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 Medien-Zitate April 2018

(Ausgewählt und kommentiert von Gerhard Riegler - Ältere Zitate siehe Archiv!)

Arbeitslosenquote 15- bis 24-Jähriger (Stand 2015):

„Besonders hoch war die Arbeitslosenquote unter Jugendlichen aus Syrien mit 78,6 % sowie aus Serbien mit 45,1 % und Afghanistan mit 42,1%.“
ÖIF (Hrsg.), „Kinder & Jugend. Statistiken zu Migration & Integartion 2016“ (2017), S. 8

„Das ist die Herausforderung“:

„Die ersten Ergebnisse unserer Kompetenzchecks haben ergeben, dass 25 Prozent der Afghanen noch nie in der Schule waren, das ist die Herausforderung.“
Dr. Johannes Kopf, AMS-Chef, Die Presse vom 28. Oktober 2016

Immigrantinnen aus Syrien und Afghanistan:

„In Hinblick auf die Arbeitslosenquote steht man insbesondere bei Frauen aus Syrien (75,0 Prozent) und aus Afghanistan (56,2 Prozent) vor großen Herausforderungen.“
Franz Wolf, Geschäftsführer des ÖIF. In: ÖIF (Hrsg.), „Frauen – Statistiken zu Migration & Integration 2016“ (2017), S. 5

„Rund 15 bis 20 Jahre“:

„Eine Studie der Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) sowie der Europäischen Kommission, welche die Arbeitsmarktintegration von anerkannten Flüchtlingen vor 2014 untersucht hat, kommt zum Ergebnis, dass es im Schnitt rund 15 bis 20 Jahre dauert, bis sich die Beschäftigungsquote von Flüchtlingen an das Niveau von Einheimischen angeglichen hat.“
ÖIF (Hrsg.), „Integrationsbericht 2017“ (2017), S. 40

„Obstacles to the successful integration“:

„Socio-economic disadvantage and language barriers are two of the greatest obstacles to the successful integration of students with an immigrant background.“
OECD (Hrsg.), „The Resilience of Students with an Immigrant Background“ (2018), S. 14

Schulen entscheiden über die Zukunft der Gesellschaft:

„Ob ‚wir es schaffen‘, um die Bundeskanzlerin zu zitieren, hängt davon ab, ob wir die Schulen in die Lage versetzen, schnell und spürbar etwas zum Besseren zu verändern.“
Cem Özdemir, Abgeordneter zum Deutschen Bundestag, 2008- 2018 Bundesvorsitzender der Grünen,
Die Welt online am 29. März 2018

Vielfältiges Schulwesen Basis für im internationalen Vergleich sehr gute Werte:

„Fast die Hälfte aller Arbeitslosen in Österreich haben keinen Schulabschluss oder maximal Pflichtschulabschluss. Das zeigt deutlich, wie wichtig Ausbildung ist, nicht nur, um in Beschäftigung zu kommen, sondern auch, um in Beschäftigung zu bleiben.“
Mag. Wolfgang Sobotka, Nationalratspräsident, Niederösterreichische Nachrichten online am 28. April 2018

Elternverantwortung:

„Zuallererst sind bei der Bildung und Erziehung der Kinder die Eltern gefordert, dann unterstützen Kindergärten und Schulen diese bei ihrem heute sicher nicht einfachen Erziehungsauftrag. Was in frühester Kindheit aus Unwissenheit, Nachlässigkeit oder auch Bequemlichkeit versäumt worden ist, lässt sich später - wenn überhaupt - nur mit großer Kraftanstrengung und hohem finanziellen Aufwand wieder ausbügeln.“
bildungsklick.de am 6. März 2018

Das Primat des Elternhauses:

„Eltern liefern als Heimathafen emotionale Geborgenheit und als Lotsen Beratungsleistung für die jungen Menschen bei ihrer Bewältigung von Entwicklungsaufgaben.“
Shell Deutschland Holding (Hrsg.), „Jugend 2015 – Eine pragmatische Generation im Aufbruch“ (2015), S. 306

Familiäre Prägung der ersten fünf Lebensjahre:

„Longitudinal studies conducted in Australia, Canada, the United Kingdom and the United States show that five-year-old children from low SES show higher levels of attention and behaviour problems compared to their peers from high SES.“
OECD (Hrsg.), „Educational Opportunity for All“ (2017), S. 65

Das erste Lebensjahrzehnt:

„Ability gaps across individuals and between socio-economic groups open up at early ages, for both cognitive and socio-emotional skills. Cognitive abilities become stable around the age of ten, suggesting that environmental conditions below this age are important and that early policy interventions pay off more than later interventions.“
Univ.-Prof. Dr. Giorgio Brunello, „Books are Forever: Early Life Conditions, Education and Lifetime Earnings in Europe“.
In: „The Economic Journal“ 127 (2015), S. 287

Quality parenting:

„Raw intelligence is not fixed solely by parental genes, although heritability plays an important role in shaping it. It is boosted by quality parenting and by caring environments. It becomes solidified around the time of puberty.“
Dr. Tim Kautz u. a., „Fostering and Measuring Skills:
Improving Cognitive and Non-Cognitive Skills to Promote Lifetime Success“ (2014), S. 11

Wohlstand nicht in erster Linie eine Frage des Geldes:

„15-year-olds with parents who reported that they 'spend time just talking to my child' or 'eat the main meal with my child around a table' regularly were more likely to report high life satisfaction levels.“
Anne Choi, „Emotional well-being of children and adolescents“ (2017), S. 20

USA:

„Socioeconomic status (SES) gaps in achievement are larger than in the past, and at least half these gaps are present at school entry. Neuroscience, developmental psychology, and economics point to importance of the early years.“
Univ.-Prof. Dr. Jane Waldfogel, brookings.edu am 27. Jänner 2014

„Family is of crucial importance“:

„A child’s early years matter tremendously in the development of skills, as they lay the foundations for future skill development. […] During these years, family is of crucial importance and the patterns of interaction between parents and children have significant impacts on cognitive, social and emotional skills.“
Hiroko Ikesako u. a., „Fostering social and emotional skills through families, schools and communities“ (2015), S. 14

Dialog mit den Eltern:

„Zur Sprachentwicklung, der Eintrittskarte in unser intellektuelles Leben, brauchen Kinder den Dialog mit den Eltern und anderen Erwachsenen, die sich um sie kümmern. Bücher regen diesen Dialog an, E-Books nicht.“
Univ.-Prof. Dr. Manfred Spitzer, „Cyberkrank!“ (2015), S. 232

Smartphone als Ersatz:

„Eine Studie aus 2013 zeigt, dass fast 40 Prozent der Kinder unter zwei Jahren bereits Smartphones benutzen — zwei Jahre zuvor waren es noch zehn Prozent.“
www.businessinsider.de am 6. Jänner 2018

Bildungswissenschaftliche Zitate zum familiären Umfeld auf www.bildungswissenschaft.at unter http://www.bildungswissenschaft.at/index.php/zitate-f-k/famumfeld


OECD-Warnung:

„Academic underperformance among immigrant students is particularly critical in Austria, Belgium, Denmark, Finland, Germany, Iceland, Luxembourg, Slovenia, Sweden and Switzerland.“
OECD (Hrsg.), „PISA in Focus 82“ (März 2018), S. 5

Die OECD weiß um die dramatische Situation seit Spätherbst 2001 (Präsentation der Ergebnisse des ersten PISA-Durchgangs) und schickt im Frühjahr 2018 eine Warnung aus.

Schweden:

„Since 2016, Sweden has implemented a policy whereby diagnostic tests on students’ previous schooling and their level of academic knowledge are conducted within two months of the student’s arrival at school. Subsequently, additional tests are conducted in different school subjects. No more than two months after the student is enrolled in a school, the principal makes a decision regarding his or her grade and placement in either introductory (separate) or regular class.“
OECD (Hrsg.), „The Resilience of Students with an Immigrant Background“ (2018), S. 272

„Bürger, Demokraten und Eltern von morgen“:

„Häufig geht in der öffentlichen Diskussion unter, dass das Bildungssystem nicht nur die zukünftigen Beitragszahler und Arbeitskräfte ausbildet, sondern auch die Bürger, Demokraten und Eltern von morgen. Alle Versäumnisse werden also nicht nur monetäre Konsequenzen haben, sondern können sich auch dauerhaft auf die politische Kultur auswirken.“
Konrad Adenauer Stiftung (Hrsg.), „Muslimische Kinder und Jugendliche in Deutschland“ (2017), S. 154

Wenn nur mehr eine kleine Minderheit die Unterrichtssprache außerhalb der Schule spricht: 

„In Wien sind Bezirke zu finden, in denen mehr als die Hälfte der Volksschulkinder im Alltag überwiegend eine andere Sprache als Deutsch spricht. Die höchsten Anteile weisen dabei Volksschulen im 5. Wiener Gemeindebezirk auf (88,5 %), gefolgt vom 20. (83,1 %), 16. (81,6 %) und 15. Bezirk (79,5 %).“
Statistik Austria (Hrsg.), „Bildung in Zahlen 2016/17. Schlüsselindikatoren und Analysen“ (2018), S. 26

Das Entstehen von Parallelwelten:

„Nur vier von zehn Türkinnen im erwerbsfähigen Alter gehen einer Beschäftigung nach. Im Vergleich dazu sind etwa sieben von zehn Österreicherinnen erwerbstätig.“
Franz Wolf, Geschäftsführer des ÖIF. In: ÖIF (Hrsg.), „Perspektiven Integration. Menschen türkischer Herkunft in Österreich“ (2017), Vorwort

Duale Bildung DIE Chance für Integration:

„Es ist […] vorranging darüber nachzudenken, ob das für Österreich, Deutschland und die Schweiz charakteristische und erfolgreiche Modell der dualen Ausbildung für die Arbeitsmarktintegration von Flüchtlingen besser genutzt werden kann. Die Zahlen an Lehrlingen mit Fluchthintergrund sind weiterhin niedrig.“
ÖIF (Hrsg.), „Integrationsbericht 2017“ (2017), S. 48

80 Prozent unterstützen Deutschklassen:

„Laut einer aktuellen Umfrage des Nachrichtenmagazins ‚profil‘ sehen Herr und Frau Österreicher die geplante Deutschklassen-Offensive von Türkis-Blau durchaus positiv. Rund 80 Prozent halten die geplante Maßnahme für Schüler, die nicht gut Deutsch können, für ‚richtig‘. […] Lediglich acht Prozent empfinden die Einführung für ‚eher falsch‘ oder gar ‚ganz falsch‘ (5 Prozent).“
www.heute.at am 21. April 2018

ALLEN jungen Menschen eine erfolgreiche Schullaufbahn ermöglichen:

„Just as fluency in the language spoken in the host community is important for adults because it ensures their economic and social integration, language fluency among school-aged children ensures that they are able to make the most of the learning opportunities offered by schools.“
OECD (Hrsg.), „The Resilience of Students with an Immigrant Background“ (2018), S. 121

Erfolgreicher Schulbesuch setzt Kenntnis der Unterrichtssprache voraus:

„Klares Ziel sei es, dass Kinder erst dann ins Regelschulsystem einsteigen, wenn sie dem Unterricht auf Deutsch folgen können: ‚Das hilft allen‘, den Lehrern, den Kindern, die dem Unterricht nicht folgen können, und jenen Schülern in deren Klasse anderenfalls das Niveau sinken würde.“
Bundeskanzler Sebastian Kurz, Die Presse online am 18. April 2018

Gesamtgesellschaftliche Verantwortung für die Zukunft:

„Wir dürfen unsere Lehrerinnen und Lehrer mit den Problemen der Integration und des Zusammenlebens nicht länger alleine lassen. In den Schulen liegt der Schlüssel für unsere Zukunft.“
Cem Özdemir, Abgeordneter zum deutschen Bundestag, 2008-2018 Bundesvorsitzender der Grünen, Die Welt online am 29. März 2018

Berlin:

„Der Anteil der besonders verhaltensauffälligen Kinder – offiziell nennt sich das ‚Förderschwerpunkt emotional-soziale Entwicklung‘ – hat sich an den Förderschulen binnen sieben Jahren verzehnfacht. An den allgemeinbildenden Schulen stieg ihre Zahl im gleichen Zeitraum um gut 1300 auf insgesamt knapp 4000 Schüler.“
Berliner Zeitung online am 24. April 2018

Wie wahr!

„Manche Situationen lassen sich pädagogisch nicht mehr lösen. […] Lehrkräfte müssen die Möglichkeit haben, störungsfrei zu unterrichten.“
Dipl.-Päd. Sandra Scheeres, Bildungssenatorin Berlins (SPD), Berliner Zeitung online am 24. April 2018

Interkulturelle Konflikte nehmen zu:

„Viele Berliner Schulen sind ein Spiegel der Gesellschaft. Die Anzahl der Grundschüler, die zu Hause vornehmlich eine andere Sprache als Deutsch sprechen, ist seit 2008 von 35 auf mehr als 45 Prozent eines Jahrgangs angestiegen. Interkulturelle Konflikte unter Schülern, besonders an innerstädtischen Brennpunkt-Schulen, nehmen zu.“
Berliner Zeitung online am 24. April 2018

Ensuring that pupils accept the institution of schooling:

„While society is moving in a direction towards less authority and more independence, this does not mean that education must follow suit. Indeed, it could be argued that it becomes even more important that schools retain some authoritative structures to ensure that pupils accept the institution of schooling.“
Gabriel Heller Sahlgren, „Real Finnish Lessons – The true story of an education superpower“ (2015), S. 65

Finnlands Premierminister Juha Petri Sipilä:

„Classroom discipline will be improved by ensuring that teachers can focus on their core task, which is teaching.“
Prime Minister’s Office (Hrsg.), „Finland, a land of solutions“ (2015), S. 18

Systems of rewards and sanctions:

„Using systems of rewards and sanctions for reinforcing good behaviour and punishing misbehaviour are central in schools’ behaviour policies in England.“
Gabriela Moriconi u. a., „Supporting teachers and schools to promote positive student behaviour in England and Ontario (Canada)“ (2015), S. 41

Disziplin Basis für erfolgreichen Unterricht:

„Girls’ better marks may reflect the fact that they tend to be ‚better students‘ than boys: they tend to do what is required and expected of them, thanks to better self-regulation skills, and they are more driven to excel in school. […] Disruptive behaviour and lack of engagement with school among boys affects not only the boys themselves, but often the entire class.“
OECD (Hrsg.), „The ABC of Gender Equality in Education“ (2015), S. 157

Feigheit schafft Hilflosigkeit:

„Man erreicht keinen höheren Respekt, wenn man sich nicht traut, einen Störer während des Unterrichts vor die Tür zu setzen. In der heutigen Schule herrscht ein Arbeitsklima, das keinen guten Nährboden für natürliche Autorität darstellt.“
Dr. David Eberhard, Facharzt für Psychiatrie, „Kinder an der Macht“ (2015), S. 278

Handlungsbedarf in Österreich besonders groß:

„Österreich hat die Kinderrechtskonvention 1992 unterzeichnet und die Rechte der Kinder auch in der Verfassung 2011 verankert. Österreich verpflichtet sich damit, alle Kinder und Jugendlichen unabhängig von Geschlecht, Hautfarbe, Religionszugehörigkeit oder Herkunft vor jeder Form körperlicher oder geistiger Gewaltanwendung zu schützen. [...] Aktuelle Daten zeigen, dass trotz intensiver Bemühungen Österreich im internationalen Vergleich noch aufzuholen hat. Über ein Drittel (35 %) der österreichischen SchülerInnen gibt an, an Mobbing von MitschülerInnen beteiligt gewesen zu sein. Fast ein Drittel (32 %) berichtet, Opfer von Mobbing geworden zu sein.“
BM Univ.-Prof. Dr. Heinz Faßmann. In: BMBWF (Hrsg.), „Mobbing an Schulen“ (April 2018), Vorwort

Schutz der Gemeinschaft:

„‚Wir müssen Schülerinnen und Schüler, die massiv und kontinuierlich den Unterricht stören und gewalttätig gegenüber Mitschülern und Schulpersonal sind, zeitweise auch aus dem Regelunterricht herausnehmen können.‘ Sie könnten dann in temporären Kleingruppen unterrichtet werden.“
Dipl.-Päd. Sandra Scheeres, Bildungssenatorin Berlins (SPD), Berliner Zeitung online am 24. April 2018

Viele bildungswissenschaftliche Zitate zur „Disziplin“ auf www.bildungswissenschaft.at unter http://www.bildungswissenschaft.at/index.php/zitate/disziplin


Geringer Schulabbruch: Eine besondere Leistung unseres Schulwesens:

„Mit einem Wert von 7,3 % lag Österreich 2015 deutlich unter dem EU-15- bzw. EU-28-Durchschnitt (11,4 % bzw. 11,0 %).“
Statistik Austria (Hrsg.), „Bildung in Zahlen 2015/16 – Schlüsselindikatoren und Analysen“ (2017), S. 124

Italien:

„Among the several reasons contributing to the low skill performance of Italians, early school drop-out is particularly worrisome as this is a barrier for young Italians to fully develop their skills in the formal education system.“
OECD (Hrsg.), „Getting Skills Right. Italy“ (2017), S. 37

Schweden:

„Harassment and bullying from peers or personnel in the school are clearly the most common causes, 46 percent cite that as a reason.“
EU-Kommission (Hrsg.), „10 reasons for dropping-out” (2013), S. 11

Immer weniger Platz für SchulabbrecherInnen am Arbeitsmarkt:

„Only 53 % of Europeans who have no upper secondary diploma are employed, against 74 % of those with upper secondary education and 84 % of those with tertiary education.“
EU-Kommission (Hrsg.), „Education and Training Monitor 2016“ (2016), S. 27

Großbritannien:

„Among 16- and 17-year-olds in the United Kingdom, school dropouts are three times more likely to commit crimes than those who have stayed in school, and this gap remains well into their early 20s.“
The World Bank (Hrsg.), „Learning to Realize Education's Promise“ (2018), S. 41

Working poor:

„Personen mit maximal Pflichtschulabschluss sind fast dreimal so häufig von einer ‚Working poor‘-Situation betroffen wie höher Gebildete.“
Mag. Doris Landauer, „Bildungsarmut und ihre lebenslangen Folgen“ (2016), S. 21

Frankreichs Reaktion auf die hohe Dropout-Quote:

„Since 2015, the right to return to school was opened up to all early school leavers aged 16 to 25, and investments has [sic] been made to make school leavers aware of this possibility, to provide bursaries for individuals returning to school, and to provide enough places.“
OECD (Hrsg.), „Getting Skills Right. France“ (2017), S. 65

Reducing the risk of radicalization:

„The most recent EU Council Conclusions on Youth and Education again stresses the need to reduce early school leaving as a way to reduce marginalization and, in turn, the risk of radicalization.“
Agnese Macaluso, „From Countering to Preventing Radicalization Through Education“ (2016), S. 4

19 von 20 schaffen einen Sekundarstufe II-Abschluss:

„Jugendliche, die in der 9. Schulstufe eine AHS-Oberstufe beginnen, haben die höchste Wahrscheinlichkeit diese auch erfolgreich abzuschließen. Etwas über 80 % von ihnen gelingt dies, weitere 13 % wechseln erfolgreich in eine andere Ausbildung der Sekundarstufe II (d.h. sie schließen diese dann schlussendlich erfolgreich ab). Nur 5 % aller AHS-AnfängerInnen gelingt kein erfolgreicher Abschluss der Sekundarstufe II.“
ibw (Hrsg.), „Schul- und Ausbildungsabbrüche in der Sekundarstufe II in Oberösterreich“ (2014), S. 54

Das Gegenteil dessen, was in Österreich jahrelang von „BildungsexpertInnen“ behauptet wurde, ist wahr:

„Österreich gehört zu den Ländern Europas mit den niedrigsten Schulabbruchsraten.“
Susanne Linde u. a., „„… damit niemand rausfällt““ (2016), S. 21

Die ersten drei Lebensjahre:

„In drei von vier Familien lesen Eltern in den ersten 3 Jahren bereits vor – in 28 Prozent der Familien aber (fast) nie.“
Stiftung Lesen (Hrsg.), „Vorlesen – aber ab wann?“ (2017), S. 13

Lesekompetenz 10-Jähriger von Elternhaus geprägt:

„Es wird deutlich, dass in jedem Land die Eltern von lesestarken Kindern wesentlich häufiger zu Hause lesen als jene der leseschwachen. In Österreich lesen 63 % der Eltern von lesestarken Kindern mindestens 6 h pro Woche, bei den Leseschwachen geben hingegen nur 28 % der Eltern eine so hohe Lesezeit an.“
BIFIE (Hrsg.), „PIRLS 2016. Die Lesekompetenz am Ende der Volksschule. Erste Ergebnisse“ (2017), S. 73

Finnlands Lese-„Wunder“:

„Finnish parents read a lot, books and newspapers are easily available through a dense library network, and children are exposed to subtitled television and movies at an early age.“
Univ.-Prof. Dr. Pasi Sahlberg, „Finnish Lessons 2.0“ (2015), S. 178

Anteil der Grundschulen, an denen laut Schulleitung nicht einmal 25 % der SchulanfängerInnen „Literacy Skills“ besitzen (Stand 2016):

Finnland:
Internationaler Mittelwert:
Deutschland:
Österreich
2 %
31 %
71 %
74 %
IEA (Hrsg.), „PIRLS 2016. International Results in Reading“ (2017), S. 182

Frühe Prägung:

„Wer schon vor dem Schulbeginn erste Fertigkeiten im Umgang mit Schrift aufbaue, profitiere langfristig davon. ‚Kinder, denen im Vorschulalter regelmäßig individuell vorgelesen wird, haben deshalb von Beginn an einen Vorteil.‘“
Univ.-Prof. Dr. Thomas Lachmann, www.news4teachers.de am 23. März 2017

Einmal mehr bestätigt:

„Machen sich Kindergartenkinder beim gemeinsamen Lesen mit Buchstaben vertraut, profitieren sie davon langfristig. Sie lernen auf diese Weise die Rolle von Buchstaben, was als wichtige Voraussetzung zum späteren Lesen- und Schreibenlernen gesehen wird, wie Psychologen der Technischen Universität Kaiserslautern im Fachmagazin ‚Frontiers in Psychology‘ berichten.“
www.news4teachers.de am 23. März 2017

Die vier wichtigsten Quellen der Lesekompetenz 10-Jähriger:

„The main findings of the PIRLS 2011 model, both for the EU as a whole and for individual countries, show that the four variables that have a strong impact on reading achievement are: home resources for learning scale, students like reading scale, recognize most of the letters of the alphabet and parental book reading.“
EU-Kommission (Hrsg.), „Reading Literacy in EU Countries: Evidences from PIRLS“ (2013), S. 55 

Bildungswissenschaftliche Evidenz:

„Research shows that, from an early age, a significant contributor to children’s motivation to read and reading achievement is their parents’ attitudes and behaviors toward reading.“
IEA (Hrsg.), „Is reading contagious? Examining parents’ and children’s reading attitudes and behaviors“ (2015), S. 2

„Reading is a form of listening“:

„By reading we decode a text to be able to understand what the writer wants to communicate. Writing, on the other hand represents the speaking part of a conversation: it is about trying to communicate one’s own thought process to others. By reading and writing individuals exercise the ability to put themselves in other people’s shoes.“
Dr. Francesca Borgonovi u. a., „The educational roots of trust“ (2015), S. 33

Erlesen:

„Europa kann und muss im besten Sinn des Wortes erlesen werden, die Fähigkeit, sich lesend den unzähligen Stimmen dieses Kontinents, der schon längst seine Grenzen überschritten hat und sich der Idee der Weltliteratur verpflichtet fühlt, zu nähern, wäre eine europäische Tugend par excellence. Der grassierende Analphabetismus aber und die demonstrative Verächtlichmachung des Buches wären endlich als antieuropäische Phänomene zu begreifen.“
Univ.-Prof. Mag. Dr. Konrad Paul Liessmann, „Bildung als Provokation“ (2017), S. 92

Aus der Erfahrung Konsequenzen ziehen:

„Die Resultate der bisherigen Modelle sind alles andere als berauschend. Es hat wenig Sinn, Schülerinnen und Schüler ohne Vorbereitung ins Sprachbad der Mehrheitsgesellschaft eintauchen zu lassen.“
BM Univ.-Prof. Dr. Heinz Faßmann, Der Standard online am 17. April 2018

Wie wahr!

„Um am Unterricht teilhaben zu können, ist das Beherrschen der deutschen Sprache unumgänglich.“
Mag. Christine Haberlander, Bildungslandesrätin Oberösterreichs, Neues Volksblatt vom 13. April 2018

Österreichweit spricht bereits mehr als ein Viertel der 10- bis 14-Jährigen eine andere Umgangssprache als Deutsch:

„In Neuen Mittelschulen sprechen 31,2 % der Schülerinnen und Schüler im Alltag überwiegend eine andere Sprache als Deutsch, in der AHS-Unterstufe liegt dieser Anteil bei 20,4 %.“
Statistik Austria (Hrsg.), „Bildung in Zahlen 2016/17. Schlüsselindikatoren und Analysen“ (2018), S. 24

Höchste Zeit für Neues:

„Derzeit könne ein Drittel der Kinder nach Beendigung der Volksschule nicht ausreichend sinnerfassend lesen, viele würden dem Unterricht nicht folgen können. ‚Insofern ist es wichtig, hier ein neues Modell zu schaffen.‘“
Bundeskanzler Sebastian Kurz, Die Presse online am 18. April 2018

Anteil der SchülerInnen der 4. Schulstufe, die die Bildungsstandards in Mathematik nicht oder nur teilweise erreichen (Stand 2012):

ohne Migrationshintergrund::
mit Migrationshintergrund: 
19 %
42 %
BIFIE (Hrsg.), „Nationaler Bildungsbericht Österreich 2015, Band 1“ (2016), S. 183

SchulabbrecherInnen unter den 18- bis 24-Jährigen (Stand 2015):

Jugendliche ohen Migrationshintergrund:
MigrantInnen der 2. Generation:
MigrantInnen der 1. Generation:
4,3 %
16,0 %
19
,6 %
Quelle: www.bmb.gv.at unter Berufung auf Statistik Austria, Abfrage vom 28. Oktober 2016 

Hilfsarbeiterjobs haben keine Zukunft:

„Während nur drei von 100 Personen ohne Migrationshintergrund einen ‚Beruf für Ungelernte‘ ausüben, sind es bei den Migranten der zweiten Generation 11 von 100, also fast viermal so viel.“
Kurier online am 13. April 2018 

Arbeitslosenquote 20- bis 29-Jähriger nach Geburtsort (Stand 2016):


Deutschland:
Österreich::
Inland 
5,3 %
7,1 %
Ausland
9,1 %
13,5 %
Eurostat, Abfrage vom 19. April 2018

Deutschland hat „etwas“ schneller reagiert:

„Das schlechte Abschneiden von Kindern mit Migrationshintergrund bei den ersten PISA-Tests von 2000 hat uns in allen Bundesländern zu einem Umdenken bewegt. Damals hat man Zuwandererkinder einfach in die regulären Klassen gesteckt, wo sie weder die Sprache richtig erlernen, noch dem Fachunterricht folgen konnten. Heute wissen wir, dass der Besuch von eigenen Sprachförder-, Sprachlernklassen, Übergangsklassen oder Willkommensklassen, wie sie in anderen Bundesländern heißen, absolut sinnvoll ist, bevor diese Kinder in Regelklassen wechseln.“
Heinz-Peter Meidinger, Präsident des Deutschen Lehrerverbands, Die Tagespost online am 11. April 2018

Bildungswissenschaftliche Evidenz:

„Research indicates that fluency in the host-country language is one of the most important determinants of social and economic integration of immigrant students. Since humans communicate first and foremost by speaking, writing and reading, learning the language spoken in the host country has an immediate impact on immigrants’ lives and on their integration.“
OECD (Hrsg.), „The Resilience of Students with an Immigrant Background“ (2018), S. 118

„Ein erster Schritt“:

„Das Konzept der Bundesregierung – standardisierte Tests vor Schuleintritt, Deutschförderklassen oder Verbesserung der Deutschkompetenz vor Übertritt in den Regelunterricht – geht in die richtige Richtung, ist aber nur ein erster Schritt. Das Ziel aller Reformbestrebungen muss sein, dass Kinder bereits vor dem Eintritt in die erste Schulstufe die deutsche Sprache ausreichend beherrschen, um dem Unterricht folgen zu können.“
Dr. Monika Köppl-Turyna, Agenda Austria, Kurier onine am 13. April 2018 

Kinder, die ein Jahr vor Schuleintritt besonderen Sprachförderbedarf aufweisen (Stand Herbst 2015):

Erstsprache
Deutsch:
Nicht-Deutsch:
Türkisch:

14 %

67 %
79 %
ÖIF (Hrsg.), „migration & integration. zahlen.daten.indikatoren“ (2017), S. 45

Früh fördern:

„Bereits nach spätestens 36 Monaten sollte im Rahmen der Mutter-Kind-Pass-Untersuchung eine Sprachstandsfeststellung – mit Fokus auf die deutsche Sprache – durchgeführt werden. Bei einer unzureichenden Sprachentwicklung sollten die Eltern zu Beratungsgesprächen verpflichtet und entsprechende Fördermaßnahmen besprochen und eingeleitet werden.“
Agenda Austria (Hrsg.), Policy Brief vom 6. März 2018, S. 5

Wachsendes Problem:

„In 31 % der Schulen tritt mindestens mehrmals im Monat eine Form von Cybermobbing auf, in weiteren 39 % der Schulen finden solche Vorkommnisse seltener als monatlich statt. Lediglich 24 % der befragten Lehrkräfte geben an, im Lauf des vergangenen Jahres keinen konkreten Fall von Cybermobbing bei ihren Schülern erlebt zu haben. 6 % konnten hierzu keine Aussage machen.“
Bündnis gegen Cybermobbing (Hrsg.), „Cyberlife II. Spannungsfeld zwischen Faszination und Gefahr.
Cybermobbing bei Schülerinnen und Schülern“ (2017), S. 47

Multiple psychosocial and behavioural problems:

„Cyberbullying is significantly related to multiple psychosocial and behavioural problems such as feeling angry, anxious, depressed, skipping schools and not being able to focus on school tasks that often deteriorate children's emotional well-being and educational outcomes. When it becomes extreme, cyberbullying victims can ideate or attempt suicides.“
Anne Choi, „Emotional well-being of children and adolescents“ (2017), S. 19

Digitale Waffen in Kinderhand:

„Cybermobbing wird immer mobiler. Smartphones werden immer mehr zur digitalen Waffe. […] Gemeinheiten, Beleidigungen, Verleumdungen durch die Bildung von Hassgruppen in sozialen Netzwerken oder über WhatsApp nehmen deutlich zu.“
Dr. Catarina Katzer, Mitbegründerin des Bündnisses gegen Cybermobbing, Westfälische Nachrichten online am 16. April 2018

Beobachtete Folgen von Cybermobbing:

„Am häufigsten beobachten Lehrer (74 %) bei den betroffenen Schülern niedergeschlagene bzw. bedrückte Stimmungen. Fast jeder Zweite bemerkte zudem Angstzustände (48 %) und ein Leistungsabfall in der Schule (47 %). Weitere häufiger beobachtete Symptome sind Konzentrationsprobleme (42 %), plötzliche Verschlossenheit (40 %) und häufiges Fehlen im Unterricht (32 %).“
Bündnis gegen Cybermobbing (Hrsg.), „Cyberlife II. Spannungsfeld zwischen Faszination und Gefahr.
Cybermobbing bei Schülerinnen und Schülern“ (2017), S. 47

Bildungswissenschaftliche Evidenz:

„Evidence shows that bullying, cyberbullying, discrimination, exclusion and violence lower performance at school.“
EU-Kommission (Hrsg.), „Education and Training Monitor 2017“ (2017), S. 87

USA:

„In the USA, according to the 2013 Youth Risk Behaviour Survey, 15 % of children in grades 9-12 were bullied electronically through emails, chat rooms, instant messaging, websites or texting in the past year. Girls were more than twice as likely to report having been victims of cyberbullying than boys, at 21 % and 9 % respectively.“
UNESCO (Hrsg.), „School Violence and Bullying“ (2017), S. 23

A growing problem:

„Cyberbullying is a growing problem. Most available data on the prevalence of cyberbullying is from surveys conducted in industrialised countries, and this suggests that the proportion of children and adolescents who are affected by cyberbullying ranges from 5 % to 21 % and that girls appear to be more likely to experience cyberbullying than boys.“
UNESCO (Hrsg.), „School Violence and Bullying“ (2017), S. 9

Gefährlicher als „traditional bullying“:

„The insidious advent of cyberbullying poses a new challenge as bullying assumes a faceless yet ubiquitous presence. Recent research explicates that victims of cyberbullying and school bullying are at a significantly increased risk of mental distress (girls specifically), and suicidal ideation, plans and attempts, in comparison to teenagers who have not endured these threats. Moreover, cyberbullying has been suggested to have stronger associations with suicidal ideation for adolescents in comparison to traditional bullying.“
Aoibheann McLoughlin u. a., „Global trends in teenage suicide: 2003–2014“. In: „The Quarterly Journal of Medicine“, 2015, 108, S. 776

Sozioökonomische Barrieren überwinden helfen: 

„The results indicate that disadvantaged students attending schools with a better disciplinary climate in classrooms are significantly more likely to be resilient. “
Prof. Dr. Tommaso Agasisti u. a., „Academic resilience“ (2018), S. 26

Bildungswissenschaftliche Evidenz:

„Das soziale Klima in einer Klasse beeinflusst das Erleben des Schulalltags sowie den Erfolg der Lehr-Lern-Prozesse nachhaltig.“
Dr. Anna Gronostaj u. a., „Inklusives Lernen und Lehren im Land Brandenburg“ (2015), S. 111

Ehrliches Übernehmen von Verantwortung:

„Zu einem Kind streng zu sein, bedeutet nichts anderes, als in allererster Linie zu sich selbst streng zu sein. Dieses ehrliche Übernehmen von Verantwortung spürt jedes Kind und jeder Jugendliche sofort und nimmt seine Bezugsperson ganz automatisch viel eher ernst.“
Gerhard Spitzer, „Kinder im Tyrannenmodus. Kann Erziehung noch Spaß machen?“ (2015), S. 79

Klare Regeln und klare Konsequenzen bei deren Missachtung:

„All schools should have a clear and clearly communicated policy on consequences, what they are, how they are incurred and avoided. Most importantly, they must be used consistently, across the whole community. The absence of this consistency is one of the key factors in the failure of a school behaviour policy to sustain or support good behaviour.“
Dr. Tom Bennett, „Creating A Culture: How School Leaders Can Optimise Behaviour“ (2017), S. 42

Englands LehrerInnen steht Supportpersonal zur Seite:

„When students are being disruptive in the classroom, there is usually someone to talk to the student outside of the class and, if necessary, to take the student to a referral class. Teaching assistants are also present in all of these schools working individually or with groups of students who present learning disabilities but also behavioural challenges.“
Gabriela Moriconi u. a., „Supporting teachers and schools to promote positive student behaviour in England and Ontario (Canada)“ (2015), S. 42

LehrerInnen stärken!

„Um andere Menschen dazu zu bringen, dass sie einem zuhören, muss man sie erst einmal davon überzeugen, dass sie zuhören sollten. Dies gelingt am besten, wenn die Zuhörer begreifen, dass der Redende sich in der Hierarchie auf einer höheren Stufe befindet. Auf einen solchen Sockel gelangt man nicht in einer Schule, die davon geprägt ist, dass man sich als Lehrer kaum traut, die Kinder zurechtzuweisen, weil man sonst vielleicht von den Eltern angezeigt werden könnte.“
Dr. David Eberhard, Facharzt für Psychiatrie, „Kinder an der Macht“ (2015), S. 278

Basis-Erziehungsarbeit:

„Exzessiver Medienkonsum - vom ständig eingeschalteten Handy über den Computer, DVD-Player und TV-Apparat bis hin zur Spielekonsole - und in Erziehungsfragen grenzenlos nachgiebige, bisweilen sogar vernachlässigende oder gleichgültige Eltern erschweren Kindern und Jugendlichen, in der Schule konzentriert und selbständig zu arbeiten. Lehrer müssen daher oft, bevor sie ihren eigentlichen Bildungsauftrag wahrnehmen können, erst einmal Basis-Erziehungsarbeit leisten, damit Unterricht in zu vollen Klassen überhaupt stattfinden und gelingen kann.“
bildungsklick.de am 6. März 2018

Schulpolitischer Handlungsbedarf:

„The incidence of bullying among school children is high in some OECD countries, such as Estonia, Austria and Belgium, where more than 15 % of teenagers report having experienced bullying twice or more over the past 2 months.“
OECD (Hrsg.), „How’s Life? 2015“ (2015), S. 173

Basis für Erfolg:

„Positive, trustworthy, good-quality relationships protect students from loneliness, low academic performance, and mental and physical health problems. By contrast, negative and poor-quality relationships and experiences at school, such as bullying, can result in students skipping classes, performing poorly and even dropping out of school entirely.“
Dr. Tarek Mostafa u. a., „Science teachers’ satisfaction: Evidence from the PISA 2015 teacher survey“ (2018), S. 51

Ausländische Studierende bilden in Österreich bereits fast die Hälfte aller StudienanfängerInnen:

„Im Studienjahr 2016/17 wurden 22.946 nicht-österreichische Staatsangehörige erstmals zu einem Studium an einer österreichischen Universität zugelassen, darunter 17.123 zu einem ordentlichen Studium. Der Ausländeranteil unter den Studienanfängerinnen und Studienanfängern ist seit dem Studienjahr 2013/14 von 44 % auf 46 % gestiegen […] 62 % der ausländischen Studienanfängerinnen und Studienanfänger kommen aus EU-Staaten, darunter 27 % bzw. 6.202 Personen aus Deutschland.“
BMBWF (Hrsg.), „Universitätsbericht 2017“ (2018), S. 193

Österreich unter den sechs Staaten mit dem höchsten Anteil:

„Australia, Austria, Luxembourg, New Zealand, Switzerland and the United Kingdom have the highest proportion of international students as a percentage of their total tertiary enrolments.“
OECD (Hrsg.), „Education at a Glance 2014: OECD Indicators“ (2014), S. 342

Studiengebühren anderer Staaten:

„In Australien, Kanada, Neuseeland und den Vereinigten Staaten bezahlen ausländische Bildungsteilnehmer im Durchschnitt mehr als 10.000 US-Dollar mehr pro Jahr als inländische Bildungsteilnehmer. In Polen und Schweden ist der Besuch des Tertiärbereichs an öffentlichen Bildungseinrichtungen für inländische Bildungsteilnehmer kostenlos, während Bildungsteilnehmer aus Ländern außerhalb der EU mehr als 4.500 US-Dollar für einen Bachelorbildungsgang zahlen müssen.“
OECD (Hrsg.), „Bildung auf einen Blick 2017“ (2017), S. 265

Anzahl ausländischer Studierender an Österreichs öffentlichen Universitäten innerhalb von 15 Jahren um 178 Prozent gestiegen

2001/02: 27.281
2016/17: 75.741
Statistik Austria (Hrsg.), „Bildung in Zahlen 2016/17. Tabellenband“ (2018), S. 323

Durchschnittlich verursacht ein Studierender an der Universität im Jahr Kosten von 13.798 €. (Quelle: Statistik Austria (Hrsg.), „Bildung in Zahlen 2016/17. Schlüsselindikatoren und Analysen“ (2018), S. 95)

Studierende aus Deutschland:

„In den vergangenen zehn Jahren hat sich die Zahl deutscher Studierender in Österreich vervierfacht.“
ÖIF (Hrsg.), „International Studierende in Österreich“ (2014), S. 3f

Hotspots Salzburg und Innsbruck:

„Zuletzt kamen an der Uni Salzburg drei Viertel und an der Uni Innsbruck zwei Drittel der Bewerber aus der Bundesrepublik.“
Der Standard online am 3. Jänner 2017

Gelder, die für Österreichs Bildungswesen fehlen:

„In vielen Staaten, auch in der Europäischen Union, werden die Studienbeiträge der ausländischen Studierenden als wichtige Finanzierungsquelle erachtet.“
Expertenrat für Integration (Hrsg.), „Integrationsbericht 2014“ (2014), S. 33

„Gewinnorientiert oder zumindest kostendeckend“:

„Die höchsten durchschnittlichen jährlichen Bildungsgebühren in Ländern, für die Daten vorliegen, verlangen private Bildungseinrichtungen in den Vereinigten Staaten (27.300 US-Dollar) und öffentliche Bildungseinrichtungen in Neuseeland (18.500 US-Dollar, ohne Promotionsbildungsgänge). Aber die hohe Zahl der Bildungsteilnehmer, die zur Ausbildung im Tertiärbereich in diese beiden Länder gehen, scheint darauf hinzuweisen, dass diese hohen Bildungsgebühren die Bildungsteilnehmer nicht von der Einschreibung abhalten.“
OECD (Hrsg.), „Bildung auf einen Blick 2017“ (2017), S. 368

Abschied von Österreich nach dem Bachelor-Abschluss:

„Von den insgesamt 8.168 Personen, die im Studienjahr 2010/11 ein Bachelorstudium als höchste Ausbildung abgeschlossen haben, zogen innerhalb von drei Jahren 13,9 % aus Österreich weg. Während der Anteil bei den österreichischen Staatsangehörigen 2,8 % beträgt, liegt er bei den Deutschen bei 67,6 %, bei den restlichen EU-Bürgerinnen und -Bürgern bei 53,5 % und bei den Drittstaatsangehörigen bei 30,7 %.“
Statistik Austria, Pressemitteilung vom 3. Mai 2017

Kanada versucht mit Erfolg, international Studierende im Land zu halten:

„Kanadas zunehmende Werbung um zahlungskräftige internationale Studierende und seine langjährige Erfahrung mit der Bindung internationaler Studienabsolventen lassen annehmen, dass es hier am Übergang Studium–Beruf fest institutionalisierte Beratungs- und Betreuungsangebote gibt, die u. U. als Vorbild dienen können.“
Sachverständigenrat (Hrsg.), „Zugangstor Hochschule - Internationale Studierende als Fachkräfte von morgen gewinnen“ (2015), S. 8

Viele bildungswissenschaftliche Zitate zu „International Studierenden“ auf www.bildungswissenschaft.at unter http://www.bildungswissenschaft.at/index.php/zitate-f-k/internationa-studierende 


Österreichs Spitzenwert trotz des enorm hohen Migrantenanteils:

„2016 verfügten im EU-28-Durchschnitt nur 83,1 % über einen weiterführenden Abschluss; Österreich lag mit 89,5 % deutlich über dem Durchschnitt.“
Statistik Austria (Hrsg.), „Bildung in Zahlen 2016/17. Schlüsselindikatoren und Analysen“ (2018), S. 124

Hochrisikogruppe für Schulabbruch:

„Having a migration background is among the most important risk indicators for ESL (Anm.: Early School Leaving).“
Dr. Ward Nouwen u. a., „Reducing the Risk that Youth with a Migrant Background in Europe will Leave School Early“ (2015), S. 3

Vierfaches Risiko:

„12 % der Hauptschulkinder mit nichtdeutscher Umgangssprache verließen das Schulsystem nach der Hauptschule. Bei ihren Klassenkameraden mit deutscher Umgangssprache waren es hingegen nur 3%.“
ÖIF (Hrsg.), „Kinder & Jugend. Statistiken zu Migration & Integartion 2016“ (2017), S. 8

Mehr als jeder vierte ausländische Lehrling bricht die Lehre ab:

„28,8 Prozent aller ausländischen Lehrlinge brechen ihre Ausbildung ab, hat die Wirtschaftskammer festgestellt. Unter Österreichern liegt die Quote bei 12,6 Prozent.“
NEWS online am 8. November 2015

Dringender Handlungsbedarf:

„Das Negativranking führt der Wiener Bezirk 20. Brigittenau an, dort sind über ein Viertel der Jugendlichen frühe AusBildungsabbrecherInnen (25,9 %), gefolgt von den Wiener Bezirken 10. Favoriten und 16. Ottakring, 2. Leopoldstadt, 15. Rudolfsheim-Fünfhaus, 11. Simmering, 12. Meidling und 5. Margareten.“
Mag. Doris Landauer, „Bildungsarmut und ihre lebenslangen Folgen“ (2016), S. 60

Mehr als dreifaches Risiko:

„People with only basic education are almost three times more likely to live in poverty or social exclusion than those with tertiary education.”
EU-Kommission (Hrsg.), „Education and Training Monitor 2017“ (2017), S. 9

Extrem hohe Arbeitslosenquote:

„Für 30-jährige Personen mit Pflichtschule als höchstem Abschluss liegt die Arbeitslosenquote für Frauen bei 24,1 % und für Männer bei 21,1 % - sie ist somit mehr als fünf Mal so hoch wie jene der entsprechenden Personen in der höchsten Bildungskategorie.“
Statistik Austria (Hrsg.), „Bildung in Zahlen 2016/17. Schlüsselindikatoren und Analysen“ (2018), S. 110

Erhebung unter SchulabbrecherInnen Schwedens:

„The two foremost causes for dropping-out are bullying and insufficient pedagogical support, but young people also mention the work environment and insufficient support after extended absences. Everyone knows that the working environment is important to learning; young people have described a chaotic, boisterous and loud environment where it is impossible to concentrate.“
EU-Kommission (Hrsg.), „10 reasons for dropping-out” (2013), S. 30

Italien:

„The number of Italy’s students that left education and training with at most a lower secondary education diploma is still one of the highest figures across OECD countries.“
OECD (Hrsg.), „Getting Skills Right. Italy“ (2017), S. 37f

Wie wahr:

„The number of early school leavers (ESL) can be considered low in Austria when compared to other EU countries.“
Michael Bruneforth, MA, u. a., „Country Background Report for Austria“ (2015), S. 45

Doppelte Herausforderung:

„Der Anteil der Schüler mit Migrationshintergrund ist in Österreich zwischen 2003 und 2015 um zwölf Prozentpunkte gewachsen – im OECD-Schnitt waren es nur sechs Prozentpunkte (Deutschland: sieben Prozentpunkte). Außerdem gehört Österreich zu jenen Ländern, in denen die Unterschiede im sozioökonomischen Status zwischen Einheimischen und Zuwanderern wesentlich stärker sind als im OECD-Schnitt.“
Die Presse online am 19. März 2018

Kanada, Australien und Neuseeland:

„Dort zeichnen sich Migranten durch einen Sozialstatus aus, wie er der einheimischen Bevölkerung entspricht. Der Grund dafür ist in der Migrationspolitik dieser Übersee-Länder zu sehen, die nur Zuwanderer ins Land nehmen, die sie aufgrund der mitgebrachten Qualifikationen ‚brauchen‘ können. Vor diesem Hintergrund fallen dort die Schul- und PISA-Leistungen der Zuwanderer kaum gegenüber denen der Einheimischen zurück. Allerdings ist das in diesen drei Einwanderungsländern wohl weniger eine Leistung der Schulen, sondern Ergebnis einer anderen Migrationspolitik und einer anderen Haltung der Migranten zu Fragen der Integration und zur Landesprache des Einwanderungslandes.“
Josef Kraus, Ehrenpräsident des Deutschen Lehrerverbands, www.tichyseinblick.de am 26. März 2018

„Wir müssen realistisch sein“:

„Den zwei Dritteln der jungen Syrer, die nach internationalen Bildungsstandards als funktionale Analphabeten gelten müssen, wird zumeist die nötige Ausbildungsreife für die hiesigen Betriebe fehlen. […] Wer – wie ich – möchte, dass Integration gelingt, der muss die Realität anerkennen, wie sie ist. Und dann daraus Konsequenzen ziehen.“
Univ.-Prof. Dr. Ludger Wößmann, Die Zeit online am 4. Dezember 2015

Die duale Bildung als DIE Chance:

„Experience from Canada and Switzerland shows that utilising immigrants’ full skills is a challenge, but that well-developed apprenticeship schemes help integration of low-skilled immigrants and their children.“
OECD (Hrsg.), „OECD Economic Surveys – Finland“ (2016), S. 38

Bildungswissenschaftliche Evidenz:

„The culture and education acquired before migrating are strongly related to the performance of firstgeneration immigrant students.“
OECD (Hrsg.), „The Resilience of Students with an Immigrant Background“ (2018), S. 102

Der besondere Schulerfolg von MigrantInnen aus Vietnam:

„In Deutschland schaffen 64 Prozent der vietnamesischen Jugendlichen den Sprung aufs Gymnasium. Dieser Anteil ist um 20 Prozentpunkte höher als der Anteil der deutschen Schüler und fünfmal so hoch wie bei türkischen Schülern.“
guteschuleblog.wordpress.com am 23. August 2017

OECD-weit:

„Geringe formale Bildung und niedriger beruflicher Status der Eltern sowie Schwierigkeiten mit der Unterrichtssprache sind die größten Hindernisse für den Schulerfolg von Schülerinnen und Schülern mit Migrationshintergrund.“
OECD, Presseaussendung vom 19. März 2018

Hintergrund zu Finnlands extrem wenigen MigrantInnen:

„Non-EU work immigrants can only immigrate if their job offer is in an occupation where there is a lack of local supply, by improving systems for recognition of foreign qualifications and by bridging courses, and streamlining systems to integrate workers’ families.“
OECD (Hrsg.), „OECD Economic Surveys – Finland“ (2016), S. 38

Die Bevölkerung verdient Ehrlichkeit:

„Die These müsste heißen: Wir wollen das schaffen. Aber zu diesem Wunsch gehört dann bitte auch, dass wir uns eingestehen, dass nicht jeder, der jetzt zu uns kommt, eine Fachkraft wird, und dass die Integration nicht bei jedem vorbildlich gelingen wird. So viel Ehrlichkeit dürfen die Bürger erwarten.“
Dr. Naiel Arafat, Traumatologe, Hannoversche Allgemeine vom 7. November 2015

Die besondere Herausforderung für Österreichs Schulwesen:

„Österreichs Schule ist vor eine Aufgabe gestellt, die in anderen Staaten nicht annähernd in dieser Dimension existiert. Wenn Österreichs Schule sie bewältigen können soll, braucht sie für Aufgaben, die keine ursächlich schulischen sind, Ressourcen, die dem Schulwesen dafür zusätzlich zur Verfügung gestellt werden.“
Stellungnahme der AHS-Gewerkschaft vom 11. April 2018

Wohlfühlstimmung statt Leistungsorientierung:

„Schule soll heute offenbar vor allem für eine Wohlfühlstimmung sorgen. Niemand darf herausgefordert, angestrengt oder kränkend benotet werden. Und da Lob und gute Noten zum Wohlbefinden nötig sind, erwächst den Lernenden gleichsam ein Anspruch auf beides – egal, ob sie sich das verdient haben oder nicht.“
Deutschlandfunkkultur online am 5. April 2018

Sich an etwas bewähren: 

„Das Zutrauen zu Kindern, dass ich sage, du schaffst das, du kannst Leistung erbringen, wird durch diese Pisa- und Kompetenzorientierung zunehmend runtergefahren, indem man von den Kindern einen Berg von Trivialitäten verlangt, und die Möglichkeit des Sich-an-etwas-Bewährens im pädagogischen Raum kaum noch gegeben ist.“
Dr. Matthias Burchardt, Bildungsphilosoph und Vorstandsmitglied der „Gesellschaft für Bildung und Wissen“
(GBW; http://bildung-wissen.eu), Der Standard online am 5. Oktober 2015

Demoralisierte LehrerInnen:

„Viele Lehrer fürchten, von ihren Schützlingen zu viel zu verlangen, sie beim Lernen unter Stress zu setzen. Obwohl alle Unterrichtsforschung sagt: Hohe Erwartungen – verbunden mit guter Unterstützung – sind besonders entwicklungsförderlich, gerade auch für langsamere Lerner.“
Michael Felten, deutschlandfunkkultur.de am 8. Jänner 2018

PISA-„Geheimnis“:

„East Asian parents’ ability to instil a hard work ethic in their offspring, and a belief that they can succeed if they try hard enough, does indeed make an important contribution to their high PISA test scores.“
Dr. John Jerrim, „Why do East Asian children perform so well in PISA?“ (2014), S. 18

„Bildungsreformen“:

„Die Reformer möchten aus Liebe zu den Kindern alles Unangenehme von ihnen fernhalten. Anstrengende, mühsame, manchmal auch demotivierende und auf Durchhaltevermögen ausgerichtete Lernstrategien gelten als nicht zu akzeptierende autoritäre Maßnahmen, die lebenslange psychische Schänden hinterlassen.“
Univ.-Prof. Dr. Hans Peter Klein, „Vom Streifenhörnchen zum Nadelstreifen“ (2016), S. 183

Was soll denn an die Stelle von Leistung treten?

„Wer das Leistungsprinzip in der Schule außer Acht lasse, negiere eines der demokratischen Grundprinzipien. […] Denn in freien Gesellschaften sei Leistung ein Kriterium für Erfolg und Aufstieg.“
Josef Kraus, Ehrenpräsident des Deutschen Lehrerverbands, www.dtoday.de am 9. April 2014

Das Leistungsdilemma:

„Hierin besteht das große Dilemma vieler Eltern, dass sie einerseits hohe, manchmal überzogene Leistungserwartungen an den Nachwuchs haben, andererseits jedoch mit ihrer überbehütenden und verwöhnenden Haltung jede Anstrengung ablehnen und die Erziehung spielerisch gestalten wollen.“
Univ.-Prof. Dr. Margrit Stamm, „Lasst die Kinder los: Warum entspannte Erziehung lebenstüchtig macht“ (2016), S. 220

Bildungswissenschaft bestätigt Hausverstand:

„Verantwortungsvolle Teenager, die Interesse an schulischen Themen zeigen und ihre Aufgaben erledigen, haben nicht nur bessere Noten in der Schule, sondern sind auch erfolgreicher im Beruf und verdienen besser. Zu diesem Ergebnis kommen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler vom Hector-Institut für Empirische Bildungsforschung an der Universität Tübingen, der University of Houston und der University of Illinois in Urbana-Champaign.“
Kurier online am 28. Februar 2018

Gilt nicht nur für Deutschland:

„Deutschland wird im weltweit ausgetragenen Wettbewerb um kreative Innovationen in Wirtschaft und Gesellschaft nur mithalten können, wenn wieder mehr auf die Leistungsfähigkeit unserer Schulen geachtet wird. Der Leistungsgedanke im Unterricht darf deshalb nicht länger der nebulosen Idee von sozialer Gerechtigkeit geopfert werden.“
guteschuleblog.wordpress.com am 26. Oktober 2016

Schule kann keine Wunder wirken:

„Mangelnder Fleiß, die falsche Arbeitshaltung, ständige Ablenkung, fehlende Begabung, vor allem aber ein hinderndes Elternhaus können durch guten Unterricht bis zu einem gewissen Grad ausgeglichen, aber nicht völlig neutralisiert werden. Das wird übrigens auch durch eine forcierte Digitalisierung der Lehre nicht gelingen, wie manche Bildungstechnokraten jetzt schon wieder hoffen – so wie sie immer gehofft haben, dass durch irgendein Wundermittel, irgendeine Wundermethode das nötige Wissen per Knopfdruck in die Kinder hinein praktiziert werden könne.“
Deutschlandfunkkultur online am 5. April 2018
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Wichtige Websites

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Aktuelle Zitate

 

 


Mut zur Wahrheit:

„Manchmal ist sanfter Zwang nötig. Gerade in schwierigen Lebensphasen kann man nicht davon ausgehen, dass Menschen immer für sich selbst wissen, was sie tun sollen.“
Univ.-Prof. Mag. Dr. Konrad Paul Liessmann, Kurier online am 4. September 2018

Ergebnis einer Erhebung im Auftrag des Familienbunds:

„Für 80 Prozent der Befragten stellt die Familie die erste Bildungseinrichtung dar. Mit Elternbildung soll das Bewusstsein hierfür auch noch gestärkt werden, erklärte Baier (Anm.: Mag. Bernhard Baier, Präsident des Österreichischen Familienbunds). Er fordert daher, dass Elternbildung im Mutter-Kind-Pass verankert wird.“
Kurier online am 28. August 2

PISA auf den zweiten Blick:

„Während knapp drei Viertel aller SchülerInnen ohne Migrationshintergrund Grundkenntnisse in den drei PISA-Kategorien (Mathematik, Lesen und Naturwissenschaften) vorweisen können (Anm.: in Wirklichkeit mit 76,3 % knapp mehr als drei Viertel; OECD-Schnitt: 72,0 %), sind es bei SchülerInnen mit Migrationshintergrund nur etwas weniger als die Hälfte (Anm.: 47,3 %).“
Expertenrat für Integration (Hrsg.), „Integrationsbericht 2018“ (2018), S. 37

Weitere Maßnahmen notwendig:

„Der Bedarf betrifft nicht nur Kinder, die als Flüchtlinge kommen, sondern auch viele aus Familien, die schon in zweiter, dritter Generation hier leben. Man müsste da schon früher ansetzen, zum Beispiel im Vorschul-Bereich.“
Paul Kimberger, Vorsitzender der ARGE LehrerInnen, Kronen Zeitung online am 3. September 2018

„Ohne Deutschkenntnisse gibt es definitiv keine gleichen Chancen für alle“:

„Die bisherigen Maßnahmen dieser Stadtregierung haben nicht dazu geführt, dass die Kinder ordentlich und ausreichend Deutsch lernen. Ganz im Gegenteil, alle Tests zeigen, die bisherigen Maßnahmen versagen. Andere und wirksamere Maßnahmen sind deshalb jetzt gefordert, um tatsächlich allen Kindern einen gleichen Start in der Bildungslaufbahn zu ermöglichen.“
LT-Abg. Sabine Schwarz, Bildungssprecherin der ÖVP Wien, Presseaussendung vom 29. August 2018

Eine Zukunftsfrage Österreichs:

„Integration durch Bildung ist ein zentrales Thema. Die Zuwanderung nach Österreich in den letzten Jahren war quantitativ sehr beachtlich und sie brachte viele mäßig oder gar nicht qualifizierte Menschen in das Land. Österreich ist nicht Kanada. Wir haben daher durch das Bildungssystem einen ordentlichen Aufholbedarf zu leisten. Das ist eine Herausforderung.“
BM Univ.-Prof. Dr. Heinz Faßmann, Kurier online am 3. August 2018

Auf die Jugend schauen, nicht auf die OECD hören!

„Unser Ziel kann es sicher nicht sein, gescheiterten Konzepten der OECD zu folgen und so auch unseren Jugendlichen Chancen zu rauben. Seien wir stolz auf unser duales Bildungswesen! Sehen wir es endlich als Stärke unseres Landes, und arbeiten wir gemeinsam daran, das Image der Lehrberufe zu heben!“
Mag. Herbert Weiß, Vorsitzender der AHS-Gewerkschaft, quintessenzen.at am 16. Juni 2018

Enorme Herausforderung:

„Wir haben über hunderttausend Kinder mit Migrationshintergrund der zweiten, dritten oder vierten Generation in unseren Schulen, die nur rudimentär Deutsch können, und die nicht ausreichend gefördert werden.“
Paul Kimberger, Vorsitzender der ARGE LehrerInnen, Kurier online am 18. Juni 2018

Eine in Österreichs Schulwesen ungewohnte Situation:

„Wir haben nach einer langen Durststrecke endlich einen Minister, der die Bedenken der Betroffenen ernst nimmt und versucht, jene Reformen, die in den letzten Jahren, vorsichtig ausgedrückt, nicht ganz optimal gelaufen sind, in eine richtige Richtung zu lenken.“
Mag. Herbert Weiß, Vorsitzender der AHS-Gewerkschaft, „gymnasium“ vom Mai/Juni 2018, S. 23

Zu viel verlangt?

„Es muss auch in Deutsch möglich sein, dass die einen mehr Hofmannsthal und Rilke, die anderen dafür mehr Handke und Jelinek machen – ohne den Fall, dass dann bei der Matura mit einem 0815-Text drübergefahren wird.“
NR-Abg. Univ.-Prof. Dr. Rudolf Taschner, Bildungssprecher der ÖVP, Kurier online am 10. Juni 2018

Ehrlich gesagt:

„Zu uns kommt nicht, wie in viele klassische Einwanderungsländer, die mittlere oder höhere Bildungsschicht, sondern wir haben ein hohes Ausmaß an gering qualifizierter Zuwanderung. Die niedrige Qualifikation setzt sich leider von einer Generation zur anderen fort und das Bildungssystem ist nur begrenzt in der Lage, Bildungsvererbung zu kompensieren. Es gibt kein Patentrezept, um diese Zusammenhänge zu durchbrechen.“
BM Univ.-Prof. Dr. Heinz Faßmann, „Academia“ vom Mai 2018, S. 18f

Keine Toleranz für Gewalt:

„Ganz wichtig aus unserer Sicht ist, dass Lehrer überhaupt reagieren, wenn sie Gewaltvorfälle beobachten, ob gegen sich selbst gerichtet oder unter Schülern. Unsere Studie zeigt, dass das nicht immer passiert. Und das sendet ganz ungünstige Signale. Der Lehrer als Modell signalisiert damit ja auch, dass er das als tolerabel und nicht relevant einschätzt."
Univ.-Prof. Dr. Ludwig Bilz, Mobbingforscher, Mitteldeutscher Rundfunk online am 1. Juni 2018

Extremes Risiko für Burnout:

„Bei einer Umfrage, die 2016 von der Arge Burnout im Auftrag der Lehrergewerkschaft durchgeführt wurde, gaben fast ein Drittel der Lehrpersonen an, überlastet zu sein oder bereits der Burn-out-Risikogruppe anzugehören. Eine 2014 vom Institut für Psychoneuronalogie erstellte Studie identifizierte fünf Prozent Lehrerinnen und Lehrer in Österreich, die bereits ausgebrannt waren, und weitere 20 Prozent, die nach eigenen Angaben knapp davor standen.“
NEWS vom 25. Mai 2018

Bildung ist mehr:

„Bildung ist mehr als die Akkumulation von Kompetenzen in beliebiger Montierbarkeit von Einzelteilen. Wir brauchen den Umweg über das denkende Subjekt, das Sachen aneignet und Handeln verantwortet.“
Univ.-Prof. Dr. Ursula Frost, Der Standard online am 23. Mai 2018

Neu aufsetzen!

„Der Bundeselternverband fordert zum wiederholten Mal, die gesamte Zentralmatura, inklusive VWA, dringend neu aufzusetzen. Im Fach Mathematik sind unter anderem der ‚harte‘ Notenschlüssel – nur zu 100 % richtige und keine Teilantworten werden gewertet – und die sprachlastigen ‚Texträtsel‘ zu hinterfragen.“
Bundeselternverband, Pressemitteilung vom 27. Mai 2018

Der Verlust von Grenzen:

„‚Die Hemmschwelle sinkt. Die Gewalt geht ein Stück weit ins Grenzenlose. Wenn früher einer am Boden gelegen hat, ist man nicht auch noch draufgetreten.‘ Das sei mittlerweile anders. Und zwar nicht nur in Schulen, sondern auch im öffentlichen Raum.“
Mag. Jürgen Bell, Schulpsychologe beim Wiener Stadtschulrat, Kurier online am 2. Mai 2018

Gesamtschulland England:

„Gesicherte Chancen haben nur die, die schon einen privilegierten Hintergrund haben. Oder aber Eltern, die sich intensiv um diese Frage kümmern. Jene aber, deren Eltern wenig Zeit, Geld und soziales Kapital haben, um das Bildungssystem zu durchdringen, sind klar im Nachteil.“
Alice Bradbury, Bildungsexpertin am University College London, Die Welt online am 31. März 2018 

Methodenmix und üben, üben, üben:

„Es gibt keine allein seligmachende Unterrichtsmethode. Das Beste ist der Methodenmix, eine Kombination aus Frontalunterricht, Gruppenunterricht und selbstständigem Lernen. Schüler lernen unterschiedlich. Der eine hört besser zu, der andere muss etwas selber machen, der Dritte arbeitet gerne in der Gruppe. Und dann natürlich: üben, üben, üben.“
Univ.-Prof. DDr. Gerhard Roth, bildungsklick.de am 16. April 2018

„Am Limit“:

„Viele Lehrer sind am Limit. Mit Solidarität oder gar Unterstützung können sie jedoch kaum rechnen.“
Christine Eichel, „Deutschland, deine Lehrer - Warum sich die Zukunft unserer Kinder im Klassenzimmer entscheidet“ (2014), S. 18

Erstmals mehr als ein Drittel der Arbeitslosen Österreichs ohne österreichische Staatsbürgerschaft:

„Inländer hatten 256.005 (minus 9,6 Prozent) keinen Job, Ausländer 128.481 (minus 1,7 Prozent).“
Wiener Zeitung online am 2. Mai 2018

Schutz der Gemeinschaft:

„‚Wir müssen Schülerinnen und Schüler, die massiv und kontinuierlich den Unterricht stören und gewalttätig gegenüber Mitschülern und Schulpersonal sind, zeitweise auch aus dem Regelunterricht herausnehmen können.‘ Sie könnten dann in temporären Kleingruppen unterrichtet werden.“
Dipl.-Päd. Sandra Scheeres, Bildungssenatorin Berlins (SPD), Berliner Zeitung online am 24. April 2018

Aus der Erfahrung Konsequenzen ziehen:

„Die Resultate der bisherigen Modelle sind alles andere als berauschend. Es hat wenig Sinn, Schülerinnen und Schüler ohne Vorbereitung ins Sprachbad der Mehrheitsgesellschaft eintauchen zu lassen.“
BM Univ.-Prof. Dr. Heinz Faßmann, Der Standard online am 17. April 2018

Österreichs Spitzenwert trotz des enorm hohen Migrantenanteils:

„2016 verfügten im EU-28-Durchschnitt nur 83,1 % über einen weiterführenden Abschluss; Österreich lag mit 89,5 % deutlich über dem Durchschnitt.“
Statistik Austria (Hrsg.), „Bildung in Zahlen 2016/17. Schlüsselindikatoren und Analysen“ (2018), S. 124

Die besondere Herausforderung für Österreichs Schulwesen:

„Österreichs Schule ist vor eine Aufgabe gestellt, die in anderen Staaten nicht annähernd in dieser Dimension existiert. Wenn Österreichs Schule sie bewältigen können soll, braucht sie für Aufgaben, die keine ursächlich schulischen sind, Ressourcen, die dem Schulwesen dafür zusätzlich zur Verfügung gestellt werden.“
Stellungnahme der AHS-Gewerkschaft vom 11. April 2018

Wohlfühlstimmung statt Leistungsorientierung:

„Schule soll heute offenbar vor allem für eine Wohlfühlstimmung sorgen. Niemand darf herausgefordert, angestrengt oder kränkend benotet werden. Und da Lob und gute Noten zum Wohlbefinden nötig sind, erwächst den Lernenden gleichsam ein Anspruch auf beides – egal, ob sie sich das verdient haben oder nicht.“
Deutschlandfunkkultur online am 5. April 2018

Wie wahr!

„Integration ist eine Riesenherausforderung und eine Kulturleistung auf Gegenseitigkeit, für die die Schulen dringend mehr Mittel brauchen.“
Paul Kimberger, Vorsitzender der ARGE LehrerInnen, Der Standard online am 26. März 2018

Zeit für Besinnung:

„Es kann nicht sein, dass, wenn Schüler ein Klassenzimmer verwüsten, diese nicht fünf Minuten länger bleiben dürfen, um dieses wieder in Ordnung zu bringen.“
LT-Abg. Sabine Schwarz, Bildungssprecherin der ÖVP Wien, Wiener Zeitung online am 20. März 2018

Dropout als extremer Risikofaktor:

„Das mit Abstand höchste Arbeitslosigkeitsrisiko ergibt sich für Personen, die keinen über die Pflichtschule hinausgehenden Bildungsabschluss vorweisen können. Im Jahresdurchschnitt 2017 liegt diese Quote bei 24,8 %, für Frauen beträgt sie 22,5 %, für Männer 27,1 %.“
AMS (Hrsg.), „Spezialthema zum Arbeitsmarkt“ (April 2018), S. 1

Bildung ist mehr als Kompetenzenerwerb:

„Der Mensch formt und gestaltet sich in einem persönlichen Bildungsprozess, nicht durch Aneignen von Kompetenzen.“
Univ.-Prof. Mag. Dr. Konrad Paul Liessmann, www.kathpress.at am 15. März 2018

Betroffene lehnen Abschaffung von Sonderschulen ab:

„Aus ihrer Erfahrung in Kärnten könne sie sagen, dass die Mehrheit der Eltern es ablehne, dass ihre Kinder mit besonderen Bedürfnissen im Regelschulsystem unterrichtet werden, da sie befürchten, dass dort nicht die benötigte intensive Betreuung zur Verfügung steht.“
NR-Abg. Angelika Kuss-Bergner, Parlamentskorrespondenz vom 13. März 2018

„Das ist eine einzige Katastrophe“

„Wenn Sie heute deutsche Schulen, insbesondere in den sogenannten ‚weichen‘ Fächern besuchen, dann werden sie erkennen, dass die Kompetenzorientierung dazu führt, dass die Schüler inhaltlich fast nichts mehr lernen. Es gibt keine Lernherausforderung mehr.“
Univ.-Prof. Dr. Andreas Gruschka, bildungsklick.de am 5. März 2018

Immer mehr Aufgaben für LehrerInnen:

„Ständig kommen zum normalen Unterricht neue Aufgaben von Inklusion bis Digitalisierung dazu, für Eltern und Schüler sollen sie möglichst jederzeit erreichbar sein, Korrekturarbeit und Stundenvorbereitung findet spätabends und am Wochenende statt.“
Süddeutsche Zeitung online am 9. Februar 2018

Fehlende Schulreife:

„So viele Kinder wie noch nie zuvor verfügen mit dem Eintritt in die sogenannte Schulreife noch nicht einmal über ausreichendes Selbstmanagement, um überhaupt einem Unterricht folgen zu können, sind also schwer beschulbar.
Prof. Martina Leibovici-Mühlberger, Ärztin und Psychotherapeutin, www.news4teachers.de am 23. Februar 2018

„Die Gewalt gegen Lehrer nimmt zu, die Angriffe steigen qualitativ und quantitativ an“

„Das beginne in Sozialen Netzwerken. ‚Da hagelt es Beschimpfungen und Ehrenbeleidigungen.‘ Und es ende in roher körperlicher Gewalt. Bei vielen Attacken sei Gefahr im Verzug, sodass die Polizei eingeschaltet werden müsse.“
Paul Kimberger, Vorsitzender der ARGE LehrerInnen, Kurier online am 24. Februar 2018

Hoffen auf die Zeit nach BM Häupl:

„Es ist allerhöchste Zeit, dass die Stadtregierung endlich aufwacht und die richtigen Reformen im Wiener Bildungsbereich angeht. […] Ich hoffe, dass der künftige Bürgermeister Ludwig diese gravierenden Probleme im Wiener Bildungsbereich erkennt und löst. […] Das ist Rot-Grün den Wiener Schülerinnen und Schülern für ihre erfolgreiche Zukunft in unserer Stadt schuldig.“
LT-Abg. Sabine Schwarz, Bildungssprecherin der ÖVP Wien, Presseaussendung vom 20. Februar 2018

Wertlose Regeln:

„Wenn es keine Sanktionen gibt, haben Regeln relativ wenig Wert für die Kinder.“
Mag. Herbert Weiß, Vorsitzender der AHS-Gewerkschaft, Die Ganze Woche vom 30. Jänner 2018

Deutsch-Förderklasse Gebot der Stunde:

„Generationen von Kindern erhalten nun erstmals die Chance, mit gleichen Chancen und Möglichkeiten eine erfolgreiche Schulkarriere zu starten. Die Einrichtung von Deutsch-Förderklassen ist vor allem in Wien ein Gebot der Stunde sowie eine Frage der Fairness, der Vernunft und der Chancengerechtigkeit.“
LT-Abg. Sabine Schwarz, Bildungssprecherin der ÖVP Wien, Presseaussendung vom 30. Jänner 2018

Keine Zeit zu verlieren:

„Das Problem, dass so viele Kinder dem Unterricht nicht folgen können, ist so ernsthaft, dass wir keine Zeit verlieren dürfen.“
BM Univ.-Prof. Dr. Heinz Faßmann, Kurier online am 25. Jänner 2018

Enorme Versäumnisse:

„Viel zu lange wurde das Problem der sprachlichen Integration von den bildungspolitischen Verantwortungsträgern vernachlässigt und die Lehrerinnen und Lehrer sehr oft alleingelassen.“
Paul Kimberger, Vorsitzender der ARGE LehrerInnen, Presseaussendung vom 24. Jänner 2018

Teppich gehoben:

„Jahrelang hat Österreichs Politik insgesamt und die Bildungspolitik im Besonderen das Problem der sprachlichen Integration unter den Teppich gekehrt. Mit BM Faßmann kann eine neue Ära beginnen, in der Leistung und Vielfalt im Bildungswesen wieder den ihnen gebührenden Stellenwert erhalten.“
HR Mag. Dr. Günter Schmid, Vorsitzender der „Bildungsplattform Leistung & Vielfalt“ (www.bildungsplattform.or.at), Presseaussendung vom 22. Jänner 2018

Leistungsrückstand mit 10:

„Alarmierend ist […] die Leistungsdifferenz zwischen Kindern mit und ohne Migrationshintergrund. Sie beträgt im Durchschnitt 51 Punkte und entspricht damit dem Fortschritt von zwei Lernjahren. Damit scheitern die Volksschulen bei ihrer wichtigsten schulischen und demokratischen Aufgabe: dem Ausgleich unterschiedlicher Startbedingungen.“
Mag. Dr. Wolfgang Feller, Projektleiter Bildung der „Agenda Austria“, Der Standard online am 28. Dezember 2017

Balsam auf die Wunden der von Österreichs „Schulpolitik“ lang genug geplagten Betroffenen:

„Es tut gut zu sehen, dass am Minoritenplatz (Sitz des Bildungsministeriums, Anm.) endlich auf die Expertise der Betroffenen gehört wird und nicht nur auf die Meinung selbsternannter Experten.“
Mag. Herbert Weiß, Vorsitzender der AHS-Gewerkschaft, Niederösterreichische Nachrichten online am 16. Jänner 2018