‘ an den Wiener Volksschulen mit knapp 20 Prozent (12.300 von ca. 68.000 Schülern).“
Kleine Zeitung online am 28. November 2017

OECD-Empfehlungen waren verhängnisvoll:

„Die Arbeitslosenquote bei jungen Menschen ist in Deutschland so niedrig wie in keinem anderen EU-Land. Das spricht meiner Meinung nach gegen die konstante Forderung nach höheren Abitur- und Studierquoten, wie sie die OECD oder die Bertelsmann-Stiftung unablässig formulieren.“
Josef Kraus, Ehrenpräsident des Deutschen Lehrerverbands, Weser Kurier online am 18. November 2017

Gescheitertes Konzept:

„Das Absenken des Anspruchsniveaus ist das Ergebnis einer sozialpolitisch geprägten Bildungspolitik, die gut gemeint ist, aber keine guten Ergebnisse erzielen kann. Sie geht von der Idee aus, dass unterprivilegierte Schichten mitgenommen werden, wenn man das Niveau für sie absenkt. Damit werden aber gerade Kinder aus bildungsfernen Schichten in ihren Herkunftsmilieus eingekerkert, wohingegen bildungsnahe Familien die Defizite der Schulbildung ausgleichen können.“
Josef Kraus, Ehrenpräsident des Deutschen Lehrerverbands, Weser Kurier online am 18. November 2017

Mobbing unter 15-Jährigen:

„Fast jeder sechste 15-Jährige aus Deutschland (15,7 Prozent) wird Opfer von teils massivem Mobbing an seiner Schule. Das geht aus einer PISA-Sonderauswertung zum Wohlbefinden von Jugendlichen hervor, die im Frühjahr dieses Jahres vorgestellt wurde.“
Abendblatt online am 10. November 2017

In Österreich sind es sogar 19,1 Prozent.

Inklusion: Eltern schätzen der Mehrwert:

„In Baden-Württemberg wählen drei Viertel der Eltern von Kindern mit Behinderungen weiterhin den geschützten Bereich der Förderschulen. Ein Viertel entscheidet sich für Inklusionsbeschulung.“
Mag. Dr. Susanne Eisenmann, Vorsitzende der Kultusministerkonferenz Deutschlands, 
Der Spiegel vom 4. November 2017

Höchste Zeit für Besinnung:

„Der Leistungsgedanke ist uns in der Schule abhanden gekommen. Eltern, Lehrer und auch Schüler wollen, dass der wieder in die Klassenzimmer einzieht. Lernen funktioniert nicht ohne Anstrengung, das gilt für das Kind mit sonderpädagogischem Förderbedarf genauso wie für Hochbegabte."
Paul Kimberger, Vorsitzender der ARGE LehrerInnen, Kurier online am 29. Oktober 2017

Eine wachsende Anzahl von Eltern lässt aus:

„Die Eltern sind nicht nur erziehungsberechtigt, sondern auch erziehungsverpflichtet. Wir stellen aber fest, dass es eine zunehmende Zahl gibt, die wenig Unterstützung leisten können oder wollen. Das zeigt sich in der Entwicklung der Kinder. Viele können nicht schwimmen oder Rad fahren.“
Mag. Dr. Susanne Eisenmann, Vorsitzende der Kultusministerkonferenz Deutschlands, Der Spiegel vom 4. November 2017