In den letzten Wochen des Wahlkampfs gab es auf Social Media und in Mails
viel Häme, Aggression und persönliche Angriffe auf die Forderungen und diverse Aussendungen der ÖPU/FCG. Für mich war eigentlich immer klar, dass ein Wahlkampf fair und auf einer sachlichen Ebene geführt werden muss, auch wenn es natürlich unterschiedliche Ansichten zu bestimmten Themen gibt.
Gerade unsere Forderung nach dem Erhalt des Gymnasiums, auch in seiner Langform hat sehr polarisiert. Dass es von Seiten einer Fraktion dabei sehr untergriffig wurde, hat mich extrem schockiert.
Ich habe auch einen Wahlkampf in NÖ für den Fachausschuss geführt, der in meinen Augen getragen war von Wertschätzung und gegenseitiger Akzeptanz, wie es auch in der Zusammenarbeit der letzten Perioden möglich war, auch wenn unterschiedliche Positionen da sind. So hätte ich mir das auch auf Bundesebene gewünscht.
Ich bedanke mich für viele positive Rückmeldungen und aufmunternde Worte in den letzten Wochen, sage aber auch ganz besonders jenen danke, die mir auf sachlicher Ebene kritische Rückmeldungen gegeben haben. Ein Schmutzkübel-Wahlkampf entspricht nämlich nicht meinem Verständnis von Wahlkampf. Wie man sich im Wahlkampf gibt, wird wohl auch ein Gradmesser für eine künftige Zusammenarbeit sein. Letztendlich sollte es uns ja allen um das Wohlergehen unserer Kolleg:innen und eine positive Weiterentwicklung von Schule gehen.
