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Medien-Zitate Juli - August 2017

(Ausgewählt und kommentiert von Gerhard Riegler - Ältere Zitate siehe Archiv!)

Fast eine Millionen junger Menschen auf der Straße in Großbritannien:

„In the UK, there are nearly a million 16–24-year-olds who are recorded as being not in education, employment or training (NEET).“
Sue Maguire, „NEET, unemployed, inactive or unknown – why does it matter?“
in „Educational Research“, 2015, Vol. 57, No. 2, 121

Anteil der 20-Jährigen, die sich noch in der Sekundarstufe befinden (Stand 2012)

Österreich:
Frankreich:
OECD-Mittelwert:
Schweden:
Finnland:
Deutschland:
Niederlande:
8,0 %
8,1 %
13,2 %
14,2 %
18,6 %
23,5 %
29,9 %
OECD (Hrsg.), „Education at a Glance 2014: OECD Indicators“ (2014), Table C1.1b

Extrem verspätete Bildungsabschlüsse:

„Around 10 % of upper secondary graduates in Denmark, Finland and Norway are 25 years or older, rising to 20 % in Iceland, and to more than 40 % in Portugal.“
OECD (Hrsg.), „Education Today“ (2013), S. 36

Wie wahr!

„Ein großer Teil der Lehrer(innen) verdient Lob, weil sie in immer unerfreulicheren Grundsituationen sich um die Kinder bemühen, während Politik und Bürokratie über ihnen eine trostlose Verantwortungsflucht mit sinnlosen ‚Bildungsgipfeln‘ veranstalten.“
Der Standard online am 9. Juni 2017

Sprachstandsfeststellung 2015/16:

„14 % der Kinder aus deutschsprachigen Familien, jedoch 67 % der Kinder, deren Erstsprache nicht Deutsch war, benötigten zusätzliche Fördermaßnahmen.“
ÖIF (Hrsg.), „migration & integration. zahlen.daten.indikatoren“ (2017), S. 10

Anteil der SchülerInnen der 4. Schulstufe, von denen kein Elternteil einen Abschluss der Sekundarstufe II erworben hat (Stand 2013):

Kinder ohne Migrationshintergrund:
Kinder mit Migrationshintergrund:
Kinder mit türkischem Migrationshintergrund:
3,7 %
25,3 %
51,2 %
BIFIE (Hrsg.), „Nationaler Bildungsbericht Österreich 2015, Band 1“ (2016), Abb. A2.a

Doppelte Herausforderung:

„Bildung und die Vermittlung von Deutschkenntnissen – gerade auch für Schülerinnen und Schüler, die erst vor Kurzem nach Österreich gekommen sind, genauso wie für MigrantInnen der zweiten Generation - sowie die Integration von Migrantinnen und Migranten in den Arbeitsmarkt zählen zu den wichtigsten Aufgabengebieten.“
Franz Wolf, Geschäftsführer des ÖIF, Österreich Journal online am 9. Juni 2017

Eklatante Defizite mit 10:

„10-jährige mit Migrationshintergrund weisen eklatant schwächere Leistungen, speziell beim Lesen und in Mathematik auf. Man muss diese Kinder fördern, aber es darf auf keinen Fall auf die anderen Schülerinnen und Schüler vergessen werden – auch ihre Talente müssen gefördert werden.“
Harald Zierfuß, Bundesschulsprecher, Presseaussendung vom 2. Juni 2017

Politische Verantwortung:

„Wer jetzt nicht handelt, hat die Zukunft dieser Kinder auf dem Gewissen. Die SPÖ ist aufgefordert, der Wahrheit über die Herausforderungen an unseren Schulen ins Gesicht zu blicken. Denn durchs Wegschauen werden keine Probleme gelöst.“
Mag. Gernot Blümel, Obmann der ÖVP-Wien, Presseaussendung vom 31. Mai 2017

„Wichtigste Sicherheitseinrichtung unserer Republik“:

„Integration ist nicht nur Aufgabe der Schule, aber Schule ist wahrscheinlich die wichtigste Sicherheitseinrichtung unserer Republik. Alles, was wir dort auffangen können, bewahrt uns davor, dass wir in zehn, 15 Jahren ein Riesenproblem haben.“
Paul Kimberger, Vorsitzender der ARGE LehrerInnen, Kurier online am 11. Juli 2017

Klassische Einwanderungsländer:

„Australien, Kanada, Neuseeland und die Vereinigten Staaten sind sogenannte klassische Einwanderungsländer. […] Die Einwanderung in diesen Staaten ist zumeist an bestimmte Bedingungen wie Qualifikation und Bedarfslagen gebunden und in dieser Hinsicht selektiv.“
Dr. Markus Gebhardt u. a., „Mathematische Kompetenz von Schülerinnen und Schülern mit Zuwanderungshintergrund“ in Univ.-Prof. Dr. Manfred Prenzel u. a., „PISA 2012. Fortschritte und Herausforderungen in Deutschland“ (2013), S. 281

Österreich und Deutschland:

„Deutschland und Österreich haben im Vergleich zu anderen europäischen Ländern mehr Ausländer aufgenommen. Sie steuern ihre Einwanderung nicht und haben vor allem Menschen aufgenommen, die aus vormodernen patriarchalischen Ordnungen stammen, die mit der modernen liberalen Ordnung höflicher Nichtbeachtung vollkommen überfordert sind.“
Univ.-Prof. Dr. Jörg Baberowski. In: ÖIF (Hrsg.), „Perspektiven Integration. Migration und Sicherheit“ (2017), S. 5f

Kanada:

„Bereits seit rund fünfzig Jahren steuert Kanada seine Zuwanderung über ein Punktesystem, bei dem etwa Sprachkenntnisse und Bildungsniveau bewertet werden.“
„Zusammen:Österreich“ vom Frühjahr 2014, S. 27

Jahrzehntelange Ignoranz:

„Österreich hat in der Vergangenheit lange genug im Bereich der Integration weggesehen.“
Sebastian Kurz, Außen- und Integrationsminister. In: ÖIF (Hrsg.), „Integrationsbericht 2017“ (2017), Vorwort

Jugendarbeitslosigkeit im internationalen Vergleich (Stand Juli 2017):



Deutschland:
Tschechien:
Niederlande:
Österreich:
Großbritannien
EU-Mittelwert:
Schweden
Finnland:
Frankreich: 
Italien:
Spanien:

 
6,5 %
8,5 %
8,8 %
9,7 %
12,1 %
16,9 %
18,2 %
20,5 %
23,4 %
35,5 %
38,6 %
Differenzierung im
öff. Schulwesen ab:
10
11
12
10
16

16
16
15
14
16
Eurostat, Pressemitteilung vom 31. August 2017

Italien:

„The various deficiencies of the labour market and the educational system have resulted in high unemployment, low labour force participation, low skills levels and high skill mismatch.“
Dr. Paula Garda, „Enhancing employability and skills to meet labour market needs in Italy“ (2017), S. 3

Spanien:

„The country’s incidence of involuntary temporary employment, 91.5 percent, is one of the highest. In comparison, the rate in Austria, which ranks first place on this indicator, is 8.8 percent.“
Bertelsmann Stiftung (Hrsg.), „Social Justice in the EU – Index Report 2015“ (2015), S. 138

Schweden:

„Swedish youth reported the strongest social bias against vocational education of any country surveyed. Only 17 percent believed that vocational education is more valued by society than academic education, even though 70 percent considered vocational training more helpful in getting a job.“
McKinsey Center for Government (Hrsg.), „Education to Emploment: Getting Europe’s Youth into Work“ (2014), S. 72

Unglaublich, aber offensichtlich wahr:

„Vor lauter Akademisierungs- und Bildungsaufstiegsenthusiasmus hatte man eine schlichte Tatsache vergessen. Wenn alle studieren, macht keiner mehr eine berufliche Ausbildung.“
Wirtschaftswoche online am 13. April 2017

Österreichs Vielfalt schulischer Angebote:

„Vocational education largely prevails in Austria, where only 19 % of secondary school graduates completed a general education programme, in Croatia (28 %) and the Czech Republic (29 %).“
Eurostat online am 29. Juni 2017

Jugendliche strafen Österreichs „BildungsexpertInnen“ Lügen:

„Dass rund 20-25 % der Befragten aus Akademikerhaushalten sowie von Eltern mit Matura eine Lehre als ‚sehr interessant‘ und weitere rund 20 % als ‚überlegenswert‘ einstuften, ist bemerkenswert. Dies widerspricht gängigen Vorstellungen enger sozial konnotierter Bildungsaspirationen.“
ibw (Hrsg.), „Schul- und Ausbildungsabbrüche in der Sekundarstufe II in Oberösterreich“ (2014), S. 82

Österreichs besondere Herausforderung:

„Die Arbeitslosenquote bei Jugendlichen im Alter von 15 bis 24 Jahren betrug im Jahr 2015 9,2 %. […] Besonders hoch war die Arbeitslosenquote unter Jugendlichen aus Syrien mit 78,6 % sowie aus Serbien mit 45,1 % und Afghanistan mit 42,1%.“
ÖIF (Hrsg.), „Kinder & Jugend. Statistiken zu Migration & Integartion 2016“ (2017), S. 8

Noch nie in der Schule:

„Die ersten Ergebnisse unserer Kompetenzchecks haben ergeben, dass 25 Prozent der Afghanen noch nie in der Schule waren, das ist die Herausforderung.“
Dr. Johannes Kopf, AMS-Chef, Die Presse vom 28. Oktober 2016

„Das dauert“:

„Wir haben uns angesehen, wie viele von jenen, die 2015 nach ihrem Asylbescheid zum AMS gekommen sind, heuer Arbeit haben. Ende Juni waren es 10,1 Prozent, Ende September 14,2. Es ist ein langer Prozess. Diese Menschen kommen aus einer anderen Kultur, haben keine Netzwerke, die Ausbildungen sind nicht vergleichbar. Das dauert.“
Dr. Johannes Kopf, AMS-Chef, Die Presse vom 28. Oktober 2016

Rekordtief trotz fast 200.000 arbeitslos gemeldeter Flüchtlinge:

Rekordtief trotz fast 200.000 arbeitslos gemeldeter Flüchtlinge:„Deutschland zählt so wenige Arbeitslose wie seit 1991 nicht mehr.“
Die Presse online am 30. Juni 2017

Jugendarbeitslosigkeit im internationalen Vergleich:(Stand 30. Juni 2017):



Deutschland:
Niederlande:
Tschechien:
Österreich:
Großbritannien
EU-Mittelwert:
Schweden
Finnland:
Frankreich:
Italien:
Spanien:

 
6,8 %
9,0 %
9,1 %
10,1 %
12,3 %
16,7 %
17,6 %
20,4 %
21,7 %
34,0 %
39,3 %
Differenzierung im
öff. Schulwesen ab:
10
12
11
10
16

16
16
15
14
16
AMS online am 5. Juli 2017

Deutschland:

„Die Wahrscheinlichkeit, die Arbeit zu verlieren, ist so gering, wie lange nicht. Dagegen sind die Möglichkeiten, eine Arbeit zu finden, so gut wie selten zuvor.“
Mag. Andrea Nahles, Deutschlands Arbeitsministerin, ORF online am 30. Juni 2017

Österreichs Akademikerarbeitslosigkeit weiterhin im Steigen:

„Während im Juni im Jahresvergleich über alle Bildungsabschlüsse ein Rückgang bei der Arbeitslosigkeit verzeichnet wurde, gab es bei Akademikern ein Plus von 0,9 Prozent. Deutlich zugenommen haben im Jahresvergleich auch die Schulungen bei Akademikern.“
NEWS online am 3. Juli 2017

Von den Unter-35-Jährigen, die in denletzten drei Jahren ein Studium abgeschlossenhaben, haben keinen Arbeitsplatz:(Stand 2016)

Deutschland:
Niederlande:
Schweden:
Österreich:
Großbritannien:
EU-Mittelwert:
Finnland:
Estland:
Frankreich:
Spanien:
Italien:
7,4 %
7,8 %
8,6 %
12,4 %
15,4 %
19,3 %
19,4 %
22,5 %
24,5 %
29,2 %
42,3 %
Eurostat-Datenbank, Abfrage vom 6. Juli 2017

Schon fast 30.000 AkademikerInnen ohne Arbeitsplatz:

„Immer mehr Menschen mit einem Uni-Abschluss suchten einen Job. Die Arbeitslosigkeit bei Akademikern ist um 0,9 Prozent gestiegen. In Summe waren 23.315 Akademiker arbeitslos gemeldet. Hinzu kamen 5.151 Personen mit Uni-Abschluss, die sich in einer Schulung befinden (plus 26,7 Prozent).“
Die Presse online am 3. Juli 2017

Akademisierungswahn Falle für junge Menschen:

„Es wird deshalb Zeit, dass wir vom bildungspolitischen Ansatz her alle Schulabschlüsse wieder gleichermaßen wertschätzen. Wir müssen deutlich machen, dass nicht jeder das Abitur braucht und dass kognitive und handwerkliche Begabungen absolut gleichwertig sind.“
Mag. Dr. Susanne Eisenmann, Vorsitzende der Kultusministerkonferenz Deutschlands, Stuttgarter Nachrichten online am 29. Mai 2017

Bayern, Deutschlands Primus:

„Die Arbeitslosenquote blieb im Vergleich zum Mai konstant bei 3,0 Prozent.“
Merkur online am 30. Juni 2017

Wien in jeder Hinsicht leider anders:

„Während die Arbeitslosenquote im Jahr 2015 in Österreich unter InländerInnen 8 % und unter AusländerInnen rund 14 % betrug, waren in Wien rund 11 % der ÖsterreicherInnen und etwas mehr als 19 % der AusländerInnen ohne Job – in keinem anderen Bundesland ist die Arbeitslosigkeit so hoch.“
Österreich Journal online am 9. Juni 2017

Arbeitslosenquoten nach Bundesländern:(Stand Juni 2017)

Salzburg:
Tirol
Oberösterreich:
Vorarlberg:
Steiermark:
Burgenland:
Niederösterreich:
Kärnten:
Wien:
Österreich:
4,5 %
4,9 %
5,0 %
5,3 %
6,3 %
7,2 %
7,8 %
8,0 %
12,4 %
7,0 %
Statista online am 5. Juli 2017
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Aktuelle Zitate

 

 

 

Mobbing unter 15-Jährigen:

„Fast jeder sechste 15-Jährige aus Deutschland (15,7 Prozent) wird Opfer von teils massivem Mobbing an seiner Schule. Das geht aus einer PISA-Sonderauswertung zum Wohlbefinden von Jugendlichen hervor, die im Frühjahr dieses Jahres vorgestellt wurde.“
Abendblatt online am 10. November 2017

In Österreich sind es sogar 19,1 Prozent.

Inklusion: Eltern schätzen der Mehrwert:

„In Baden-Württemberg wählen drei Viertel der Eltern von Kindern mit Behinderungen weiterhin den geschützten Bereich der Förderschulen. Ein Viertel entscheidet sich für Inklusionsbeschulung.“
Mag. Dr. Susanne Eisenmann, Vorsitzende der Kultusministerkonferenz Deutschlands, 
Der Spiegel vom 4. November 2017

Höchste Zeit für Besinnung:

„Der Leistungsgedanke ist uns in der Schule abhanden gekommen. Eltern, Lehrer und auch Schüler wollen, dass der wieder in die Klassenzimmer einzieht. Lernen funktioniert nicht ohne Anstrengung, das gilt für das Kind mit sonderpädagogischem Förderbedarf genauso wie für Hochbegabte."
Paul Kimberger, Vorsitzender der ARGE LehrerInnen, Kurier online am 29. Oktober 2017

Eine wachsende Anzahl von Eltern lässt aus:

„Die Eltern sind nicht nur erziehungsberechtigt, sondern auch erziehungsverpflichtet. Wir stellen aber fest, dass es eine zunehmende Zahl gibt, die wenig Unterstützung leisten können oder wollen. Das zeigt sich in der Entwicklung der Kinder. Viele können nicht schwimmen oder Rad fahren.“
Mag. Dr. Susanne Eisenmann, Vorsitzende der Kultusministerkonferenz Deutschlands, Der Spiegel vom 4. November 2017

Berlins Schulweg am unteren Ende der Leistungsskala angelangt:

„Der Lehrer wurde für praktisch überflüssig erklärt, ‚Partnerarbeit‘ und ‚Selbstkontrolle‘ waren die neuen Zauberworte. Keine Namen, Zahlen und Vokabeln sollten die Schüler lernen, sondern nur noch ‚Kompetenzen‘ erwerben.“
Berliner Zeitung online am 18. Oktober 2017

Es wäre höchste Zeit:

„Statt teure Berater zu engagieren, sollte besser das große Know-how unserer Kolleginnen und Kollegen genutzt werden.“
Dr. Norbert Schnedl, Vorsitzender der GÖD, „Der öffentliche Dienst aktuell“ vom Mai-Juni 2017, S. 3

Höchste Zeit für Österreichs Politik:

„Der Lehrerberuf muss auch in Österreich für die leistungsstärksten jungen Menschen wieder attraktiv werden. Ein erfolgreiches Schulwesen braucht leistungsstarke und motivierte Lehrerinnen und Lehrer. Wer diese Berufsgruppe schwächt, handelt auf Kosten der Zukunft.“
Bundes-Schulgemeinschaftsausschuss (B-SGA), Presseaussendung vom 20. Oktober 2017

„Vollkommen verfehlt“:

„Dass es keine Sonderschullehrerausbildung und Sonderschulen, in denen ja Reintegration stattfinden kann, mehr geben soll, halte ich für vollkommen verfehlt.“
HR Fritz Enzenhofer, LSR-Präsident Oberösterreichs, „Das Schulblatt“ (Zeitschrift des CLV Oberösterreich) vom September 2017, S. 5 

„Verheerende Erleichterungsdidaktik“:

„Dass die Lese- und Denkschwächen von Kindern und Jugendlichen auch mit einer verheerenden Erleichterungsdidaktik zu tun haben, die von der unseligen Rechtschreibreform bis zur «Leichten Sprache» alles tut, um Bildung als ein anspruchsloses Angebot für Anspruchslose zu installieren, sollte langsam ins allgemeine Bewusstsein rücken. Wer etwas für das Bildungswesen tun will, soll es mit solchen und ähnlichen Reformen verschonen.“
Univ.-Prof. Mag. Dr. Konrad Paul Liessmann, Neue Zürcher Zeitung online am 16. Oktober 2017

„Die Ignoranz, mit der über Bildung gesprochen wird“:

„Wir sind eine Wissensgesellschaft, heißt es, jeder kann alles wissen, weil er es googlen kann. Das ist das Dümmste, das aktuell zu vernehmen ist. Und es ist nicht gut für die Idee der Bildung.“
Univ.-Prof. Mag. Dr. Konrad Paul Liessmann, Die Kleine Zeitung vom 1. Oktober 2017

Begabtenförderung, das Stiefkind österreichischer Schulpolitik:

„Wir geben für die Begabtenförderung genau so viel Geld aus wie alle anderen restlichen Bundesländer zusammen.“
Mag. Christine Haberlander, Bildungslandesrätin Oberösterreichs, „thema GYMNASIUM“ (Zeitschrift der ÖPU Oberösterreich), Oktober 2017, S. 1 

Von Thomas Edison lernen!

„Bildung geht nur mit Anstrengung, Disziplin, Sorgfalt, Durchhaltevermögen, Selbstkritik, Wissensdurst. Das gilt auch für das Entstehen und für die Förderung von Kreativität. Hier halte ich es mit Edison: 10 Prozent von Kreativität sind Inspiration, 90 Prozent sind Transpiration.“
Josef Kraus, Ehrenpräsident des Deutschen Lehrerverbands, „Wir brauchen gebildete Eliten“, 58. Internationales Bodenseetreffen, Bregenz am 30. September 2017

Schonungslose Bilanz österreichischer Schulpolitik:

„Vor lauter Angst, zu viel Leistung zu verlangen, jemanden zu frustrieren oder zu diskriminieren, haben wir das Schulwesen den Bach runtergehen lassen.“
Dr. Martina Salomon, stv. Chefredakteurin, Kurier online am 8. Juli 2017

Gleichheitsfetischismus:

„Unser Bildungssystem möchte seine Absolventen am liebsten vom Kommunismus in die Marktwirtschaft schicken. Aber es ist nicht sinnvoll, alle gleich zu machen! Wenn die Grünen sagen: ‚Jedes Kind ist sehr gut‘, so ist das schlicht falsch.“
Univ.-Prof. Mag. Dr. Konrad Paul Liessmann, NEWS online am 1. Oktober 2017

Versagen und Gewalt:

„Wer schon einmal an einer Gesamt- oder Sekundarschule unterrichtet hat, konnte erleben, dass die Schüler, die auf Grund mangelnder Begabung oder schlechter häuslicher Fürsorge ins Hintertreffen geraten, ihre Versagensgefühle durch Aggressivität und Mobbing kompensieren.“
guteschuleblog.wordpress.com am 2. September 2017