ÖPU Logo offensiv :: professionell :: unabhängig

A- A A+

  f   

 
A- A A+

  f   

Medien-Zitate Juli - August 2017

(Ausgewählt und kommentiert von Gerhard Riegler - Ältere Zitate siehe Archiv!)

Fast eine Millionen junger Menschen auf der Straße in Großbritannien:

„In the UK, there are nearly a million 16–24-year-olds who are recorded as being not in education, employment or training (NEET).“
Sue Maguire, „NEET, unemployed, inactive or unknown – why does it matter?“
in „Educational Research“, 2015, Vol. 57, No. 2, 121

Anteil der 20-Jährigen, die sich noch in der Sekundarstufe befinden (Stand 2012)

Österreich:
Frankreich:
OECD-Mittelwert:
Schweden:
Finnland:
Deutschland:
Niederlande:
8,0 %
8,1 %
13,2 %
14,2 %
18,6 %
23,5 %
29,9 %
OECD (Hrsg.), „Education at a Glance 2014: OECD Indicators“ (2014), Table C1.1b

Extrem verspätete Bildungsabschlüsse:

„Around 10 % of upper secondary graduates in Denmark, Finland and Norway are 25 years or older, rising to 20 % in Iceland, and to more than 40 % in Portugal.“
OECD (Hrsg.), „Education Today“ (2013), S. 36

Wie wahr!

„Ein großer Teil der Lehrer(innen) verdient Lob, weil sie in immer unerfreulicheren Grundsituationen sich um die Kinder bemühen, während Politik und Bürokratie über ihnen eine trostlose Verantwortungsflucht mit sinnlosen ‚Bildungsgipfeln‘ veranstalten.“
Der Standard online am 9. Juni 2017

Sprachstandsfeststellung 2015/16:

„14 % der Kinder aus deutschsprachigen Familien, jedoch 67 % der Kinder, deren Erstsprache nicht Deutsch war, benötigten zusätzliche Fördermaßnahmen.“
ÖIF (Hrsg.), „migration & integration. zahlen.daten.indikatoren“ (2017), S. 10

Anteil der SchülerInnen der 4. Schulstufe, von denen kein Elternteil einen Abschluss der Sekundarstufe II erworben hat (Stand 2013):

Kinder ohne Migrationshintergrund:
Kinder mit Migrationshintergrund:
Kinder mit türkischem Migrationshintergrund:
3,7 %
25,3 %
51,2 %
BIFIE (Hrsg.), „Nationaler Bildungsbericht Österreich 2015, Band 1“ (2016), Abb. A2.a

Doppelte Herausforderung:

„Bildung und die Vermittlung von Deutschkenntnissen – gerade auch für Schülerinnen und Schüler, die erst vor Kurzem nach Österreich gekommen sind, genauso wie für MigrantInnen der zweiten Generation - sowie die Integration von Migrantinnen und Migranten in den Arbeitsmarkt zählen zu den wichtigsten Aufgabengebieten.“
Franz Wolf, Geschäftsführer des ÖIF, Österreich Journal online am 9. Juni 2017

Eklatante Defizite mit 10:

„10-jährige mit Migrationshintergrund weisen eklatant schwächere Leistungen, speziell beim Lesen und in Mathematik auf. Man muss diese Kinder fördern, aber es darf auf keinen Fall auf die anderen Schülerinnen und Schüler vergessen werden – auch ihre Talente müssen gefördert werden.“
Harald Zierfuß, Bundesschulsprecher, Presseaussendung vom 2. Juni 2017

Politische Verantwortung:

„Wer jetzt nicht handelt, hat die Zukunft dieser Kinder auf dem Gewissen. Die SPÖ ist aufgefordert, der Wahrheit über die Herausforderungen an unseren Schulen ins Gesicht zu blicken. Denn durchs Wegschauen werden keine Probleme gelöst.“
Mag. Gernot Blümel, Obmann der ÖVP-Wien, Presseaussendung vom 31. Mai 2017

„Wichtigste Sicherheitseinrichtung unserer Republik“:

„Integration ist nicht nur Aufgabe der Schule, aber Schule ist wahrscheinlich die wichtigste Sicherheitseinrichtung unserer Republik. Alles, was wir dort auffangen können, bewahrt uns davor, dass wir in zehn, 15 Jahren ein Riesenproblem haben.“
Paul Kimberger, Vorsitzender der ARGE LehrerInnen, Kurier online am 11. Juli 2017

Klassische Einwanderungsländer:

„Australien, Kanada, Neuseeland und die Vereinigten Staaten sind sogenannte klassische Einwanderungsländer. […] Die Einwanderung in diesen Staaten ist zumeist an bestimmte Bedingungen wie Qualifikation und Bedarfslagen gebunden und in dieser Hinsicht selektiv.“
Dr. Markus Gebhardt u. a., „Mathematische Kompetenz von Schülerinnen und Schülern mit Zuwanderungshintergrund“ in Univ.-Prof. Dr. Manfred Prenzel u. a., „PISA 2012. Fortschritte und Herausforderungen in Deutschland“ (2013), S. 281

Österreich und Deutschland:

„Deutschland und Österreich haben im Vergleich zu anderen europäischen Ländern mehr Ausländer aufgenommen. Sie steuern ihre Einwanderung nicht und haben vor allem Menschen aufgenommen, die aus vormodernen patriarchalischen Ordnungen stammen, die mit der modernen liberalen Ordnung höflicher Nichtbeachtung vollkommen überfordert sind.“
Univ.-Prof. Dr. Jörg Baberowski. In: ÖIF (Hrsg.), „Perspektiven Integration. Migration und Sicherheit“ (2017), S. 5f

Kanada:

„Bereits seit rund fünfzig Jahren steuert Kanada seine Zuwanderung über ein Punktesystem, bei dem etwa Sprachkenntnisse und Bildungsniveau bewertet werden.“
„Zusammen:Österreich“ vom Frühjahr 2014, S. 27

Jahrzehntelange Ignoranz:

„Österreich hat in der Vergangenheit lange genug im Bereich der Integration weggesehen.“
Sebastian Kurz, Außen- und Integrationsminister. In: ÖIF (Hrsg.), „Integrationsbericht 2017“ (2017), Vorwort

Jugendarbeitslosigkeit im internationalen Vergleich (Stand Juli 2017):



Deutschland:
Tschechien:
Niederlande:
Österreich:
Großbritannien
EU-Mittelwert:
Schweden
Finnland:
Frankreich: 
Italien:
Spanien:

 
6,5 %
8,5 %
8,8 %
9,7 %
12,1 %
16,9 %
18,2 %
20,5 %
23,4 %
35,5 %
38,6 %
Differenzierung im
öff. Schulwesen ab:
10
11
12
10
16

16
16
15
14
16
Eurostat, Pressemitteilung vom 31. August 2017

Italien:

„The various deficiencies of the labour market and the educational system have resulted in high unemployment, low labour force participation, low skills levels and high skill mismatch.“
Dr. Paula Garda, „Enhancing employability and skills to meet labour market needs in Italy“ (2017), S. 3

Spanien:

„The country’s incidence of involuntary temporary employment, 91.5 percent, is one of the highest. In comparison, the rate in Austria, which ranks first place on this indicator, is 8.8 percent.“
Bertelsmann Stiftung (Hrsg.), „Social Justice in the EU – Index Report 2015“ (2015), S. 138

Schweden:

„Swedish youth reported the strongest social bias against vocational education of any country surveyed. Only 17 percent believed that vocational education is more valued by society than academic education, even though 70 percent considered vocational training more helpful in getting a job.“
McKinsey Center for Government (Hrsg.), „Education to Emploment: Getting Europe’s Youth into Work“ (2014), S. 72

Unglaublich, aber offensichtlich wahr:

„Vor lauter Akademisierungs- und Bildungsaufstiegsenthusiasmus hatte man eine schlichte Tatsache vergessen. Wenn alle studieren, macht keiner mehr eine berufliche Ausbildung.“
Wirtschaftswoche online am 13. April 2017

Österreichs Vielfalt schulischer Angebote:

„Vocational education largely prevails in Austria, where only 19 % of secondary school graduates completed a general education programme, in Croatia (28 %) and the Czech Republic (29 %).“
Eurostat online am 29. Juni 2017

Jugendliche strafen Österreichs „BildungsexpertInnen“ Lügen:

„Dass rund 20-25 % der Befragten aus Akademikerhaushalten sowie von Eltern mit Matura eine Lehre als ‚sehr interessant‘ und weitere rund 20 % als ‚überlegenswert‘ einstuften, ist bemerkenswert. Dies widerspricht gängigen Vorstellungen enger sozial konnotierter Bildungsaspirationen.“
ibw (Hrsg.), „Schul- und Ausbildungsabbrüche in der Sekundarstufe II in Oberösterreich“ (2014), S. 82

Österreichs besondere Herausforderung:

„Die Arbeitslosenquote bei Jugendlichen im Alter von 15 bis 24 Jahren betrug im Jahr 2015 9,2 %. […] Besonders hoch war die Arbeitslosenquote unter Jugendlichen aus Syrien mit 78,6 % sowie aus Serbien mit 45,1 % und Afghanistan mit 42,1%.“
ÖIF (Hrsg.), „Kinder & Jugend. Statistiken zu Migration & Integartion 2016“ (2017), S. 8

Noch nie in der Schule:

„Die ersten Ergebnisse unserer Kompetenzchecks haben ergeben, dass 25 Prozent der Afghanen noch nie in der Schule waren, das ist die Herausforderung.“
Dr. Johannes Kopf, AMS-Chef, Die Presse vom 28. Oktober 2016

„Das dauert“:

„Wir haben uns angesehen, wie viele von jenen, die 2015 nach ihrem Asylbescheid zum AMS gekommen sind, heuer Arbeit haben. Ende Juni waren es 10,1 Prozent, Ende September 14,2. Es ist ein langer Prozess. Diese Menschen kommen aus einer anderen Kultur, haben keine Netzwerke, die Ausbildungen sind nicht vergleichbar. Das dauert.“
Dr. Johannes Kopf, AMS-Chef, Die Presse vom 28. Oktober 2016

Rekordtief trotz fast 200.000 arbeitslos gemeldeter Flüchtlinge:

Rekordtief trotz fast 200.000 arbeitslos gemeldeter Flüchtlinge:„Deutschland zählt so wenige Arbeitslose wie seit 1991 nicht mehr.“
Die Presse online am 30. Juni 2017

Jugendarbeitslosigkeit im internationalen Vergleich:(Stand 30. Juni 2017):



Deutschland:
Niederlande:
Tschechien:
Österreich:
Großbritannien
EU-Mittelwert:
Schweden
Finnland:
Frankreich:
Italien:
Spanien:

 
6,8 %
9,0 %
9,1 %
10,1 %
12,3 %
16,7 %
17,6 %
20,4 %
21,7 %
34,0 %
39,3 %
Differenzierung im
öff. Schulwesen ab:
10
12
11
10
16

16
16
15
14
16
AMS online am 5. Juli 2017

Deutschland:

„Die Wahrscheinlichkeit, die Arbeit zu verlieren, ist so gering, wie lange nicht. Dagegen sind die Möglichkeiten, eine Arbeit zu finden, so gut wie selten zuvor.“
Mag. Andrea Nahles, Deutschlands Arbeitsministerin, ORF online am 30. Juni 2017

Österreichs Akademikerarbeitslosigkeit weiterhin im Steigen:

„Während im Juni im Jahresvergleich über alle Bildungsabschlüsse ein Rückgang bei der Arbeitslosigkeit verzeichnet wurde, gab es bei Akademikern ein Plus von 0,9 Prozent. Deutlich zugenommen haben im Jahresvergleich auch die Schulungen bei Akademikern.“
NEWS online am 3. Juli 2017

Von den Unter-35-Jährigen, die in denletzten drei Jahren ein Studium abgeschlossenhaben, haben keinen Arbeitsplatz:(Stand 2016)

Deutschland:
Niederlande:
Schweden:
Österreich:
Großbritannien:
EU-Mittelwert:
Finnland:
Estland:
Frankreich:
Spanien:
Italien:
7,4 %
7,8 %
8,6 %
12,4 %
15,4 %
19,3 %
19,4 %
22,5 %
24,5 %
29,2 %
42,3 %
Eurostat-Datenbank, Abfrage vom 6. Juli 2017

Schon fast 30.000 AkademikerInnen ohne Arbeitsplatz:

„Immer mehr Menschen mit einem Uni-Abschluss suchten einen Job. Die Arbeitslosigkeit bei Akademikern ist um 0,9 Prozent gestiegen. In Summe waren 23.315 Akademiker arbeitslos gemeldet. Hinzu kamen 5.151 Personen mit Uni-Abschluss, die sich in einer Schulung befinden (plus 26,7 Prozent).“
Die Presse online am 3. Juli 2017

Akademisierungswahn Falle für junge Menschen:

„Es wird deshalb Zeit, dass wir vom bildungspolitischen Ansatz her alle Schulabschlüsse wieder gleichermaßen wertschätzen. Wir müssen deutlich machen, dass nicht jeder das Abitur braucht und dass kognitive und handwerkliche Begabungen absolut gleichwertig sind.“
Mag. Dr. Susanne Eisenmann, Vorsitzende der Kultusministerkonferenz Deutschlands, Stuttgarter Nachrichten online am 29. Mai 2017

Bayern, Deutschlands Primus:

„Die Arbeitslosenquote blieb im Vergleich zum Mai konstant bei 3,0 Prozent.“
Merkur online am 30. Juni 2017

Wien in jeder Hinsicht leider anders:

„Während die Arbeitslosenquote im Jahr 2015 in Österreich unter InländerInnen 8 % und unter AusländerInnen rund 14 % betrug, waren in Wien rund 11 % der ÖsterreicherInnen und etwas mehr als 19 % der AusländerInnen ohne Job – in keinem anderen Bundesland ist die Arbeitslosigkeit so hoch.“
Österreich Journal online am 9. Juni 2017

Arbeitslosenquoten nach Bundesländern:(Stand Juni 2017)

Salzburg:
Tirol
Oberösterreich:
Vorarlberg:
Steiermark:
Burgenland:
Niederösterreich:
Kärnten:
Wien:
Österreich:
4,5 %
4,9 %
5,0 %
5,3 %
6,3 %
7,2 %
7,8 %
8,0 %
12,4 %
7,0 %
Statista online am 5. Juli 2017
FaceBook  Twitter

Counter

Zugriffe total: 1229840

Wichtige Websites

OPU4U - Website für
JunglehrerInnen

-------------------------------
Initiative
"Pro Gymnasium"

----------------------------------
bildungswissenschaft

Aktuelle Zitate

 

 

Wertlose Regeln:

„Wenn es keine Sanktionen gibt, haben Regeln relativ wenig Wert für die Kinder.“
Mag. Herbert Weiß, Vorsitzender der AHS-Gewerkschaft, Die Ganze Woche vom 30. Jänner 2018

Deutsch-Förderklasse Gebot der Stunde:

„Generationen von Kindern erhalten nun erstmals die Chance, mit gleichen Chancen und Möglichkeiten eine erfolgreiche Schulkarriere zu starten. Die Einrichtung von Deutsch-Förderklassen ist vor allem in Wien ein Gebot der Stunde sowie eine Frage der Fairness, der Vernunft und der Chancengerechtigkeit.“
LT-Abg. Sabine Schwarz, Bildungssprecherin der ÖVP Wien, Presseaussendung vom 30. Jänner 2018

Keine Zeit zu verlieren:

„Das Problem, dass so viele Kinder dem Unterricht nicht folgen können, ist so ernsthaft, dass wir keine Zeit verlieren dürfen.“
BM Univ.-Prof. Dr. Heinz Faßmann, Kurier online am 25. Jänner 2018

Enorme Versäumnisse:

„Viel zu lange wurde das Problem der sprachlichen Integration von den bildungspolitischen Verantwortungsträgern vernachlässigt und die Lehrerinnen und Lehrer sehr oft alleingelassen.“
Paul Kimberger, Vorsitzender der ARGE LehrerInnen, Presseaussendung vom 24. Jänner 2018

Teppich gehoben:

„Jahrelang hat Österreichs Politik insgesamt und die Bildungspolitik im Besonderen das Problem der sprachlichen Integration unter den Teppich gekehrt. Mit BM Faßmann kann eine neue Ära beginnen, in der Leistung und Vielfalt im Bildungswesen wieder den ihnen gebührenden Stellenwert erhalten.“
HR Mag. Dr. Günter Schmid, Vorsitzender der „Bildungsplattform Leistung & Vielfalt“ (www.bildungsplattform.or.at), Presseaussendung vom 22. Jänner 2018

Leistungsrückstand mit 10:

„Alarmierend ist […] die Leistungsdifferenz zwischen Kindern mit und ohne Migrationshintergrund. Sie beträgt im Durchschnitt 51 Punkte und entspricht damit dem Fortschritt von zwei Lernjahren. Damit scheitern die Volksschulen bei ihrer wichtigsten schulischen und demokratischen Aufgabe: dem Ausgleich unterschiedlicher Startbedingungen.“
Mag. Dr. Wolfgang Feller, Projektleiter Bildung der „Agenda Austria“, Der Standard online am 28. Dezember 2017

Balsam auf die Wunden der von Österreichs „Schulpolitik“ lang genug geplagten Betroffenen:

„Es tut gut zu sehen, dass am Minoritenplatz (Sitz des Bildungsministeriums, Anm.) endlich auf die Expertise der Betroffenen gehört wird und nicht nur auf die Meinung selbsternannter Experten.“
Mag. Herbert Weiß, Vorsitzender der AHS-Gewerkschaft, Niederösterreichische Nachrichten online am 16. Jänner 2018

Vernünftiges Maß finden!

„Es ist nicht alles messbar, und es passt auch nicht alles in eine Rangliste. Die OECD, die Medien sowie übermütige Wissenschafter und Politiker haben die Messbarkeit von Bildung überschätzt.“
Dr. Hans Ambühl, Generalsekretär der Schweizerischen Konferenz der kantonalen Erziehungsdirektoren (EDK) a. D., Neue Zürcher Zeitung online am 30. Dezember 2017

Schule in der Zwangsjacke:

„Die effizienz- und kompetenzorientierte Schule hindert junge Menschen, die nötige Fantasie und Kreativität zu entwickeln. […] Die Bildung des Menschen beinhaltet Formung, Entfaltung, Orientierung, Selbstgestaltung und das Gewinnen einer auch ästhetischen Urteilskraft. Bildung lässt sich nicht reduzieren auf den Erwerb von Wissen, aber auch nicht auf den Erwerb von Kompetenzen.“
Univ.-Prof. Mag. Dr. Konrad Paul Liessmann, t-online.de am 26. Dezember 2017

Wie wahr!

„Lernen sei nicht immer nur Spaß, es gehe dabei natürlich auch um Disziplin.“
BM Univ.-Prof. Dr. Heinz Faßmann, Kurier online am 21. Dezember 2017

Die „Matura für alle“-Politik beginnt zu wirken:

„Während es bei Personen mit maximal Pflichtschulausbildung (-3,8 Prozent), Lehrausbildung (-5,2 Prozent) und mittlerer Ausbildung (-1,9 Prozent) zu einem Rückgang der Arbeitslosen kam, verzeichnete das AMS bei Personen mit höherer Ausbildung (+2,8 Prozent) und akademischer Ausbildung (+4,8 Prozent) einen Anstieg.“
Die Presse online am 2. Jänner 2018

Österreichs schwierige Aufgabe:

„Die Integration derer, die 2015 und 2016 gekommen sind, wird schwierig, da sollte man sich nichts vormachen.“
Univ.-Prof. Dr. Heinz Faßmann, seit 18. Dezember 2017 Österreichs Bildungsminister, 
Kleine Zeitung online am 24. August 2017

Rückkehr zur Vernunft:

„Die duale Ausbildung und die Facharbeiter-Ausbildung sind international anerkannte Besonderheiten des österreichischen Bildungssystems. Wir wollen den Wert und die Bedeutung dieser Ausbildungsformen stärken und wollen jene, die eine solche Ausbildung anstreben, zusätzlich unterstützen.“
„Zusammen. Für unser Österreich“ (Regierungsprogramm 2017-2012), präsentiert am 16. Dezember 2017, S. 66

Das Wichtigste für das Leben nach der Schule:

„Die Einordnung in Regeln, in eine Ordnung, in Gesetze, in Leistungsbereitschaft ist zusammen mit Lesen, Schreiben, Rechnen das Wichtigste, was Jugendliche aus der Schule ins künftige Berufsleben mitnehmen sollten.“
Dr. Andreas Unterberger, Online-Journalist des Jahres 2010, www.andreas-unterberger.at am 5. Dezember 2017

Niederösterreich startet im Februar 2018 Deutschklassen-Offensive:

„Die deutsche Sprache ist die entscheidende Grundlage für eine erfolgreiche Integration und auch eine wichtige Grundlage für ein gutes Miteinander.“
Mag. Johanna Mikl-Leitner, Landeshauptfrau Niederösterreichs, Presseaussendung vom 3. Dezember 2017

Elternhaus erste und wichtigste Bildungsinstitution:

„Auch die Eltern müssen ihre Verantwortung wahrnehmen. Die bildungsfernen müssen gezielt unterstützt und bei ihrer Pflicht gepackt werden. Wer Kindern keine lesefreundliche Umgebung schafft, ihnen nie vorliest, nicht mit ihnen redet, in den ständig laufenden Fernseher starrt oder am Handy spielt, der kann auch nicht erwarten, dass die Kinder sich für Bücher begeistern.“
Dr. Heike Schmoll, Frankfurter Allgemeine Zeitung online am 5. Dezember 2017

„System überstrapaziert“:

„Natürlich müssen die Schulen die Folgen einer nicht gelungenen Zuwanderungs- und Integrationspolitik ausbaden. Wobei es eine Illusion ist, jede Integrationsaufgabe in der Regelklasse zu lösen: Das hat das System überstrapaziert.“
Dr. Martina Salomon, stv. Chefredakteurin, Kurier online am 29. November 2017

„Außerordentliche SchülerInnen“:

„Im Schuljahr 2016/17 sprachen rund 40.000 Schüler in Österreich nicht ausreichend Deutsch, um dem Unterricht ausreichend folgen zu können. […] Am höchsten ist der Anteil der ‚Außerordentlichen‘ an den Wiener Volksschulen mit knapp 20 Prozent (12.300 von ca. 68.000 Schülern).“
Kleine Zeitung online am 28. November 2017

OECD-Empfehlungen waren verhängnisvoll:

„Die Arbeitslosenquote bei jungen Menschen ist in Deutschland so niedrig wie in keinem anderen EU-Land. Das spricht meiner Meinung nach gegen die konstante Forderung nach höheren Abitur- und Studierquoten, wie sie die OECD oder die Bertelsmann-Stiftung unablässig formulieren.“
Josef Kraus, Ehrenpräsident des Deutschen Lehrerverbands, Weser Kurier online am 18. November 2017

Gescheitertes Konzept:

„Das Absenken des Anspruchsniveaus ist das Ergebnis einer sozialpolitisch geprägten Bildungspolitik, die gut gemeint ist, aber keine guten Ergebnisse erzielen kann. Sie geht von der Idee aus, dass unterprivilegierte Schichten mitgenommen werden, wenn man das Niveau für sie absenkt. Damit werden aber gerade Kinder aus bildungsfernen Schichten in ihren Herkunftsmilieus eingekerkert, wohingegen bildungsnahe Familien die Defizite der Schulbildung ausgleichen können.“
Josef Kraus, Ehrenpräsident des Deutschen Lehrerverbands, Weser Kurier online am 18. November 2017

Mobbing unter 15-Jährigen:

„Fast jeder sechste 15-Jährige aus Deutschland (15,7 Prozent) wird Opfer von teils massivem Mobbing an seiner Schule. Das geht aus einer PISA-Sonderauswertung zum Wohlbefinden von Jugendlichen hervor, die im Frühjahr dieses Jahres vorgestellt wurde.“
Abendblatt online am 10. November 2017

In Österreich sind es sogar 19,1 Prozent.

Inklusion: Eltern schätzen der Mehrwert:

„In Baden-Württemberg wählen drei Viertel der Eltern von Kindern mit Behinderungen weiterhin den geschützten Bereich der Förderschulen. Ein Viertel entscheidet sich für Inklusionsbeschulung.“
Mag. Dr. Susanne Eisenmann, Vorsitzende der Kultusministerkonferenz Deutschlands, 
Der Spiegel vom 4. November 2017

Höchste Zeit für Besinnung:

„Der Leistungsgedanke ist uns in der Schule abhanden gekommen. Eltern, Lehrer und auch Schüler wollen, dass der wieder in die Klassenzimmer einzieht. Lernen funktioniert nicht ohne Anstrengung, das gilt für das Kind mit sonderpädagogischem Förderbedarf genauso wie für Hochbegabte."
Paul Kimberger, Vorsitzender der ARGE LehrerInnen, Kurier online am 29. Oktober 2017

Eine wachsende Anzahl von Eltern lässt aus:

„Die Eltern sind nicht nur erziehungsberechtigt, sondern auch erziehungsverpflichtet. Wir stellen aber fest, dass es eine zunehmende Zahl gibt, die wenig Unterstützung leisten können oder wollen. Das zeigt sich in der Entwicklung der Kinder. Viele können nicht schwimmen oder Rad fahren.“
Mag. Dr. Susanne Eisenmann, Vorsitzende der Kultusministerkonferenz Deutschlands, Der Spiegel vom 4. November 2017