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Medien-Zitate April 2017
 
(Ausgewählt und kommentiert von Gerhard Riegler - Ältere Zitate siehe Archiv!)

Widerstand gegen Zwangsehen von Schulen:

„Auf einhelligen Widerstand stößt […] der Plan, dass Cluster unter bestimmten Bedingungen auch gegen den Willen der Lehrer gebildet werden können. ‚Gänzlich inakzeptabel‘ lautet etwa das Urteil des AHS-Direktorenverbands.“
ORF online am 27. April 2017

Schulen stärken!

„Wir brauchen keinen übergeordneten Verbund, sondern ein mittleres Management.“
Mag. Isabella Zins, Vorsitzende der AHS-Direktoren NÖ, Kurier online am 27. April 2017

„Abgehobenes Schreibtischpapier“:

„Für den Vorsitzenden des Bundeselternverbands an den mittleren und höheren Schulen, Gernot Schreyer, ist der Gesetzesentwurf ‚ein abgehobenes Schreibtischpapier, dem die Erdung fehlt‘.“
Kurier online am 27. April 2017

Demokratieverständnis auf der Probe:

„Der oberste Lehrervertreter in Österreich, Paul Kimberger (FCG), rechnet mit mehr als 1.000 Stellungnahmen zum Regierungsentwurf bis zum Ablauf der Begutachtungsfrist am Sonntag. Er erwartet, dass das Ministerium ‚das auch ernst nimmt und die wesentlichen Kritikpunkte in die Gesetzesentwürfe einarbeitet‘.“
http://www.salzburg24.at am 27. April 2017

Das Unterrichtsministerium verhöhnt die gesetzliche Klassenschülerhöchstzahl: Schon weit über 40.000 SchülerInnen der AHS-Unterstufe werden in Klassen mit mehr als 25 SchülerInnen unterrichtet („Ausnahmefälle“):

2013/14: 36.163
2014/15: 37.882
2015/16: 42.817
2015/16: Statistik Austria (Hrsg.), Schulstatistik vom 1. Februar 2017

„Wir brauchen mehr Geld“:

„‚Man kann nicht beginnen, innerhalb des Systems umzuverteilen‘, so Schreyer. Das sei auch das Problem mit der vom Ministerium versprochenen Ressourcengarantie: ‚Wir brauchen mehr Geld.‘“
Kurier online am 27. April 2017

Tatsächliche Autonomie ermöglichen:

„Die AHS-Gewerkschaft fordert […] eine Anhebung der Bildungsausgaben in Österreich um zwei Milliarden Euro pro Jahr. ‚Dieses Volumen würde den Bewegungsraum schaffen, den Schulen brauchen, um Autonomie leben zu können.‘“
ORF online am 27. April 2017

Unglaublich, aber leider wahr:

„Als ‚unbegründet‘ sieht man im Bildungsministerium die Sorgen der Eltern und Lehrer an.“
http://www.salzburg24.at am 27. April 2017

Widerstand der Eltern:

„Wir geben keine Ruhe, bis es nicht umfangreiche Änderungen gibt.“
Gernot Schreyer, Akad. FDL, Präsident des Bundesverbandes der Elternvereine
an mittleren und höheren Schulen, Kurier online am 27. April 2017

Die Bildungsministerin entscheidet, wie es weitergeht:

„Sollte Sonja Hammerschmid auf ihrer Position bleiben und diese Stellungnahmen nicht ernstnehmen, wird sie mit Widerstand aus der Lehrergewerkschaft rechnen müssen.“
Paul Kimberger, Vorsitzender der ARGE LehrerInnen, ZIB 17, ORF 2 am 17. April 2017

Österreichs Schulen fehlen die Ressourcen für Zusatzangebote:

„Freigegenstände und Unverbindliche Übungen, aus denen Schülerinnen und Schüler ihren Interessen entsprechend wählen konnten, gibt es mangels Ressourcen nur mehr in mikroskopischer Größe, im Schulrecht vorgesehene Teilungen können mangels Ressourcen nicht mehr eingehalten werden, gesetzlich vorgeschriebene Klassenschülerhöchstzahlen müssen massenweise überschritten werden.“
Bundes-Schulgemeinschaftsausschuss (B-SGA), Presseaussendung vom 30. Jänner 2017

Die Bedeutung von Zusatzangeboten:

„Extracurricular activities, such as sports activities and teams, debate clubs, academic clubs, bands, orchestras or choirs, can improve students’ cognitive and non-cognitive skills.“
OECD (Hrsg.), „PISA 2015 Results (Volume II): Policies and Practices for Successful Schools (2016), S. 218

Less positive development:

„Linver et al. […] found that students with little or no involvement in organized activities had less positive development overall (social competence, confidence and positive identity, connections with peers and parents, character, and caring).“
Dr. Amy Feldman Farb u. a., „Recent advances in research on school-based extracurricular activities
and adolescent development“ in „Developmental Review“ 32 (2012), S. 37

Estland, Europas PISA-2015-Sieger:

„Most schools provide a rich offer of extracurricular activities in the large majority of municipalities.“
OECD (Hrsg.), „OECD Reviews of School Resources – Estonia“ (2016), S. 81

Die 10 OECD-Staaten, die ihren SchülerInnen über den Pflichtunterricht hinaus am meisten Aktivitäten im kreativen Bereich anbieten (Stand 2015):

1. Großbritannien
2. USA
3. Kanada
4. Neuseeland
5. Japan
6. Südkorea
7. Lettland
8. Australien
9. Polen
10. Luxemburg
Österreich belegt unter allen OECD-Staaten den vorletzten Platz!
OECD (Hrsg.), „PISA 2015 Ergebnisse. Exzellenz und Chancengerechtigkeit in der Bildung“ (2016), Figure II.6.25

Massiver Ressourcenmangel:

„Man erlebe jetzt schon von Jahr zu Jahr, dass man aus Geldgründen Freifächer nicht mehr durchführen könne oder größere Gruppen bilden müsse.“
Gernot Schreyer, Akad. FDL, Präsident des Bundesverbandes der Elternvereine
an mittleren und höheren Schulen, Die Presse online am 18. Oktober 2016

Österreichs Schulpolitik lässt Talente verkümmern:

„Obwohl sich die österreichische Bundesregierung für die laufende Regierungsperiode den ‚Ausbau der Begabungs-/Begabtenförderung an Schulen‘ und das ‚Entdecken und fördern [sic!] aller Talente und Begabungen‘ zum Ziel gesetzt hat, fehlen in Österreichs Schulen die Ressourcen, um entsprechend umfangreiche Angebote an allen Schulstandorten machen zu können.“
Mag. Cornelia Sommer-Hubatschke, oepu4u-Ansprechpartnerin Niederösterreichs, ÖPU-Nachrichten vom März 2017, S. 7

Anteil der Schulen der 15-Jährigen, die Zusatzunterricht zur Förderung mathematischer Begabung anbieten (Stand 2012):

Russland:
Hongkong:
Vietnam:
Südkorea:
Singapur:
Großbritannien:
OECD-Mittelwert:
Deutschland:
Österreich:
95,2 %
86,7 %
83,5 %
80,3 %
79,8 %
70,5 %
44,4 %
32,4 %
15,1 %
OECD (Hrsg.), „What Makes Schools Successful?“ (2013), Table IV.3.29

Besondere Begabungen gehen verloren:

„In Zeiten einer um sich greifenden Nivellierung der Bildungsansprüche nach unten bei gleichzeitiger Inflation an Bestnoten drohen besonders Begabte unterzugehen. Entweder weil sie nicht genügend gefördert werden, weil sie sich anpassen, weil sie nicht schief angeschaut werden wollen oder weil ihre Neugier gelähmt wurde.“
Josef Kraus, Präsident des Deutschen Lehrerverbands, Die Tagespost online am 2. Dezember 2016

Ein Schulsystem ohne Begabtenförderung kann nicht gerecht sein:

„Begabtenförderung gehört ebenso wie die Förderung von Kindern und Jugendlichen mit schwierigen Startbedingungen zum Kern von Bildungsgerechtigkeit.“
Dr. Ludwig Spaenle, Kultusminister Bayerns, „Das Gymnasium in Bayern“ vom Jänner 2017, S. 26f

Leistung rehabilitieren!

„Nicht nur in Asien, auch in England und Frankreich werden gute Schulleistungen mehr anerkannt als bei uns – und zwar durch die eigenen Klassenkameraden, nicht etwa die Eltern, die ja immer stolz sein werden.“
Heinz-Peter Meidinger, Bundesvorsitzender des Deutschen Philologenverbandes,
Oberbayerisches Volksblatt online am 20. April 2017

Ehrgeiz „weniger stark ausgeprägt“:

„Generell ist der Ehrgeiz der österreichischen Schülerinnen und Schüler im internationalen Vergleich weniger stark ausgeprägt. Nur 47 Prozent der Jugendlichen gaben bei Pisa 2015 an, dass sie zu den Klassenbesten gehören wollen. Im OECD-Schnitt sind es 59 Prozent.“
Der Standard online am 19. April 2017

Bildungswissenschaftliche Evidenz:

„Studien, die über 40 und mehr Jahre durchgeführt wurden, zeigen, dass die Menschen mit stärkerer Willenskraft mehr verdienen, gesünder sind und länger leben.“
Univ.-Prof. DDr. Manfred Spitzer, Kurier online am 4. Dezember 2016

Wohldosierte Leistungsanforderungen:

„Bestimmte Formen von Stress werden nicht als negativ erlebt. In den Fällen, in denen man den Stress nicht als negativ empfindet, hat er auch keine negativen Auswirkungen. Man schafft sogar mehr, wenn man ein bisschen unter Druck steht.“
Dr. David Eberhard, Facharzt für Psychiatrie, „Kinder an der Macht“ (2015), S. 72

Anstrengungsbereitschaft wieder als Wert verstehen und vermitteln:

„Man muss auch ein Faktum wieder stärker in den Vordergrund rücken: Dass es ab dem Kindergarten notwendig ist, den jungen Menschen bewusst zu machen, dass das Leben nicht von selbst läuft und dass man vieles selbst dazu tun muss, um eine geordnete Zukunft, eine sinnerfüllte Zukunft zu haben.“
Dr. Wolfgang Eder, Vorstandsvorsitzender der Voestalpine, Bezirksrundschau Linz online am 28. August 2014

Wachstum durch Herausforderung:

„Wachstum entstehe ‚durch Anstrengung, durch ein eigenständiges Meistern von Aufgaben und Problemen‘. Wer nicht von klein auf Herausforderungen kenne, der werde sie auch später nicht meistern.“
Dr. Albert Wunsch, Erziehungswissenschaftler und Sozialpädagoge, www.sonntagsblatt.at am 11. Dezember 2014

Leistung als Allokationskriterium freier Gesellschaften:

„In unfreien Gesellschaften sind Geldbeutel, Geburtsadel, Gesinnung, Geschlecht Kriterien zur Positionierung eines Menschen in der Gesellschaft. Freie Gesellschaften haben an deren Stelle das Kriterium Leistung vor Erfolg und Aufstieg gesetzt.“
Josef Kraus, „Wie man eine Bildungsnation an die Wand fährt“ (2017), S. 26

Über ein Lernjahr Vorsprung:

„On average across OECD countries, students who are among the most motivated score 38 points higher in science (the equivalent of more than one year of schooling) than students who are among the least motivated. […] Both teachers and parents have to find ways to encourage students’ motivation to learn and achieve without generating an excessive fear of failure.“
OECD (Hrsg.), „PISA 2015. Students’ Well-Being“ (2017), S. 43

Weiß die „Schulpolitik“, was sie will?

„Viele unserer Schulen sind keine wirklichen Bildungsanstalten mehr, sondern Wohlfühlstätten, Aufbewahrungsorte und Sozialprojekte. Das mag gut sein, nur soll man dann nicht behaupten, die PISA-Resultate seien ‚inakzeptabel‘, sie sind logisch!“
Mag. Gudrun Pennitz, Mitglied des ZA-AHS, ÖPU, Leserbrief an die Kleine Zeitung vom 14. Dezember 2016

Den goldenen Mittelweg finden!

„Was den Schülern in Japan, Singapur, Macau oder bestimmten chinesischen Provinzen an Leistungsdruck zugemutet wird, ist inakzeptabel. Lieber ein paar Punkte weniger im Pisa-Leistungstest und ein paar Punkte mehr beim ‚Wellbeing‘, also bei der Schüler-Zufriedenheit! Klar ist aber auch, dass eine Schule, in der nur das „Wellbeing“ zählt und die Leistung gar nichts, auch nicht weiterführt.“
Heinz-Peter Meidinger, Bundesvorsitzender des Deutschen Philologenverbandes,
Oberbayerisches Volksblatt online am 20. April 2017

Freiheit und Vertrauen:

„Meine Schulreform bestünde darin, dass ich den Schulen sagen würde: Ihr müsst herausfinden, was für euch notwendig ist. Erst wenn euch das überhaupt nicht gelingt, helfen wir euch. Ich würde den Schredder aufbauen und sämtliche Erlässe vom Minoritenplatz hineinwerfen.“
Univ.-Prof. Dr. Stefan Hopmann, Vorarlberger Nachrichten online am 30. März 2017

Es regiert die Ahnungslosigkeit:

„Zur Frage, warum denn im Bildungsbereich in Österreich so wenig vorangeht, meinte Mayrhofer (Anm.: Sr. Beatrix Mayrhofer, Präsidentin der Vereinigung der Frauenorden Österreichs), dass die diversen Reformen schlicht an der Realität vorbeigehen würden, weil die verantwortlichen Entscheidungsträger nicht wüssten, ‚wie es an der Basis zugeht‘.“
www.kathpress.at am 27. Februar 2017

Wertschätzung für die Betroffenen!

„Solange die Betroffenen nicht in die Bildungsreformgruppen eingebunden werden, wird es nicht gehen.“
Paul Kimberger, Vorsitzender der ARGE LehrerInnen, Standard online am 31. Mai 2016

Verunsicherungspolitik beenden!

„Was die Pädagogen heute mehr denn je brauchen, sind Klarheit, Perspektive und eine erkennbare Linie. Ständige Verunsicherung durch immer wieder neu angesagte und in der Folge abgesagte Änderungen ist kontraproduktiv für einen zielgerichteten Bildungsbetrieb.“
Mag. Johann Heuras, Landesschulratspräsident Niederösterreichs, Niederösterreichische Nachrichten online am 13. Jänner 2017

Ruhe und Konzentration:

„Um tatsächlich an der Verbesserung des Unterrichts zu arbeiten, brauchen Schulen Ruhe und Konzentration.“
Dr. Heike Schmoll, Frankfurter Allgemeine Zeitung online am 29. Oktober 2016

Verlässlichkeit und Kontinuität :

„In der Schule kommt es auch auf Verlässlichkeit und Kontinuität an und darauf, nicht ständig alles über den Haufen zu werfen und neue Reformen auf den Weg zu bringen.“
Prof. Dr. Johanna Wanka, Bildungsministerin Deutschlands, Nordwest Zeitung online am 30. Dezember 2016

Die Schule einmal zehn Jahre in Ruhe lassen:

„Der Zustand ist nicht optimal, aber die Vorstellung, man könne ihn optimieren, ist eben auch verrückt. Das ist einfach nur die nächste Reform, die scheitert. Damit können Politiker natürlich gar nichts anfangen. Da müssen sie nach Hause gehen.“
Jürgen Kaube, „Tele-Akademie“, 3sat vom 25. September 2016

Schulpolitik reanimieren!

„Ein Ziel wäre, dass man wirklich über Schulpolitik spricht und nicht über Tagespolitik. Richtige Schulpolitik wird seit langer Zeit nicht mehr gemacht.“
HR Fritz Enzenhofer, LSR-Präsident Oberösterreichs, Kurier online am 24. Juli 2016

„Nicht mehr, sondern weniger Reformen“:

„Viel wäre gewonnen, würde man anstelle der üblichen Mischung aus Bildungsschwärmerei und Managementrhetorik einen klaren Blick für die Möglichkeiten, aber auch die Grenzen, für die Chancen, aber auch die Risiken von Bildungsprozessen bekommen. Bildungseinrichtungen brauchen aktuell deshalb nicht mehr, sondern weniger Reformen.“
Univ.-Prof. Mag. Dr. Konrad Paul Liessmann, „Geisterstunde – Die Praxis der Unbildung“ (2014), S. 29

Neubeginn – inhaltlich und personell!

„Die Bildungspolitik, das wird immer deutlicher, steht vor den Trümmern eines einst funktionierenden Systems, das sie selbst kaputtreformiert hat. […] Dass diejenigen, die das Zerstörungswerk zu verantworten haben, auch am besten dafür geeignet sind, es wieder zu errichten, ist zu bezweifeln.“
Wirtschaftswoche online am 13. April 2017

UN-Behindertenrechtskonvention wird missbraucht:

„Die UN-Behindertenrechtskonvention sollte in der Tat dafür sorgen, dass auch Kinder mit Handicaps freien Zugang zum Bildungswesen haben - aber sie verlangt eben gerade nicht, Förderschulen abzuschaffen. Diese sind ja genau jener Teil des allgemeinen Schulsystems, der spezifische Unterstützung bietet - was laut UN-Konvention ausdrücklich keine Diskriminierung ist.“
Dr. Michael Felten, Süddeutsche Zeitung online am 21. April 2017

Sonderschulen retten:

„Die CLÖ spricht sich eindeutig gegen die Abschaffung der Sonderschulen und der Zentren für Inklusiv- und Sonderpädagogik aus. Das bewährte System der individuellen sonderpädagogischen Förderung und die Wahlmöglichkeit für Eltern müssen erhalten bleiben.“
Aus der Stellungnahme der CLÖ zum Begutachtungsentwurf des „Autonomiepakets“ vom 21. April 2017

Gegen Zwang und Bevormundung:

„Niemand darf einem Kind das Recht auf Inklusion verwehren. Dabei wird allerdings übersehen, dass dieses Ziel nicht alle betroffenen Eltern und Kinder teilen.“
Dr. Astrid Ebenberger, Vizepräsidentin des Katholischen Familienverbandes, Kleine Zeitung vom 10. Februar 2017

Recht auf bestmögliche Förderung:

„Bei allen Maßnahmen der Inklusion muss das Wohl aller Kinder mitreflektiert werden. Auch Kinder ohne Behinderung haben ein Recht auf bestmögliche Förderung.“
Josef Kraus, „Wie man eine Bildungsnation an die Wand fährt“ (2017), S. 168

„Inkludiert“ an den Rand gedrängt:

„In allen soziometrischen Untersuchungen wird nachgewiesen, dass Kinder mit Beeinträchtigung nicht unbedingt zu den beliebtesten oder normal beliebten Schülern und Schülerinnen gehören, sondern häufig genug eher unbeachtet, geduldet am Rande einer Schulklassengemeinschaft leben.“
Univ.-Prof. Dr. Rainer Dollase, „Die Vision des Machbaren“ in „Die politische Meinung“ Nr. 525, März/April 2014, S. 68

Verzweiflung an den Schulen:

„Psychisch auffällige Kinder und Jugendliche sind die wohl größte Herausforderung des mit aller Macht durchgesetzten Inklusionsprojektes. Lehrer verzweifeln daran nicht selten, die Kinder aber, die stark verhaltensauffälligen, immer.“
schulforum-berlin.de am 29. Dezember 2016

Praxiserfahrung respektieren:

„Wer Inklusion fordert, sollte die Realität in den Schulen kennen und von dieser ausgehen, um für Kinder mit besonderen Bedürfnissen etwas zu verbessern.“
Paul Kimberger, Vorsitzender der ARGE LehrerInnen, Standard online am 23. Jänner 2017

In Finnland erhalten über 80 % der „recipients of special support“ „nicht inklusive“ Förderung:
„Among the recipients of special support, 19 per cent received all education in a general education group and 42 per cent received all education in a special education group. Among the recipients of special support, 39 per cent received part of the education in a general education group and part in a special education group.“
Statistics Finland (Hrsg.), „Special education 2013“ (2014), S. 3

In Österreich hingegen nicht einmal die Hälfte …

Sonderpädagogik unverzichtbar:

„Das differenzierte staatliche Sonderschulwesen und die entsprechende Lehrerausbildung dürfen nicht aufgegeben werden.“
Bund Freiheit der Wissenschaft (Hrsg.), „Manifest zur Bildungs- und Schulpolitik im Jahr 2014“ (2014), S. 8

Nordrhein-Westfalen ein warnendes Beispiel:

„Im bevölkerungsreichsten Bundesland dürfen immer weniger behinderte Kinder Förderschulen besuchen, die meisten müssen langfristig am Regelunterricht teilnehmen. […] Die Folgen sind: behinderte Kinder, die man nur noch ruhigstellt; engagierte Lehrer, die sich vorzeitig pensionieren lassen; eine Heterogenität in den Klassen, die nicht mehr zu bewältigen ist.“
Dr. Michael Felten, Süddeutsche Zeitung online am 21. April 2017

Finnlands Gesamtschulen scheitern an den wenigen Einwanderkindern:

„Bei der ersten Pisa-Studie waren unter den getesteten 15-Jährigen fast keine Einwandererkinder. Inzwischen ist ihr Anteil in Finnland auf vier Prozent gewachsen. Das ist im Vergleich zu Deutschland (in dem es nach OECD-Kriterien 17 Prozent Einwandererkinder gibt) immer noch wenig, erklärt jedoch einen Teil des Leistungsabfalls.“
Die Zeit online am 23. März 2017

In Österreich beträgt der Anteil über 20 Prozent.

35 % SchulabbrecherInnen:

„In Finland […] even those migrants who arrive before the age of 15, struggle to integrate, and survey data suggests that 35 % of this group leave school early – the highest in the OECD.“
OECD (Hrsg.), „Finding the way: A discussion of the Finnish migrant integration system“ (2017), S. 18

Alles andere als vorbildlich:

„In Denmark and Finland, the integration of refugees into the educational system receives the highest need score.“
Bertelsmann (Hrsg.), „Social Policy in the EU —Reform Barometer 20163 (2017), S. 61

Segregation in Südtirols Gesamtschulwesen:

„Die Schülerinnen und Schüler mit Migrationshintergrund betragen in den italienischen Schulen 15 %, in den deutschen Schulen 5 %.“
http://www.provinz.bz.it/evaluationsstelle-deutschsprachiges-bildungssystem/download/PISA_2015_dt.pdf, S. 2

Niederlande:

„Most of the native-Dutch parents choose a religious school for their children, and thus self-segregate into either a Catholic or Protestant denomination.“
Dr. Eddie Denessen u. a., „School and Classroom Diversity Effects on Cognitive and Non-Cognitive Student Outcomes“
in „Journal of Education Research“ (2010), Volume 4, Issue 2, S. 3

Anteil der 15-Jährigen, deren Umgangssprache nicht die Unterrichtssprache ist (Stand 2015):

Finnland:
Niederlande:
Frankreich:
Großbritannien:
OECD-Mittelwert:
Deutschland:
Österreich:
6,0 %
7,2 %
8,5 %
8,9 %
11,6 %
11,8 %
18,8 %
PISA 2015-Datenbank, Abfrage vom 15. Jänner 2017

Enorme Aufgabe für Österreichs Schulwesen:

„Die 2008 durchgeführte Sprachstandsbeobachtung bei 4½- bis 5½-Jährigen Kindern ergab für Kinder mit nicht-deutscher Muttersprache einen viel höheren Förderbedarf (58 %) als bei deutschsprachigen Kindern (10 %).“
Migrationsrat für Österreich (Hrsg.), „Bericht des Migrationsrats“ (2017), S. 37

Fast die Hälfte aus Drittstaaten:

„Mit Jahresbeginn 2016 stammten 48,7 % der in Österreich lebenden Ausländerinnen aus einem Drittstaat.“
ÖIF (Hrsg.), „Frauen – Statistiken zu Migration & Integration 2016“ (2017), S. 8

Sprache und sozioökonomischer Background:

„Österreich zählt zu den Ländern, in denen Jugendliche mit Migrationshintergrund zu Hause am seltensten die Unterrichtssprache gebrauchen. Mehr als drei Viertel des Leistungsrückstands von 15-Jährigen mit Migrationshintergrund bei PISA 2015 sind auf Sprachdefizite und sozioökonomischen Background zurückzuführen.“
Mag. Gudrun Pennitz, Mitglied des ZA-AHS, ÖPU, Kleine Zeitung vom 7. März 2017

Unverzichtbare Basis für erfolgreiche Integration:

„Menschen, die nach Österreich kommen, um hier ihr Leben zu gestalten, müssen möglichst rasch und gut Deutsch lernen, den Einstieg in die Erwerbsarbeit schaffen, um auch selbsterhaltungsfähig zu werden, und Grundwerte wie Freiheit, Demokratie, Menschenrechte oder die Gleichberechtigung von Mann und Frau respektieren und leben.“
Franz Wolf, Geschäftsführer des ÖIF in ÖIF (Hrsg.), „Integrationsbarometer 2017“ (2017), S. 6f

Anteil der 15-Jährigen, die nach eigener Angabe mehrmals pro Monat Opfer von „bullying“ sind (Stand 2015):

Niederlande:
Südkorea:
Deutschland:
Schweiz:
Finnland:
OECD-Mittelwert:
Österreich:
9,8 %
11,9 %
15,7 %
16,8 %
16,9 %
18,7 %
19,1 %
OECD (Hrsg.), „PISA 2015. Students’ Well-Being“ (2017), Table III.8.1

„One of the most important tasks“:

„A student’s experience in school remains one of the most insightful indicators of later life success in any one of a number of metrics. For many it is the best chance they will ever have to flourish. How they conduct themselves at school is crucial to that experience. Helping them develop good behaviour is therefore one of the most important tasks a school faces.“
Dr. Tom Bennett, „Creating A Culture: How School Leaders Can Optimise Behaviour“ (2017), S. 4

Der lange Schatten früher Erfahrungen:

„Being bullied is not a harmless rite of passage but throws a long shadow over affected people’s lives. Interventions in childhood are likely to reduce long-term health and social costs.“
Univ.-Prof. Dr. Dieter Wolke u. a., „Impact of Bullying in Childhood on Adult Health, Wealth, Crime, and Social Outcomes“,
Psychological Science online am 19. August 2013

„A significant problem in Austrian schools“:

„Bullying, which can contribute to emotional and behavioural problems, including anxiety and depression, weak performance in school, and increased absenteeism and truancy, constitutes a significant problem in Austrian schools.“
OECD (Hrsg.), „OECD Reviews of School Resources – Austria“ (2016), S. 56

„A significant predictor of depression“:

„In a recent large-scale study with 14 500 participants in the UK, Bowles et al. reported that peer victimisation in adolescence is a significant predictor of depression in early adulthood.“
NESET (Hrsg.), „How to Prevent and Tackle Bullying and School Violence“ (2016), S. 19

„An important risk factor“:

„Bullying has been identified as an important risk factor for suicidal ideations and behaviours in adolescents and youth.“
Dianne Byers u. a., „Teachers' attitudes towards overt and covert bullying, and perceived efficacy to intervene“
in „Australian Journal of Teacher Education“, 36(11), November 2011

Wegschauen beenden!

„Mobbing ist einer der zentralen Risikofaktoren für das Auftreten nicht nur psychischer Erkrankungen, sondern auch von selbstverletzendem Verhalten und Suizidalität im Kindes- und Jugendalter. […] Mobbing darf nichts sein, wo die Schüler wegschauen oder im schlimmsten Fall sogar noch applaudieren.“
Dr. Michael Kaess, Jugendpsychiater, Süddeutsche Zeitung online am 17. Jänner 2017

Kinder als Opfer:

„Die Kinder sind ja nicht schuld daran, sondern wir haben sie dazu gemacht. Die Kinder drücken mit ihren Auffälligkeiten ihr Leiden in einer Gesellschaft aus, die schon an ihren Kindern verdienen will und ein kindgerechtes Aufwachsen zunehmend verunmöglicht, obgleich sie vorgibt alles dafür zu tun.“
Prof. Martina Leibovici-Mühlberger, Ärztin und Psychotherapeutin, www.news4teachers.de am 18. Oktober 2016

„Null-Toleranz-Praxis“:

„Andreas Schleicher, Bildungsdirektor der OECD, fordert eine ‚Null-Toleranz-Praxis‘ bei Mobbing, um deutlich zu machen, dass so etwas nicht akzeptiert wird. Im Kampf gegen Schikanen an den Schulen müssten alle Beteiligten - Schulleitungen, Lehrer, Eltern und Kinder - an einen Tisch gebracht werden.“
Die Presse online am 19. April 2017

Lehrkräfte stärken!

„Die Kompetenzen der Lehrer den Schülern gegenüber sind wieder zu erweitern, statt dass sie ständig noch weiter reduziert werden wie im letzten halben Jahrhundert.“
Dr. Andreas Unterberger, Online-Journalist des Jahres 2010, www.vienna.at am 3. April 2017

Wird Privatisierung vorbereitet?

„Je weniger das öffentliche Schulsystem differenziert, umso mehr werden die bildungsinteressierten Eltern auf eigene Rechnung differenzieren.“
Univ.-Prof. Dr. Stefan Hopmann, Vorarlberger Nachrichten online am 30. März 2017

Anteil der Schulen für 15-Jährige, die frei finanzierte Privatschulen sind (Stand 2015):

Japan:
Australien:
Südkorea:
USA:
Framkreich:
Spanien:
Großbritannien:
Zum Verglreich:
Österreich:
28,1 %
15,2 %
11,6 %
7,5 %
6,3 %
5,8 %
5,5 %
 
1,5 %

OECD (Hrsg.), „PISA 2015 Results. Policies and Practices for Successful Schools“ (2016), Annex B1.4, Table II.4.7

Frei finanzierte Privatschulen finanzieren sich in erster Linie privat; das monatliche Schulgeld befindet sich meist im vierstelligen Eurobereich.

Mehr als ein Viertel der SchülerInnen in frei finanzierten Schulen:

„In Japan, Lebanon, Peru, Qatar, Chinese Taipei and the United Arab Emirates, at least one in four students are enrolled in government-independent private schools.“
OECD (Hrsg.), „PISA 2015 Results (Volume II): Policies and Practices for Successful Schools“ (2016), S. 124

Gesamtschulland Frankreich:

„A recent study shows that among the about 546 top executives belonging to the 40 largest companies, 84 % had attended an elite school, and 46 % were coming from 3 of them.“
Univ.-Prof. Dr. Marie Duru-Bellat, „Access to Higher Education: the French case“ (2015), S. 41

Differenzierung nach Leistung, nicht nach Reichtum:

„Das achtjährige Gymnasium ist ein wesentlicher Bestandteil des leistungsorientierten und differenzierten österreichischen Schulsystems.“
Mag. Wolfgang Türtscher, Obmann der Vorarlberger ÖAAB-Lehrer, themavorarlberg.at am 2. Mai 2015

Gesamtschulland England:

„We find a clear advantage for children who attend a Grammar or a private secondary school.“
Dr. Abigail McKnight, „Downward mobility, opportunity hoarding and the ‚glass floor‘“ (2015), S. 40

Fortschreitende Privatisierung des Schulwesens in England und den USA:

„Profitorientierte Unternehmen betreiben jetzt mit öffentlichen Geldern autonome Schulketten und zahlen ihren Geschäftsführern riesige Gehälter. Weitere Gewinner der mit der Konkurrenz einhergehenden Marktöffnung des Schulsektors ist die ‚Testindustrie‘, d.h. die kommerziellen Anbieter von Prüfungsaufgaben und Bewertungsrichtlinien.“
Univ.-Prof. Mag. Dr. Franz Rauch u. a., „Auswirkungen von Schulrankings auf Unterricht,
Schulorganisation und Bildungssystem“ (2016), S. 24

Zweiklassen-Bildung auch in Österreich?

„Ein Abschaffen der AHS-Unterstufe und die Errichtung von Gesamtschulen würde dazu führen, dass die Bildungsschere noch weiter aufgeht. Denn Eltern, die es sich leisten können, würden ihre Kinder vermehrt in Privatschulen geben, mit dem Resultat einer Zweiklassen-Bildung.“
MMMag. Gertraud Salzmann, Dienstrechtsreferentin der AHS-Gewerkschaft, Vorsitzende der AHS-Gewerkschaft Salzburgs
und Obfrau der VCL-Salzburg, ÖPU-Nachrichten vom März 2017, S. 9

Anteil an den Kosten für das Schulwesen, der von den SchülerInnen bzw. ihren Eltern zu bezahlen sind (Stand 2013):

Australien:
Großbritannien:
Südkorea:
Neuseeland:
Portugal:
Spanien:
Zum Vergleich:
Österreich:
15,5 %
14,1 %
14,1 %
12,7 %
11,7 %
11,1 %
 
3,2 %
OECD (Hrsg.), „Education at a Glance 2016“ (2016), Figure B3.2.

Res publica res populi:

„Die Privatisierungseuphorie und die Vorstellung, dass das, was danach vom Staat übrigbleibt, wie ein Unternehmen effizient gemanagt werden soll, verkennt nicht nur das Wesen des Staates, sondern auch das von Privatisierungsprozessen. Privatisieren bedeutet, die Sache, um die es geht, einem Privatinteresse zu überantworten, das sich mit den Interessen der Öffentlichkeit keinesfalls decken muss.“
Univ.-Prof. Mag. Dr. Konrad Paul Liessmann, Festansprache zum Bundeskongress der GÖD, 13. Oktober 2016

„Autonomiepaket“:

„Die Streichung der Klassenschülerhöchstzahlen und Teilungszahlen ist […] ein Abrücken von einer lange erkämpften, sinnvollen Beschränkung, höchstens 25 Schüler in der Unterstufe einer AHS oder in der NMS und höchstens 30 Schüler in der Oberstufe zu unterrichten. Diese Höchstzahl konnte ohnedies bis jetzt schon um 20 % überschritten werden und wird dies allzu oft.“
MMMag. Gertraud Salzmann, Dienstrechtsreferentin der AHS-Gewerkschaft, Salzburger Nachrichten vom 4. April 2017

Fraglich bis skandalös:

„Ob man es Fortschritt nennen darf, wenn ein Direktor gleichzeitig acht Schulen leiten kann, ist zumindest sehr fraglich. Dass eine Bildungsreform mit den vielen neuen Herausforderungen durch Kinder, die kein Wort Deutsch verstehen, kostenneutral erfolgen soll, ist fast ein Skandal.“
Vorarlberger Nachrichten online am 23. März 2017

Weiterer Ressourcenentzug droht:

„Wie lange wird es angesichts eines größer werdenden Budgetdefizits dauern, bis der Dienstgeber die Ressourcen weiter drosselt und noch mehr ‚Effizienz‘ von den ministeriell eingesetzten und dem Ministerium direkt unterstellten ClusterleiterInnen einfordert?“
Dir. Mag. Isabella Zins, Bundesobfrau der VCL (www.vcl-oe.at), stv. Vorsitzende der Bildungsplattform „Leistung & Vielfalt“ (www.bildungsplattform.or.at) und Vorsitzende der Arbeitsgemeinschaft der AHS-DirektorInnen Niederösterreichs, VCL news vom März 2017, S. 12

Schulautonome Klassengrößen …

„Damit wird der Klassenkampf im Konferenzzimmer freigegeben.“
Jürgen Kürner, Obmann des Verbands der Direktoren der Tourismusschulen, Die Presse online am 2. Februar 2017

Der größte Skandal am „Autonomiepaket“:

„Die echten Probleme bleiben ungelöst. Es gibt nicht mehr Geld für die Frühförderung, es gibt kein Unterstützungspersonal für die Pflichtschulen, die sprachliche Förderung der stark steigenden Zahl der Schüler, deren Muttersprache nicht Deutsch ist, kommt zu kurz. Und die fehlende Leistungsorientierung der Neuen Mittelschule (NMS), die dazu führt, dass Privatschulen boomen, scheint den politisch Verantwortlichen egal zu sein.“
Mag. Wolfgang Türtscher, Obmann der Lehrerinnen und Lehrer im ÖAAB-Vorarlberg, www.oeaab-lehrer.at am 21. März 2017

Big Brother als Cluster-Leiter?

„Bis zu 2500 Schüler und Hunderte Lehrer in acht Schulen sollen dem Cluster-Leiter unterstellt werden. 2500 Schüler sind keine Automaten, die computergesteuert funktionieren. Es handelt sich um Menschen, um Kinder und Jugendliche, die in der Schulzeit die verschiedensten Entwicklungsphasen durchleben.“
Ronald Barazon, Chefredakteur der Salzburger Nachrichten a. D., Salzburger Nachrichten online am 23. März 2017

„Täuschung der Öffentlichkeit“:

„Der Bundes-Schulgemeinschaftsausschuss (B-SGA) begrüßt eine allfällige Erweiterung des schulautonomen Gestaltungsspielraums. Ein ‚Autonomiepaket‘, das seinem Namen nicht gerecht wird, weil es mangels Ressourcen totes Recht ist, weisen wir jedoch als Täuschung der Öffentlichkeit mit Entschiedenheit zurück.“
Bundes-Schulgemeinschaftsausschuss (B-SGA), Presseaussendung vom 30. Jänner 2017

Enttäuschung auch bei der Schulaufsicht:

„Im Zentrum muss immer die Überlegung stehen, was die uns anvertrauten jungen Menschen davon haben, was konkret bei den Schülerinnen und Schülern ankommt. Aber gerade die Konzentration auf die Pädagogik vermisse ich in den derzeitigen Diskussionen und den geplanten Entwicklungen, die sehr stark auf Strukturen konzentriert sind.“
LSI Dr. Michael Sörös, Präsident der Vereinigung österreichischer Landesschulinspektor/innen, Kurier online am 19. März 2017

Scheinautonomie:

„Schon jetzt reiche die finanzielle Ausstattung der Schulen nicht aus, um die Möglichkeiten der bestehenden Schulautonomie, etwa Freigegenstände und unverbindliche Übungen, auch tatsächlich anbieten zu können. Und nachdem das Schulautonomiepaket zwar mehr Aufgaben, nicht aber mehr Mittel auf den Direktor übertrage, sei diese Mangelverwaltung ein Scheinautonomiepaket.“
Gernot Schreyer, Akad. FDL, Präsident des Bundesverbandes der Elternvereine an mittleren und höheren Schulen,
Der Standard online am 1. Februar 2017

Fiktionale Schulpolitik beenden!

„Ich wünsche mir, dass das Bildungsministerium mit dem Autonomiepaket die Entscheidungsfreiheit tatsächlich an die Schulen bringt und nicht fiktionale Pakete entwirft, um somit Grundsteine für die Gesamtschule zu schaffen.“
Aleksandar Marijanovic, Landesobmann der Schülerunion Vorarlberg, Vorarlberger Nachrichten vom 15. Februar 2017

Mangel und Bevormundung unter dem Deckmantel

„Unter dem Deckmantel der Autonomie kommt es zu einer Mängelverwaltung, es wird massiv gespart und die Abschaffung der Mitbestimmungsrechte der Schulpartner Eltern, Schüler und Lehrer soll Schulreformen erleichtern, die keine Mehrheit in der Bevölkerung haben, Stichwort ‚Modellregionen zur Erprobung der gemeinsamen Schule der 10- bis 14-Jährigen‘.“
Mag. Dr. Rainer Gögele, Bundesvorsitzender von „Pro Gymnasium“, www.progymnasium.at am 19. November 2016

Tatsächliche Autonomie gegen „Autonomiepaket“ verteidigen!

„Mitspracherechte von Eltern, Schülern und Lehrern dürfen nicht eingeschränkt werden.“
Mag. Herbert Weiß, Vorsitzender der AHS-Gewerkschaft, Oberösterreichische Nachrichten online am 7. März 2017

Schulpartnerschaft unverzichtbar:

„Einen Schulerfolg gibt es nur, wenn Eltern, Lehrer, Schüler und Direktoren zusammenarbeiten.“
Mag. Walter Klopf, Vorsitzender der ÖPU Oberösterreich, Oberösterreichische Nachrichten online am 7. März 2017

Ein Beitrag zur politischen Bildung?

„Wir haben hier gesehen, wie Politik funktioniert - einfach über die Köpfe hinweg, über die Akteure hinweg, keine Beteiligung, obwohl wir sie immer angesprochen haben.“
Heidrun Eibl-Göschl, Obfrau der Elternvereine Salzburgs, ORF online Salzburg 1. Februar 2017

Eine erfolgreiche Schule lebt von überzeugten LehrerInnen:

„Ohne ein breites Commitment der Pädagoginnen und Pädagogen wird das Paket in der Praxis kaum erfolgreich umgesetzt werden können.“
Mag. Christoph Neumayer, Generalsekretär der Industriellenvereinigung (IV), Presseaussendung vom 30. Jänner 2017

Hebt sich BM Hammerschmid einen Bruch?

„Die Ministerin wird sich schwertun, eine Reform gegen den Willen der Betroffenen durchzusetzen.“
Paul Kimberger, Vorsitzender der ARGE LehrerInnen, Kleine Zeitung online am 18. März 2017

Geht jetzt auch BM Hammerschmid zu ihrem „Autonomiepaket“ auf Distanz?

„Da gibt‘s grobe Missverständnisse: alle suchen da irgendwie Pädagogik in den Gesetzesentwürfen.“
BM Mag. Dr. Sonja Hammerschmid, Ö1-Mittagsjournal vom 3. April 2017

So lautete die Botschaft noch vor einer starken Woche:

„Das Autonomiepaket gibt den PädagogInnen die Möglichkeit, Kinder punktgenau zu fördern und ihre didaktischen Methoden auf die SchülerInnen zuzuschneiden.“
BM Mag. Dr. Sonja Hammerschmid, Presseaussendung vom 28. März 2017

Prof. Hopmann vertraut auf Kraft und Erfahrung derer, die Schule leben:

„Das ist Österreich, es wird sich nichts ändern. Die Schulen hier sind den Kummer gewohnt und können damit umgehen.“
Univ.-Prof. Dr. Stefan Hopmann, Neue Zürcher Zeitung online am 31. März 2017

Leistung und Anstrengung werden sukzessive diskreditiert:

„Die Noten werden immer besser, die Schüler immer schlechter. Das Leistungsprinzip wird untergraben, es herrscht Wohlfühl-Pädagogik. Lernen muss immer Spaß machen, es darf nicht anstrengend sein.“
Josef Kraus, Präsident des deutschen Lehrerverbands, Bild am Sonntag vom 26. Februar 2017

„Schule ist zum Lernen da“:

„Die Schüler sollten die Zeit dort intensiv nutzen und nicht verplempern. Schule ist zum Lernen da und nicht zum Herumhängen.“
Univ.-Prof. Dr. Elsbeth Stern, Basler Zeitung online am 24. Oktober 2014

Verräterische Sprache:

„Das einst durchaus wertneutrale ‚Lernen‘ wird heute nicht mehr ganz so wertneutral mit ‚Lernbelastung‘ ausgedrückt.“
Die Presse online am 22. Mai 2014

Leistung und Anstrengung wurden schlechtgeredet:

„Dass schulische Erfolge oft auch Anstrengung und Mühe erfordern, wird in unserem Land schon seit langem verdrängt. Allein das Wort ‚Leistung‘ ist bereits negativ besetzt. LehrerInnen, die ihre Schüler ernstlich fordern, laufen Gefahr, als schlechte Pädagogen verschrien zu werden.“
Mag. Gudrun Pennitz, Mitglied des ZA-AHS, ÖPU, Leserbrief an die Kleine Zeitung vom 14. Dezember 2016

Für einen wichtigen Erziehungswert halten … Prozent der Eltern:

in Österreich in Deutschland
gute, vielseitige Bildung 60 77
das Leben genießen 53 41
Leistungsbereitschaft, Ehrgeiz 40 64
Sorgfalt, Genauigkeit 39 66
ÖIF (Hrsg.), „Erziehung – nicht genügend?“ (2016), S. 116

Aus den Konsequenzen lernen:

„‚Erfolg und Genuss ohne Anstrengung‘, dieses Ziel habe als Ergebnis ‚unmotivierte, leistungsschwache Jugendliche‘. Antriebslosigkeit bewirke Ausbildungslosigkeit und diese wiederum Arbeitslosigkeit. Wenn bis zu 25 Prozent der Lehrlinge die Berufsausbildung und bis zu 35 Prozent der Studierenden ihr Studium abbrechen, seien das alarmierende Zahlen.“
Dr. Albert Wunsch, www.sonntagsblatt.at am 11. Dezember 2014

Umgang mit Stress und Misserfolg lernen:

„Ich glaube, dass ein Grund für so manchen Studienabbruch darin besteht, dass viele Studierende in der Schule bzw. in ihrem bisherigen Leben nicht gelernt haben, mit Stress und Misserfolg umzugehen.“
Heinz-Peter Meidinger, Bundesvorsitzender des Deutschen Philologenverbandes, bildungsklick.de am 12. Jänner 2017

Plädoyer für eine ehrliche Leistungsbeurteilung:

„Wenn die Zertifikate einer vornehmlich öffentlichen Schule nicht mehr Auskunft geben über die Leistungsfähigkeit der Schülerinnen und Schüler, werden kapitalistische Unternehmen schlicht eigene Testverfahren entwickeln, um die ‚Verwertbarkeit‘ ihrer möglichen zukünftigen Mitarbeiter abzuschätzen – und zwar ganz ohne Sentimentalitäten.“
Mag. Mathias Brodkorb, Bildungsminister Mecklenburg-Vorpommerns, SPD, „Profil“ (Zeitung des dphv) vom April 2013, S. 31

Lehrkräfte schützen:

„Jeder Schuldirektor, jeder Schulinspektor hat seinen Job zu verlieren, wenn er Druck auf Lehrer ausübt, dass diese keine konsequenten Leistungsanforderungen stellen.“
Dr. Andreas Unterberger, Online-Journalist des Jahres 2010, www.vienna.at am 3. April 2017

Leistung rehabilitieren:

„Leistung muss gefordert und gefördert werden und darf nicht durch Gleichmacherei verhindert werden.“
LT-Abg. Sabine Schwarz, Bildungssprecherin der ÖVP Wien, Rede im Wiener Gemeinderat vom 16. Februar 2017

Jugendarbeitslosigkeit im internationalen Vergleich (Stand März 2017):



Deutschland:
Tschechien:
Niederlande:
Österreich:
Großbritannien
EU-Mittelwert:
Schweden
Finnland:
Frankreich: 
Italien:
Spanien:

 
6,5 %
8,9 %
9,7 %
10,7 %
12,1 %
17,7 %
18,5 %
20,2 %
23,6 %
37,9 %
42,2 %
Differenzierung im
öff. Schulwesen ab:
10
11
12
10
16

16
16
15
14
16
AMS-Datenbank, Abfrage vom 3. April 2017

Vielfalt der Bildungswege führt zum Erfolg:

„Youth unemployment is lowest in the Continental European countries (15.2% on average, but much lower in countries with a well-established dual apprenticeship training system, e.g. Austria, Germany and the Netherlands).“
Bertelsmann-Stiftung (Hrsg.), „Social Policy in the EU – Reform Barometer 2016“ (2017), S. 69

„LehrabsolventInnen sind am Arbeitsmarkt sehr gefragt“:

„LehrabsolventInnen haben beim Berufseinstieg mit € 1.900.- ein mehr als doppelt so hohes Einkommen wie ArbeitnehmerInnen mit maximal Pflichtschulabschluss (rund € 800.-). Nach dem Absolvieren einer Lehre finden BerufseinsteigerInnen nach durchschnittlich 43 Tagen einen Job, Personen die keine weitere Ausbildung machen, suchen durchschnittlich 220 Tage.“
AMS (Hrsg.), „Spezialthema zum Arbeitsmarkt“ vom November 2016, S. 7

Großbritannien imitiert inzwischen Österreichs duale Bildung:

„Britain’s success in expanding apprenticeship positions from about 150,000 in 2007 to over 850,000 in 2013 offers one example for how to create successful national and decentralized marketing initiatives.“
Univ.-Prof. Dr. Robert I. Lerman, „Expanding Apprenticeship Opportunities in the United States“ (2014), S. 4

Duale Bildung Säule der Wirtschaft:

„Die duale Ausbildung in Betrieben und an der Berufsschule ist ein Phänomen, das es nur in wenigen Ländern gibt, sie ist die Säule der deutschen, österreichischen und schweizerischen Wirtschaft. Meist führt sie in eine sichere berufliche Zukunft.“
Die Zeit vom 30. März 2017

Kurskorrektur für OECD:

„Den Gesetzen der Logik folgend müsste die OECD ihre bisherigen Empfehlungen korrigieren, denn das duale System hat bei Fortsetzung des jetzigen Akademisierungstrends keine Zukunft.“
Univ.-Prof. Dr. Julian Nida-Rümelin, „Der Akademisierungswahn“ (2014), S. 19

Jugendarbeitslosenquoten nach Bundesländern (Stand Februar 2017)

Tirol:
Vorarlberg
Salzburg:
Oberösterreich:
Steiermark:
Niederösterreich:
Burgenland:
Kärnten:
Wien:
5,0 %
5,4 %
5,5 %
7,0 %
8,8 %
10,4 %
11,6 %
11,7 %
15,0 %
AMS-Datenbank, Abfrage vom 3. April 2017
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Wichtige Websites

OPU4U - Website für
JunglehrerInnen

-------------------------------
Initiative
"Pro Gymnasium"

----------------------------------
bildungswissenschaft

Aktuelle Zitate

 

 

 

Mobbing unter 15-Jährigen:

„Fast jeder sechste 15-Jährige aus Deutschland (15,7 Prozent) wird Opfer von teils massivem Mobbing an seiner Schule. Das geht aus einer PISA-Sonderauswertung zum Wohlbefinden von Jugendlichen hervor, die im Frühjahr dieses Jahres vorgestellt wurde.“
Abendblatt online am 10. November 2017

In Österreich sind es sogar 19,1 Prozent.

Inklusion: Eltern schätzen der Mehrwert:

„In Baden-Württemberg wählen drei Viertel der Eltern von Kindern mit Behinderungen weiterhin den geschützten Bereich der Förderschulen. Ein Viertel entscheidet sich für Inklusionsbeschulung.“
Mag. Dr. Susanne Eisenmann, Vorsitzende der Kultusministerkonferenz Deutschlands, 
Der Spiegel vom 4. November 2017

Höchste Zeit für Besinnung:

„Der Leistungsgedanke ist uns in der Schule abhanden gekommen. Eltern, Lehrer und auch Schüler wollen, dass der wieder in die Klassenzimmer einzieht. Lernen funktioniert nicht ohne Anstrengung, das gilt für das Kind mit sonderpädagogischem Förderbedarf genauso wie für Hochbegabte."
Paul Kimberger, Vorsitzender der ARGE LehrerInnen, Kurier online am 29. Oktober 2017

Eine wachsende Anzahl von Eltern lässt aus:

„Die Eltern sind nicht nur erziehungsberechtigt, sondern auch erziehungsverpflichtet. Wir stellen aber fest, dass es eine zunehmende Zahl gibt, die wenig Unterstützung leisten können oder wollen. Das zeigt sich in der Entwicklung der Kinder. Viele können nicht schwimmen oder Rad fahren.“
Mag. Dr. Susanne Eisenmann, Vorsitzende der Kultusministerkonferenz Deutschlands, Der Spiegel vom 4. November 2017

Berlins Schulweg am unteren Ende der Leistungsskala angelangt:

„Der Lehrer wurde für praktisch überflüssig erklärt, ‚Partnerarbeit‘ und ‚Selbstkontrolle‘ waren die neuen Zauberworte. Keine Namen, Zahlen und Vokabeln sollten die Schüler lernen, sondern nur noch ‚Kompetenzen‘ erwerben.“
Berliner Zeitung online am 18. Oktober 2017

Es wäre höchste Zeit:

„Statt teure Berater zu engagieren, sollte besser das große Know-how unserer Kolleginnen und Kollegen genutzt werden.“
Dr. Norbert Schnedl, Vorsitzender der GÖD, „Der öffentliche Dienst aktuell“ vom Mai-Juni 2017, S. 3

Höchste Zeit für Österreichs Politik:

„Der Lehrerberuf muss auch in Österreich für die leistungsstärksten jungen Menschen wieder attraktiv werden. Ein erfolgreiches Schulwesen braucht leistungsstarke und motivierte Lehrerinnen und Lehrer. Wer diese Berufsgruppe schwächt, handelt auf Kosten der Zukunft.“
Bundes-Schulgemeinschaftsausschuss (B-SGA), Presseaussendung vom 20. Oktober 2017

„Vollkommen verfehlt“:

„Dass es keine Sonderschullehrerausbildung und Sonderschulen, in denen ja Reintegration stattfinden kann, mehr geben soll, halte ich für vollkommen verfehlt.“
HR Fritz Enzenhofer, LSR-Präsident Oberösterreichs, „Das Schulblatt“ (Zeitschrift des CLV Oberösterreich) vom September 2017, S. 5 

„Verheerende Erleichterungsdidaktik“:

„Dass die Lese- und Denkschwächen von Kindern und Jugendlichen auch mit einer verheerenden Erleichterungsdidaktik zu tun haben, die von der unseligen Rechtschreibreform bis zur «Leichten Sprache» alles tut, um Bildung als ein anspruchsloses Angebot für Anspruchslose zu installieren, sollte langsam ins allgemeine Bewusstsein rücken. Wer etwas für das Bildungswesen tun will, soll es mit solchen und ähnlichen Reformen verschonen.“
Univ.-Prof. Mag. Dr. Konrad Paul Liessmann, Neue Zürcher Zeitung online am 16. Oktober 2017

„Die Ignoranz, mit der über Bildung gesprochen wird“:

„Wir sind eine Wissensgesellschaft, heißt es, jeder kann alles wissen, weil er es googlen kann. Das ist das Dümmste, das aktuell zu vernehmen ist. Und es ist nicht gut für die Idee der Bildung.“
Univ.-Prof. Mag. Dr. Konrad Paul Liessmann, Die Kleine Zeitung vom 1. Oktober 2017

Begabtenförderung, das Stiefkind österreichischer Schulpolitik:

„Wir geben für die Begabtenförderung genau so viel Geld aus wie alle anderen restlichen Bundesländer zusammen.“
Mag. Christine Haberlander, Bildungslandesrätin Oberösterreichs, „thema GYMNASIUM“ (Zeitschrift der ÖPU Oberösterreich), Oktober 2017, S. 1 

Von Thomas Edison lernen!

„Bildung geht nur mit Anstrengung, Disziplin, Sorgfalt, Durchhaltevermögen, Selbstkritik, Wissensdurst. Das gilt auch für das Entstehen und für die Förderung von Kreativität. Hier halte ich es mit Edison: 10 Prozent von Kreativität sind Inspiration, 90 Prozent sind Transpiration.“
Josef Kraus, Ehrenpräsident des Deutschen Lehrerverbands, „Wir brauchen gebildete Eliten“, 58. Internationales Bodenseetreffen, Bregenz am 30. September 2017

Schonungslose Bilanz österreichischer Schulpolitik:

„Vor lauter Angst, zu viel Leistung zu verlangen, jemanden zu frustrieren oder zu diskriminieren, haben wir das Schulwesen den Bach runtergehen lassen.“
Dr. Martina Salomon, stv. Chefredakteurin, Kurier online am 8. Juli 2017

Gleichheitsfetischismus:

„Unser Bildungssystem möchte seine Absolventen am liebsten vom Kommunismus in die Marktwirtschaft schicken. Aber es ist nicht sinnvoll, alle gleich zu machen! Wenn die Grünen sagen: ‚Jedes Kind ist sehr gut‘, so ist das schlicht falsch.“
Univ.-Prof. Mag. Dr. Konrad Paul Liessmann, NEWS online am 1. Oktober 2017

Versagen und Gewalt:

„Wer schon einmal an einer Gesamt- oder Sekundarschule unterrichtet hat, konnte erleben, dass die Schüler, die auf Grund mangelnder Begabung oder schlechter häuslicher Fürsorge ins Hintertreffen geraten, ihre Versagensgefühle durch Aggressivität und Mobbing kompensieren.“
guteschuleblog.wordpress.com am 2. September 2017